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Wir tippen die Saison: Wer den Meistertitel holt – und auf welchem Platz der FC St.Gallen landet

Am Samstag erfolgt der Anpfiff zur neuen Super-League-Saison. Wir haben die zehn Teams unter die Lupe genommen und wagen eine Prognose.
Können Peter Tschernegg und der FCSG gegen Titlverteidiger YB mit Kevin Mbabu bestehen? (Bild: Michel Canonica)

Können Peter Tschernegg und der FCSG gegen Titlverteidiger YB mit Kevin Mbabu bestehen? (Bild: Michel Canonica)


Das Seoane-Experiment

Nach 32 Jahren des langen Wartens dürfen sich die Berner wieder Schweizer Meister nennen. Zwar ging mit Adi Hütter der Meistertrainer nach Frankfurt, doch Spielerabgänge konnten bisher vermieden werden. Hoarau, Mbabu, Sulejmani – die Leistungsträger sind immer noch in Bern. Dazu holte Sportchef Spycher mit Sandro Lauper und Ulisses Garcia zwei Schweizer Nachwuchs-Internationale, um etwaige (und wahrscheinliche) Abgänge aufzufangen. Kann sich der neue und unerfahrene Trainer Gerardo Seoane behaupten, winkt die Titelverteidigung. (dus)
Prognose: Rang 1


Der Druck wird grösser

Basels acht Jahre währende Dominanz ist in der vergangenen Saison zu Ende gegangen. Die Young Boys wurden Meister, auch im Cup scheiterten die erfolgsverwöhnten Basler an den Bernern. Nun will Basel zurück auf den Thron, der Druck ist noch einmal gewachsen. Dabei hat Basel mit Tomas Vaclik, Mohamed Elyounoussi und Michael Lang drei Leistungsträger verloren. Silvan Widmer dürfte Lang zwar vergessen machen und Albian Ajeti weiterhin ein zuverlässiger Torschütze sein: Aber an den deutlich gefestigteren Bernern dürfte Basel erneut nicht vorbeikommen. (pl)
Prognose: Rang 2


Jung, wild – und konstant?

Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen, die der FC Zürich als Aufsteiger erlebt hat. Begonnen hat es mit einem starken Saisonstart, weitergegangen ist es mit der Entlassung von Trainer Uli Forte, und geendet hat das Ganze mit dem Cupsieg und der Qualifikation für die Europa League. Ludovic Magnin hat gezeigt, dass er aus der jungen Mannschaft etwas formen kann. Die Eigengewächse erhalten beim ehemaligen Juniorentrainer eine Chance, sie werden über die Saison hinweg reifen. Für ganz nach vorne fehlen aber die Erfahrung und die Breite im Kader. (dus)
Prognose: Rang 3


Wiedergutmachung im Wallis

Nach einer Saison im Abstiegskampf dürstet es Christian Constantin (einmal mehr) nach einem Spitzenplatz. Auf dem wackligen Trainerstuhl sitzt Maurizio Jacobacci, den rasselnden Atem des Präsidenten stets im Nacken. Auf dem Transfermarkt hielt sich Sion zurück. Grösste Schlagzeile war der Verkauf von Matheus Cunha für 15 Millionen Franken nach Leipzig. Wie immer gilt: Im Kader steckt viel Talent, die Frage ist jedoch (auch wie immer), ob die bunt zusammengewürfelte Truppe aus guten Individualisten zueinanderfindet. Gelingt das, winkt die Europa League. (dus)
Prognose: Rang 4


Weilers Ansprüche

Die vergangene Rückrunde war für Luzern so erfolgreich wie schon lange nicht mehr. Mit Gerardo Seoane an der Seitenlinie schafften es die Zentralschweizer aus dem Abstiegskampf in die Europa League. Nur: Seoane coacht jetzt in Bern. Und auch Goalie Jonas Omlin musste man ziehen lassen. Mit René Weiler als Coach wurde zwar vielversprechender Ersatz gefunden. Ob Luzerns Team – und auch die bisweilen flatterhafte Clubführung – die hohen Ambitionen Weilers aber erfüllen können, wird sich zeigen. Wenn es harmoniert, liegt Platz fünf drin. (lai)
Prognose: Rang 5


