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«Wir wollten das Spiel anders als sonst üblich angehen»: Weshalb FCSG-Trainer Zeidler trotz der 1:3-Niederlage im Test gegen Heidenheim zufrieden ist

Trotz Niederlage war St.Gallens Trainer Peter Zeidler nach dem Testspiel in Heidenheim zufrieden. Sein Team verlor gegen den Sechsten der 2. Bundesliga 1:3. Das St.Galler Tor erzielte Simone Rapp.
Manuel Nagel
Simone Rapp (links) im Kopfballduell mit Oliver Steurer. (Bild: Manuel Nagel)

Simone Rapp (links) im Kopfballduell mit Oliver Steurer. (Bild: Manuel Nagel)

Man habe das Spiel anders als sonst üblich angehen wollen, sagte Peter Zeidler. Mehr Kontersituationen bekommen, lautete der Plan der St.Galler, oder wie deren Trainer sagte:

«Aus einer tiefen Ausgangsposition mit guten Balleroberungen schnell kontern.»

Das klappte eine halbe Stunde lang. Nach 16 Minuten ging der FC St.Gallen gar in Führung, als Simone Rapp per Kopf eine Flanke Philippe Kochs verwertete.

Das kommende Spiel in Bern beim Leader Young Boys mochte dabei sicher auch eine Rolle gespielt haben, dass Peter Zeidler seinem Team diese Vorgabe mit auf den Weg gab, «aber nicht nur», wie er sagte. «So zu spielen, wollen wir ebenfalls in unserem Repertoire haben.»

Zwei Tore werfen Zeidlers Plan über den Haufen

Doch dann wurde die Taktik Zeidlers über den Haufen geworfen, als die Heidenheimer nach einer halben Stunde innert weniger Minuten zwei Tore erzielten. Zuerst beging Vincent Sierro ein Foul im Strafraum. Maximilian Thiel verwertete den fälligen Penalty souverän und glich für seine Mannschaft aus. Kurz danach ging Verteidiger Oliver Steurer trotz seiner 1,91 Meter vor dem Tor vergessen. Per Kopf brachte er Heidenheim in Führung.

In Halbzeit zwei liess Zeidler offensiver spielen und den Gegner höher attackieren. Das führte zu Kontern für Heidenheim, von denen Thiel in der 62. Minute einen zum 3:1 verwertete. In der letzten halben Stunde spielten zahlreiche U21-Spieler. «Sie haben ihre Sache gut gemacht», sagte Zeidler beim Besuch in seiner Heimat. Er war im benachbarten Aalen auf der Schwäbischen Alb aufgewachsen.

Heidenheim – St. Gallen 3:1 (2:1)
Voith-Arena – 333 Zuschauer – Sr. Schmidt.
Tore: 16. Rapp 0:1. 29. Thiel (Penalty) 1:1. 31. Steurer 2:1. 62. Thiel 3:1.
St. Gallen: Stojanovic (46. Lopar); Koch (63. Lüchinger), Vilotic, Mosevich (74. Izmirlioglu), Kchouk (63. Wittwer); Sierro (46. Ruiz), Quintilla (63. Fazliji), Tafer; Bakayoko (63. Staubli), Rapp (63. Campos), Muheim (46. Kutesa).
Bemerkung: 88. Pfostenschuss Kutesa.

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