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FECHT-EM: Schweizer scheitern am Titelverteidiger

Yannick Borel ist in Tiflis der Stolperstein für drei Schweizer. Der französische Team-Olympiasieger sichert sich schliesslich den zweiten Einzel-EM-Titel.

Als letzter Schweizer scheiterte der Tessiner Michele Niggeler. Der 25-Jährige zog in den Viertelfinals mit 9:15 gegen den Weltranglisten-Zweiten Yannick Borel den Kürzeren. «Er gewährte mir keine Chance, meine taktische Marschroute durchzusetzen. Doch er liess an diesem Tag nicht nur uns Schweizern keine Möglichkeit zur Entfaltung», stellte Niggeler fest. Vor Niggeler waren auch Georg Kuhn in der Runde der letzten 64 sowie Benjamin Steffen in den Sechzehntelfinals am 1,96 Meter grossen Athleten aus Guadeloupe gescheitert.

Max Heinzer, der in Tiflis schon im 64er-Tableau scheiterte, war im Vorjahr im EM-Final dem Franzosen ebenfalls unterlegen. An grossen internationalen Titelkämpfen hatte sich von den Schweizern zuletzt Steffen an den Olympischen Spielen in Rio de ­Janeiro auf dem Weg zum vierten Rang in den Viertelfinals gegen Borel durchgesetzt.

An der EM in Tiflis realisierte Niggeler mit dem achten Rang sein bislang wertvollstes Resultat auf internationaler Ebene. Bis zu seinem Out glänzte der Tessiner mit Nervenstärke. Die ersten drei Begegnungen der Direkt­ausscheidung gewann er mit jeweils einem Treffer Differenz. Niggeler, der in Mailand ein Inge­nieur-Studium absolviert, siegte unter anderen gegen seinen Trainingskollegen, den italienischen Team-Olympia-Zweiten Enrico Garozzo, sowie den routinierten Niederländer Bas Verwijlen, den WM-Dritten von 2005. Am Ende fehlte Niggeler, Nummer 48 der Welt, nur ein Sieg für den geteilten dritten Rang und damit einen Medaillengewinn.

Max Heinzer für Team-­Wettkampf zuversichtlich

Der als Schweizer Top-Medaillenkandidat gehandelte Max Heinzer scheiterte schon in seinem ersten K.-o.-Gefecht in der Runde der letzten 64. Dabei hatte der Schwyzer, der zuletzt dreimal in Folge und fünfmal insgesamt EM-Edelmetall im Einzel gewann, die Vorrunde noch mit dem zweitbesten Wert der Konkurrenz beendet.

Danach scheiterte der Weltranglisten-Vierte aber bereits in seinem ersten Gefecht der Direktausscheidung am deutschen Aussenseiter und Linkshänder Raphael Steinberger mit 13:15. Trotz der Enttäuschung blieb der zweifache Olympiadiplom-­Gewinner Heinzer positiv: «Ich war heute eigentlich gut, deshalb bin ich zuversichtlich, dass es im Team-Wettkampf wieder klappen kann.» (sda)

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