Fehlstart gegen den Neuling

Frauenfeld verliert in der 2. Liga interregional gegen Aufsteiger Schaan 1:2. Beide Teams starteten sehr verhalten in die Saison, wenig zusammenhängende Aktionen waren die Folge.

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Frauenfeld (rot) kam im ersten Spiel der neuen Saison gegen den Aufsteiger aus Schaan oft einen Schritt zu spät. (Bild: Mario Gaccioli)

Frauenfeld (rot) kam im ersten Spiel der neuen Saison gegen den Aufsteiger aus Schaan oft einen Schritt zu spät. (Bild: Mario Gaccioli)

FUSSBALL. Nach einem beidseits flauen Auftakt stand nach einer Viertelstunde Mlinaric plötzlich alleine vor dem Torwart, dieser pflückte dem Frauenfelder den Ball aber vom Fuss. Mit der nächsten Aktion hätte der Neuling aus Liechtenstein in Führung gehen müssen, verfehlte aber das leere Tor nur ganz knapp.

Schaan war das bessere Team und so tauchte nach einer halben Stunde D'Elia alleine vor Torwart Wehrli auf und bezwang ihn souverän. Bei Frauenfeld passte in der ersten Halbzeit nichts zusammen, Ruch verzog seinen satten Weitschuss kurz vor der Pause.

FCF-Trainer Heeb reagierte und brachte nach dem Tee mit Gullo frischen Wind ins Team. Frauenfeld übernahm nun das Spieldiktat. Die Gäste zogen sich stark in die Defensive zurück und versuchten, den zweiten Treffer mit einem Konter zu erzielen. In der 63. Minute hatte Luis die grosse Möglichkeit zum Ausgleich, alleine vor dem gegnerischen Torwart machte er alles richtig, der Ball prallte vom Pfosten zurück. Brechbühl (70.) machte es besser, er verwertete einen gut getretenen Freistoss von Alexander Schlauri zum 1:1.

Schaan liess sich vom Ausgleich nicht beirren, die schnell ausgeführten Konter brachten die Frauenfelder Abwehr vermehrt in Schwierigkeiten.

In der 75. Minute pfiff der gute Schiedsrichter nach einem harmlosen Rempler von Alexander Schlauri Elfmeter, FCF-Keeper Wehrli konnte den schwach getretenen Schuss sicher halten. Eine Minute später war es dann aber eben dieser Wehrli, der nach einem viel zu ungestümen Angriff Eris von den Beinen holte. Diesen Elfmeter verwandelte Sganzerla sicher zur 2:1-Führung.

Die Frauenfelder versuchten, den erneuten Ausgleich zu erzielen, vieles passte aber nicht zusammen. Es fehlte die Spritzigkeit, die vielen Standardsituationen (Freistösse und Eckbälle) waren qualitativ schlecht. Besserung ist auch hier dringend nötig. (hom)