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FEINSCHLIFF: Zehn Tage bis zur Topform

Gestern hat Nationaltrainer Patrick Fischer seine 25 Spieler für die Olympischen Spiele versammelt. Mit dem Länderspiel heute gegen Deutschland starten die Schweizer in die unmittelbare Vorbereitung.
Sandro Mühlebach (sda)
Gestern hielt Patrick Fischer (stehend) mit den Eishockey-Nationalspielern eine erste Trainingseinheit ab. (Bild: Andy Müller/Freshfocus)

Gestern hielt Patrick Fischer (stehend) mit den Eishockey-Nationalspielern eine erste Trainingseinheit ab. (Bild: Andy Müller/Freshfocus)

Sandro Mühlebach (SDA)

Ernst gilt es für das Schweizer Nationalteam in Südkorea am 15. Februar mit dem ersten Gruppenspiel gegen Kanada, den Olympiasieger von 2010 in Vancouver und 2014 in Sotschi. Erst dann soll die Mannschaft in Topform sein. In den ersten Tagen der Vorbereitung geht es Fischer deshalb darum, dass sich die Spieler von den Strapazen der vergangenen Wochen mit den Clubs erholen, Energie tanken und die Batterien aufladen.

«Alle sind ‹giggerig› auf Olympia und im Kopf eigentlich nicht müde», so Fischer. «Aber einige Spieler haben sechs Partien in acht Tagen in den Beinen. Das ist viel. Deshalb müssen wir die Jungs auch etwas zurückbinden.» Am ersten Tag des Trainingslagers liess Fischer die Mannschaft deshalb nur zu einem kurzen Eistraining mit wenig Intensität antreten. Gar nicht auf dem Eis standen Torhüter Leonardo Genoni vom SC Bern sowie die drei Spieler, die am Sonntag mit dem HC Davos noch den Cupfinal bestritten: Félicien Du Bois, Andres Ambühl und Enzo Corvi. Das Quartett pausiert heute auch gegen Deutschland. Zu sehen kriegen die Zuschauer in Kloten also noch nicht exakt jene Mannschaft, die dann neun Tage danach gegen Kanada aufläuft.

Fischer fordert «taktisch sauberen Auftritt»

Auch wenn man es zu Beginn der Vorbereitung «etwas gemütlicher» angehen lasse, die Partie gegen Deutschland sei dennoch wichtig, betonte Fischer. «Wir wollen ein sehr gutes Spiel zeigen und natürlich auch gewinnen. Aber es geht in erster Linie darum, wie wir auftreten, dass wir taktisch sauber spielen und wenig zulassen.»

Fischer freut sich, dass es nun endlich losgeht. «Wenn man sich auf etwas freut, dann sind die letzten Tage davor die längsten. Der ganze Januar war ein Hoffen, dass sich niemand verletzt. Ich bin froh, sind wir einigermassen glimpflich davongekommen», so der Zuger, der nach zwei Weltmeisterschaften sein drittes grosses Turnier als Trainer in Angriff nimmt. Mit Joël Vermin von Lausanne verletzte sich einer der aufgebotenen Spieler. «Es tut mir mega leid für Joël. Ich hatte aber ehrlich gesagt mit mehr Verletzten gerechnet», so Fischer. «Ich hoffe, dass es so bleibt.»

Einen Tag nach dem Spiel gegen Deutschland fliegen die Schweizer nach Südkorea, wo sie in Goyang in der Nähe von Seoul ihr Quartier beziehen. Vor dem Transfer in die Region Pyeongchang bestreitet Fischers Mannschaft am kommenden Sonntag gegen Norwegen die Hauptprobe. Anders als die Schweizer verzichten die Deutschen in Südkorea auf ein weiteres Testspiel. In Pyeongchang treten die Deutschen als Aussenseiter an. Einen Punktgewinn landete der deutsche Verband aber bereits vor dem Turnier. Gestern verlängerte er den Vertrag mit Trainer Marco Sturm gleich um vier Jahre bis ins Jahr 2022.

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