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Zeidlers erste Serie mit St.Gallen

Der FC St.Gallen hat im Tourbillon über weite Strecken den FC Sion im Griff und gewinnt verdient 2:1.
Christian Brägger aus Sitten
Dejan Stojanovic: Note 5. Glanzparade in der 33. Minute bei Doumbias Kopfball. Hat auch sonst alles im Griff.Dejan Stojanovic: Note 5. Glanzparade in der 33. Minute bei Doumbias Kopfball. Hat auch sonst alles im Griff.
Silvan Hefti: Note 5. Solide, ein paar gefällige Vorstösse. Hinten lässt er wenig bis nichts anbrennen.Silvan Hefti: Note 5. Solide, ein paar gefällige Vorstösse. Hinten lässt er wenig bis nichts anbrennen.
Betim Fazliji: Note 4,5. Abgeklärt, gutes Kopfballspiel. Ein paar Wackler sind dabei, aber nichts Schlimmes. Muss in der Schlussphase verletzt raus.Betim Fazliji: Note 4,5. Abgeklärt, gutes Kopfballspiel. Ein paar Wackler sind dabei, aber nichts Schlimmes. Muss in der Schlussphase verletzt raus.
Yannis Letard: Note 4,5. Wirkt bedeutend sicherer als zuletzt. Macht hinten mit Fazliji bis aufs Gegentor alles gut.Yannis Letard: Note 4,5. Wirkt bedeutend sicherer als zuletzt. Macht hinten mit Fazliji bis aufs Gegentor alles gut.
Miro Muheim: Note 4,5. Präsent, Gegenspieler Kasami kommt kaum zur Entfaltung. Hat sich im Team zur festen Grösse gemausert. Das Gegentor kommt aber von seiner Seite.Miro Muheim: Note 4,5. Präsent, Gegenspieler Kasami kommt kaum zur Entfaltung. Hat sich im Team zur festen Grösse gemausert. Das Gegentor kommt aber von seiner Seite.
Jordi Quintillà: Note 5. Eher unauffällig, was bei Quintillà nichts Schlechtes sein muss. Kommt dennoch mehrmals in Abschlusspositionen.Jordi Quintillà: Note 5. Eher unauffällig, was bei Quintillà nichts Schlechtes sein muss. Kommt dennoch mehrmals in Abschlusspositionen.
Lukas Görtler: Note 4,5. Kampfstark, spielerisch eher mit wenig Einfluss. Doch er trifft nach dem Servette-Spiel auch gegen Sion wieder und macht mit viel Kampf das 2:0.Lukas Görtler: Note 4,5. Kampfstark, spielerisch eher mit wenig Einfluss. Doch er trifft nach dem Servette-Spiel auch gegen Sion wieder und macht mit viel Kampf das 2:0.
Victor Ruiz: Note 4. Nicht mehr so spielbestimmend wie gegen Servette. Fehler sieht man dennoch kaum.Victor Ruiz: Note 4. Nicht mehr so spielbestimmend wie gegen Servette. Fehler sieht man dennoch kaum.
Jérémy Guillemenot: Note 5. Läuft viel. Assist zum 1:0. Auch sonst sehr auffällig, mit kreativen Ideen im Sturm. Gegen Ende der Partie taucht er ein wenig ab.Jérémy Guillemenot: Note 5. Läuft viel. Assist zum 1:0. Auch sonst sehr auffällig, mit kreativen Ideen im Sturm. Gegen Ende der Partie taucht er ein wenig ab.
Ermedin Demirovic: Note 5. Spielt für den rekonvaleszenten Itten. Grosschance in der 32. Minute, scheitert aber an Fickentscher. Kurz vor der Pause erzielt der Neuzugang trocken das 1:0.Ermedin Demirovic: Note 5. Spielt für den rekonvaleszenten Itten. Grosschance in der 32. Minute, scheitert aber an Fickentscher. Kurz vor der Pause erzielt der Neuzugang trocken das 1:0.
Boris Babic: Note 4,5. Startet auffällig, arbeitet viel für die Defensive. Kann sich mit seinem Schuss, den Fickentscher abprallen lässt, beim 2:0 einen Assist gutschreiben lassen. Wird danach ausgewechselt.Boris Babic: Note 4,5. Startet auffällig, arbeitet viel für die Defensive. Kann sich mit seinem Schuss, den Fickentscher abprallen lässt, beim 2:0 einen Assist gutschreiben lassen. Wird danach ausgewechselt.
Fabiano Alves: Note 4. Kommt in der 62. Minute für Babic. Soll helfen, die Führung über die Zeit zu bringen. Zeigt wenig.Fabiano Alves: Note 4. Kommt in der 62. Minute für Babic. Soll helfen, die Führung über die Zeit zu bringen. Zeigt wenig.
Alain Wiss: Note -. Kommt für Fazliji in der 80. Minute. Mehr Routine in der Schlussphase schadet nicht.Alain Wiss: Note -. Kommt für Fazliji in der 80. Minute. Mehr Routine in der Schlussphase schadet nicht.
Moreno Costanzo: Note -. Kommt zu spät für eine Note.Moreno Costanzo: Note -. Kommt zu spät für eine Note.
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Stojanovic mit Glanzparade, Demirovic mit Traumdebut in der Startelf: Die Noten der FCSG-Spieler nach dem Auswärtssieg in Sion

