"Young Boys sind offensiv stärker als die Basler"

FUSSBALL. Nach drei Siegen in Folge tritt der FC St.Gallen heute ab 20 Uhr mit viel Selbstvertrauen gegen die Young Boys an. Die Berner auf der anderen Seite stecken nach fünf Meisterschaftsspielen ohne Sieg und dem Cup-Aus gegen den FC Zürich bereits in der zweiten Krise nach dem schwachen Saisonstart.

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FCSG-Trainer Zinnbauer erwartet angriffige Berner. (Bild: Keystone)

FCSG-Trainer Zinnbauer erwartet angriffige Berner. (Bild: Keystone)

FUSSBALL. Nach drei Siegen in Folge tritt der FC St.Gallen heute ab 20 Uhr mit viel Selbstvertrauen gegen die Young Boys an. Die Berner auf der anderen Seite stecken nach fünf Meisterschaftsspielen ohne Sieg und dem Cup-Aus gegen den FC Zürich bereits in der zweiten Krise nach dem schwachen Saisonstart. St.Gallens Trainer Joe Zinnbauer geht aber davon aus, dass die Berner zuletzt unter Wert besiegt wurden. «Da war Pech dabei.» Die Offensive der Berner schätzt er gar stärker ein als diejenige der Basler. «Ich erwarte ein angriffiges Team, das hoch steht und in den ersten Minuten konsequent einen Treffer suchen wird.»

Beim FC St.Gallen wird Dejan Janjatovic angeschlagen fehlen, ebenso, wie zuletzt, Alain Wiss, Daniele Russo, Daniel Dziwniel und Daniel Lässer. Sandro Gotal kämpfe zudem mit Adduktoren-Problemen. Steven Lang wird nach seiner Sperre ins Kader zurückkehren. Ob er nach dem Sieg gegen Basel von Beginn weg dabei sein wird, lässt Zinnbauer offen. Yannis Tafer dürfte nach seinen zwei Treffern gegen Basel auch in Bern gesetzt sein. Und Albert Bunjaku habe sich im Training in bester Form gezeigt.

Training auf Kunstrasen

Die St.Galler sind bereits gestern nach Thun gereist. In der vergangenen Woche haben sie im Gründenmoos ausschliesslich auf Kunstrasen trainiert. Einerseits wegen des Schnees – anderseits, weil im Stade de Suisse ebenso auf Plastik gespielt wird. Dass es die St.Galler in den vergangenen zehn Jahren seit dem Bau des Stadions nicht geschafft haben, in Bern zu gewinnen, tut Zinnbauer mit einem Schulterzucken ab. «Das war auch in Thun ähnlich», sagt er. In der Stockhorn Arena haben die St.Galler unter dem Deutschen am 8. November den Bann mit einem 2:0 gebrochen. (rst)

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