Film soll mit dem Feuer spielen

AUFGEFALLEN Am Sonntag hat der Stettfurter Publizist und TZ-Kolumnist Alex Bänninger sich in der Internetzeitung Journal21 zu den Solothurner Filmtagen geäussert. Er erwähnte drei Frauen und ihre Reden; Lob hatte er für zwei.

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AUFGEFALLEN

Am Sonntag hat der Stettfurter Publizist und TZ-Kolumnist Alex Bänninger sich in der Internetzeitung Journal21 zu den Solothurner Filmtagen geäussert. Er erwähnte drei Frauen und ihre Reden; Lob hatte er für zwei.

Der Präsidentin Christine Beerli attestierte Bänninger «irritierend brave Worte»; sie hatte «Lichtblick und Trost» in kalten Tagen versprochen, und es dürfe «argumentiert und kontrovers diskutiert werden». Aus Direktorin Seraina Rohrers Rede hörte Bänninger eine Kritik an der eidgenössischen Filmförderung heraus «mit ihrem Hang, Projekten zu erliegen, die allen gefallen». Rohrer hatte gesagt, der gute Film müsse eine klare Haltung zeigen, leidenschaftlich eine Position vertreten und mit dem Feuer spielen. «Diesen Tenor setzte Bundesrätin Simonetta Sommaruga fort», die sich für Solothurn und gegen das WEF entschieden hatte: «Mir gefallen Filme, die es schaffen, meinen inneren Kompass ein wenig zu verrücken.» (dl)

www.journal21.ch

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