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Federer ohne Mühe

Swiss Indoors Roger Federer hat sich ohne Probleme für die Viertelfinals qualifiziert. Der Baselbieter siegte gegen den Franzosen Benoît Paire in weniger als einer Stunde 6:1, 6:3.

Auf Roger Federer ist fast immer Verlass. Nachdem der Zeitplan in der St. Jakobshalle gestern wegen der Partie zwischen Marin Cilic und Borna Coric etwas in Verzug geraten war, begann der Zweikampf zwischen dem siebenfachen Turniersieger und Benoît Paire eine knappe halbe Stunde später als geplant. Doch Federer drückte wie so oft aufs Tempo. Auch gegen den in Genf lebenden Franzosen legte er einen Blitzstart hin, nach nur 23 Minuten hatte er den ersten Satz 6:1 gewonnen. Und nach nicht einmal einer Stunde war auch der fünfte Sieg in der fünften Begegnung mit der Nummer 40 der Welt unter Dach und Fach. 3:2 hatte Paire im zweiten Satz geführt, nachdem er sich nach dem ersten Satz am unteren Rücken hatte behandeln lassen. Ein fehlerhaftes Aufschlagspiel des Vielspielers sorgte schliesslich für die Vorentscheidung.

Das verwöhnte Basler Publikum musste sich für einmal mit einer durchschnittlichen Leistung seines Lieblings begnügen. Im Gegensatz zum Auftaktspiel gegen Frances Tiafoe bot Fede­- rer keine spielerische Gala. Dem Weltranglisten-Zweiten unterliefen mehr Fehler als gewohnt. Weniger als die Hälfte seiner Netzangriffe schloss er erfolgreich ab und auch von der Grundlinie schlich sich der eine oder andere einfache Fehler mehr ein. Die Kontrolle über die Partie gegen den unberechenbaren Franzosen verlor er aber nie.

Nur acht Games abgegeben

«Sein Plan ist, keinen Plan zu haben. Und auch das ist ein Plan», sagte Federer angesprochen auf seinen Gegner im Platzinterview. Er sei froh, dass er die Partie überstanden habe. Die beiden kniffligen Aufgaben, die ihm die Auslosung beschert hatte, überstand er ohne Probleme. Federer benötigte nur insgesamt zwei Stunden, um in seinen 15. Viertelfinal am Heimturnier einzuziehen. Dabei gab er gerade einmal acht Games ab. In der Runde der letzten acht trifft Federer am Freitag erneut zur Primetime auf den Sieger der Partie zwischen dem 18-jährigen Kanadier Denis Shapovalov, gegen den er noch nie gespielt hat, und Adrian Mannarino. (sda)

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