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Federer: «Ich darf jetzt keinen Blödsinn machen»

Tennis Roger Federer war im Final des Turniers in Montreal gegen den Deutschen Alexander Zverev chancenlos und büsste im Kampf um die Nummer eins Terrain ein. Mehr Sorgen bereitet allerdings sein Rücken, der zum Forfait für das Turnier in Cincinnati führte.

«Ich hätte gerne gewusst, wie es sich als Montreal-Champion anfühlt», bedauerte Federer nach der 3:6, 4:6-Niederlage gegen Zverev. Mehr Fragen warf hingegen die Beweglichkeit – oder vielmehr die auffallend mangelnde Beweglichkeit – des 36-jährigen Baslers gegen Ende des Spiels auf. Um Zverev zu bezwingen, wäre ein Federer in Bestform nötig gewesen. Bereits im ersten Satz zeigte er sich aber dem Druck des 16 Jahre jüngeren Deutschen kaum gewachsen.

Der Rücken ist «etwas steif»

Federer reiste zwar noch am Sonntagabend in die US-Metropole am Ohio River, liess aber bereits zu diesem Zeitpunkt offen, ob er dort auch spielen werde. Im Interview mit dem Schweizer Fernsehen SRF gab Federer zu, dass der Rücken «etwas steif» sei. «Mitte des zweiten Satzes ist etwas Leichtes passiert», sagte er. «Danach war es nicht mehr das Gleiche.» Nun entschied sich Federer, kein Risiko einzugehen und auf die Teilnahme am diese Woche stattfindenden Turnier von Cincinnati, das er siebenmal gewinnen konnte, zu verzichten. «Die Gesundheit geht vor, ich darf jetzt keinen Blödsinn machen», betonte er.

Die Absage für Cincinnati wird ihm schwer gefallen sein. Zum einen, weil er dort fast immer gut gespielt hat, zum anderen, weil er an die Spitze der Weltrangliste hätte zurückkehren können. Nun wird Rafael Nadal am Montag Andy Murray als Nummer eins ablösen. Federer wäre aber ohnehin lieber Ende Jahr Weltranglistenerster als jetzt vor den US Open. «Dann könnte ich es die ganzen Ferien geniessen. Wenn ich es jetzt schon werde, muss ich nur all die Fragen der Journalisten beantworten», sagte er lachend. (sda)

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