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Figuren und Formen, dreifach

LOMMIS. Sonja Aeschlimann hat ihr Atelier geöffnet und zwei befreundete Künstlerinnen eingeladen, ihre Kunst neben ihrer eigenen zu zeigen – Harmonie und Kontraste aus Linien, Figuren und Formen.
Dieter Langhart
Offenes Atelier: Sonja Aeschlimann vor ihren Schellack-Bildern. (Bild: Dieter Langhart)

Offenes Atelier: Sonja Aeschlimann vor ihren Schellack-Bildern. (Bild: Dieter Langhart)

Sonja Aeschlimann und Verena Wanner sind Freundinnen, privat und als Künstlerinnen. Beide sind Mitglied von kunstthurgau, beide zeigen derzeit Malerei in Sonja Aeschlimanns Atelier. Und haben Doris Straub eingeladen, sich mit Keramiken dazuzugesellen.

In der Ausstellung «Begegnungen» sind Verwandtschaften in Motiven und Inhalten auszumachen, die zugleich Kontraste in Material und Ausdruck sind.

Auftrag: Kunst im Hotel

Auf grosser Leinwand untersucht Sonja Aeschlimann Formen von Gefässen. Mit Graphit, Kohle, Tusche zieht sie kräftige Umrisse, mit Schellack füllt sie einige der Formen in gebrochenen Gelb- und Brauntönen. Die Becher und Tassen ragen aus Ebene, wirbeln fast in den Raum.

Und da ist ein anderes Bild, eine Insel. Sie steht für das geerdete, zentrierte Ich, denn Sonja Aeschlimann meditiert nach den Regeln des Zen. Die Insel ist auch bei Saatchionline zu sehen – und das hat ihr einen Auftrag eingetragen: Suiten in einem Gstaader Hotel auszustatten.

Kauf: Kunst fürs Radiostudio

In einfachem Strich auf farbigem Grund gehalten sind Verena Wanners Geister, Menschenpaare und Materialbilder. Die Künstlerin aus Neunkirch hatte früher in Kalthäusern gelebt und zeigt derzeit in Kleinandelfingen weitere Bilderserien (TZ vom 6.11.). Und ihre Nachtexpress-Sitzbank, die im Sommer die Schaffhauser Altstadt zierte, hat Radio SRF für sein Studio erworben. Eine Brücke zu Wanners Materialbildern und zu Aeschlimanns Tassen schlagen Doris Straubs Gefässe und Figuren aus Keramik.

Sa, 23.11., 14–18/So, 24.11., 11–18 Uhr, Sägestrasse 2, Lommis www.kunstinderfabrik.ch

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