Fehlstart ins neue Jahr

Thurgau kassiert in der NLB die dritte Niederlage in Folge. Das Team verliert das Heimspiel gegen Langenthal mit 3:5. Der Sieg der Berner geht in Ordnung und hätte höher ausfallen müssen.

Thomas Ammann
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EISHOCKEY. Als der Langenthaler Tim Ulmann in der 48. Minute das 1:3 erzielte, schien das Spiel entschieden. Zu dominant waren die Berner aufgetreten. Eine höhere Führung hätte durchaus dem Spielverlauf entsprochen. Thurgau konnte das Spiel nur zu Beginn ausgeglichen gestalten und kam durch Toms Andersons, der nur den Pfosten traf, Danny Irmen und Fadri Lemm zu guten Chancen. Doch spätestens nach dem Führungstreffer der Langenthaler durch Marc Kämpf übernahmen die Gäste das Spieldiktat. Daran änderte auch der zwischenzeitliche Ausgleich durch Topskorer Derek Damon in Überzahl nichts. Die zuletzt stabilisierte Defensive setzte sich mit vielen unnötigen Puckverlusten im eigenen Drittel selber unter Druck, offensiv konnten sich die Thurgauer gegen die disziplinierten und aufsässigen Berner nur selten durchsetzen.

Ausgleich innert 72 Sekunden

Doch die Langenthaler überboten sich gegenseitig im Auslassen bester Torchancen. Und das rächte sich. Jorden Gähler und Toms Andersons trafen im dritten Drittel innerhalb von 72 Sekunden zum 3:3. So kam fünf Minuten vor Schluss nochmals Spannung auf, was Langenthal-Trainer Olivier Horak zu einem Time-out veranlasste.

Keine Reaktion

Dieses zeigte Wirkung. Eine Zeigerumdrehung später lagen die Gäste nach einem Weitschuss von Yves Müller wieder in Führung. Und dieses Mal konnte Thurgau nicht mehr reagieren. Der Sieg für Langenthal ging völlig in Ordnung. Die Thurgauer hatten dem starken Gegner nur wenig entgegenzusetzen und haben nach dem Hoch vor Weihnachten nun wieder drei Niederlagen in Folge kassiert.