Fehlstart auswärts korrigiert

Im sechsten Anlauf hat der HSC Kreuzlingen in der 1.-Liga-Meisterschaft erstmals in Appenzell gesiegt. Mit dem 25:21 korrigiert er den Fehlstart gegen Frauenfeld.

Markus Rutishauser
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handball. Die Erleichterung war den Spielern, dem Trainer und dem Präsidenten nach dem Schlusspfiff in der Wühre-Halle im Gesicht abzulesen. Dank einer starken Abwehrleistung sowie einer deutlichen Steigerung im Angriff und Abschluss nach der Halbzeitpause konnte das heim- und kampfstarke Appenzell, welches ohne seinen verletzten Spielertrainer Rolf Erdin (ex St. Otmar St. Gallen/NLA) antreten musste, doch noch in die Knie gezwungen werden.

Der HSC demonstrierte am Samstag vor allem intakten Teamgeist und defensive Stabilität, mit einem wiederum starken Goalieduo Huber/Allenspach zwischen den Pfosten. Einen erfreulichen Einstand im HSC-Dress feierte zudem Markus Pfeiffer. Der Ex-Schaffhauser sorgte auf der rechten Angriffsseite zusammen mit dem besten Spieler der Partie, Manuel Fehr (8 Tore), für viel Druck.

Ladehemmungen

Die erste Halbzeit war geprägt von solider Abwehrarbeit und meist erfolglosen Angriffsbemühungen. Kreuzlingen startete gut und lag nach neun Minuten 3:0 vorne. Doch von da an passte offensiv auch bei den Thurgauern aber nicht mehr viel zusammen. Dafür trieb Torhüter Stefan Huber die Appenzeller fast zur Verzweiflung. Bis zum ersten Appenzeller Torerfolg (10.) hatte er bereits sechs Schüsse blockiert.

In den nächsten acht Minuten gelang aber auch dem HSCK kein Treffer mehr, so dass Appenzell zum 4:5 aufschloss. Bis zur Pause verlief die Partie sehr ausgeglichen.

War Appenzell in der Endphase der 1. Halbzeit im Vorteil und führte 8:7, so erwischte Kreuzlingen den besseren Wiedereinstieg in die zweiten 30 Minuten. Nach zehn Zeigerumdrehungen hatten die Hafenstädter bereits gleich viele Treffer erzielt wie in der gesamten ersten Hälfte. Ab dem 12:12 zog der HSC kontinuierlich auf 13:17 (43.

) weg. Appenzell war nicht mehr zu einer Reaktion in der Lage, weil es einerseits zu viele Strafen kassierte und sich andererseits die Kreuzlinger Verteidiger inzwischen besser auf dessen Angriffsspiel eingestellt hatten.

Die Gastgeber kamen in der Endphase nie mehr näher als bis auf zwei Treffer (16:18) heran und mussten Kreuzlingen schliesslich ziehen lassen. Philipp Zeuskes 19:23 in der 57. Minute war die Entscheidung.

Heimspiel am Samstag

Am nächsten Samstag (18.15 Uhr) gastiert das punktgleiche Kloten Handball in der Kreuzlinger Egelseehalle.

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