Auf die Heimsiege gegen Lugano und Servette folgte am Mittwochabend ein starker Auftritt des FC St.Gallen und das ausgezeichnete 2:1 im Tourbillon gegen Sion. Mit dem Tor von Ermedin Demirovic, der den rekonvaleszenten Cedric Itten vertritt, und jenem von Lukas Görtler sind die Ostschweizer mit nunmehr 13 Punkten weiterhin Vierte. Sie bleiben damit auch nach acht Runden dem Spitzentrio dicht auf den Fersen, sind die Besten vom Rest. Dabei gefällt vor allem die Art und Weise, wie die Ostschweizer auftreten. Und bis zum Schluss kämpfen. Glück für den Sieg beanspruchen sie hingegen nicht, was einiges über die Leistung sagt. Zudem fällt das Anschlusstor zum 1:2 durch Seydou Doumbia zu spät, als dass der Gast aus der Ostschweiz noch gross zittern muss. Somit schafft es Trainer Peter Zeidler also erstmals, mit dem FC St.Gallen drei Meisterschaftsspiele in Folge zu gewinnen.

Es ist eine kleine Serie, die er und das Team gestartet haben, am Samstag gegen Thun kann diese durchaus weiter ausgebaut werden.

Zeidler hat im Vorfeld der Partie darauf hingewiesen, dass St.Gallen zuletzt in Sitten mit einem Sieg und einem Unentschieden gut ausgesehen habe. Und dass die Walliser, für ihn als ehemaligen Trainer ein Ort der Freude wie Enttäuschung, dem FC St.Gallen allenfalls sogar liegen. Der Coach hat sich auf der vierstündigen Fahrt gewiss ausgemalt, wie das an diesem Mittwochabend im Tourbillon aussehen soll gegen den Co-Leader der Super League. Noch mehr muss es ihm dann gefallen, was sein Team zu Beginn und über weite Strecken der Partie tatsächlich zeigt. Es beginnt gut, ist konzentriert, zeigt gefällige Kombinationen.

Der FC St.Gallen dominiert das Spiel

Die Gäste aus der Ostschweiz bestimmen jedenfalls das Spiel, überlassen dem Gegner kaum einen Meter. Erst mit der Zeit findet die Mannschaft von Trainer Stéphane Henchoz besser ins Spiel und nähert sich immerhin ein bisschen der Favoritenrolle, die sie gegen den Tabellenvierten hat. Ein erster Schlenzer von Bastien Toma geht nach 20Minuten knapp am Tor vorbei, aber viel mehr kommt da nicht. Und sollte auch nie wirklich mehr kommen.

Das Spiel ist fortan zerfahrener, und es ist St.Gallen, das in der 32. Minute in Führung gehen muss. Es presst, Demirovic erkämpft sich von Birama Ndoyde den Ball und zieht allein aufs Tor von Kevin Fickentscher los. Doch der Goalie kann den Abschluss aus elf Metern parieren. Nach dem Gegenstoss müssen die Walliser ihrerseits 1:0 vorne liegen: Weil da aber noch Dejan Stojanovic im Tor steht, der mit einer Glanztat Seydou Doumbias Kopfball pariert, ist das nicht der Fall.

Man kann es drehen und wenden wie man will, Sion kommt vor dem eigenen Anhang und den 8200 Zuschauern nicht auf Touren, was vor allem an St.Gallen liegt, das robuster wirkt und mehr Toraktionen hat. Die letzte sitzt, als Jérémy Guillemenot am Sechzehner an den Ball kommt und Demirovic lanciert, der jetzt das macht, wofür er für diese Saison leihweise geholt worden ist: Er trifft in die weite Torecke und lässt Fickentscher keine Chance.

Nach der Pause erwartet man vom FC Sion mehr, aber es passiert nichts, ausser das Präsident Christian Constantin sich in Nähe der Sion-Bank zeigt. Das sagt eigentlich alles. St.Gallen seinerseits wirkt weiter stilsicher, frech und hat Selbstvertrauen, bemerkenswert oft kombiniert es sich mit direktem Spiel durchs Mittelfeld. Einzig die letzten Zuspiele sind nicht immer genau. Das ist nicht weiter schlimm, weil Boris Babic nach einem Konter in der 62. Minute abzieht, Fickentscher den Ball nach vorne abprallen lasst und Lukas Görtler diesen regelrecht reinwürgt. Die Walliser reklamieren zwar ein Foulspiel im Mittelfeld zuvor, doch das war es wohl nicht.

Mit dem 2:0 im Rücken wähnen sich die St.Galler auf der Siegerstrasse, doch ganz so weit ist es nicht. Valon Behrami wird in der 75. Minute ausgewechselt – er ist bis dahin zwar auf dem Feld gewesen, hat aber überhaupt nichts gebracht –, und prompt wird das Heimteam besser, der Anschlusstreffer fällt sogleich, als Doumbia in der Mitte vergessen geht und einen Querpass von Jared Khasa einschiebt. Nun sind die Walliser da, das Publikum ebenfalls, es wird gekämpft mit allen Mitteln, die zur Verfügung stehen. Aber es bleibt beim Sieg für die St.Galler beim Luxuskader des FC Sion. Es ist die erste Niederlage für ihn seit August und darum vielleicht umso empfindlicher.

Neuigkeiten für die Ostschweizer gibt es auch aus Italien. Dort berichten Onlineportale, Axel Bakayoko, derzeit im Verletztenstand, könne vom FC St.Gallen per Kaufoption definitiv übernommen werden von Inter Mailand: Für nicht ganz vier Millionen Euro. Vorerst bringt dieser Sieg weit mehr.

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