Die Hoffnung heisst Fink

Wie fast jedes Jahr blieb bei den Grasshoppers kein Stein auf dem anderen. Es herrschte ein Kommen und Gehen, auch musste der Rekordmeister Profis zurücknehmen, die der ehemalige Trainer Murat Yakin verschmäht hatte; unter anderen Runar Sigurjonnson vom FC St.Gallen, der aber nicht unbedingt bei den Zürchern bleiben will. Mit dem neuen Trainer Thorsten Fink, ein guter Motivator, wagen sie in der Limmatstadt den x-ten Neuanfang. Es herrscht vorsichtiger Optimismus, mehr liegt für den klammen Club aber nicht drin. Wichtiger ist ohnehin die Stadionfrage. (cbr)
Prognose: Rang 6


Transfercoup Zeidler

Kein anderer Club hat auf dem Transfermarkt derart gewirbelt. Es kamen viele junge, unbekannte Spieler, was der angespannten finanziellen Lage geschuldet ist. Königstransfer ist Innenverteidiger Milan Vilotic, der eigentliche Transfercoup steht mit Trainer Peter Zeidler aber an der Seitenlinie. Trotzdem: Wunder wird er keine vollbringen, und die Anhänger werden Geduld an den Tag legen müssen, bis sich das Team findet. Individuell scheint St.Gallen keinen Substanzverlust erlitten zu haben. Allerdings muss das Kader verkleinert werden. (pl)
Prognose: Rang 7


Kritische Einheimische

Lugano war im Sommer auf dem Transfermarkt nicht gross aktiv und kompensierte den Abgang von Leader Davide Mariani nicht. Auch auf der Goalieposition gibt es Fragen: Die Tessiner haben vier Torhüter unter Vertrag, aber keiner ist ein absolut sicherer Wert. Überdies versucht Präsident Angelo Renzetti, den Club zu verkaufen, doch ein ernsthafter Interessent ist nicht in Sicht. Lugano ist laut Anhängern und Journalisten aus dem Südkanton ein Abstiegskandidat, weil es überdies Probleme im Sturm gibt: Marc Janko ist nicht fit, und einzig Junior weiss, wie man trifft. (cbr)
Prognose: Rang 8


Wir gegen alle

Von Thun gibt es dieses Bild: Es kämpft gegen Widrigkeiten, hält sich tapfer und vor allem: schadlos. Auch für diese Saison ist wenig Geld vorhanden, wieder gibt es nur Zugänge aus der Challenge League, wieder erhofft man sich Transfererlöse, weil man gut performt. Und trotzdem könnte es diesmal eng werden, allerdings hat man das schon oft gesagt. Fast scheint es, als gebe es diesen «Wir gegen alle, jetzt erst recht»-Effekt. Trainer Marc Schneider und Sportchef Andres Gerber werden erneut beweisen, dass sie bestehen können, in der Barrage. (cbr)
Prognose: Rang 9


Ein Ruhepol und zwei Torjäger

Als Aufsteiger gibt es nur ein Ziel: den Klassenerhalt. Nach der Insolvenz und der mühsamen Rückkehr ins Oberhaus wirtschaftet Xamax mit bescheidenen finanziellen Mitteln, die meisten Zugänge kamen aus der Challenge League. Grösster Pluspunkt des Teams ist neben Trainer Michel Decastel, seit drei Jahren der Ruhepol an der Seitenlinie, die Offensive um Topskorer Raphaël Nuzzolo und Neuzugang Tunahan Cicek. In der abgelaufenen Saison erzielten sie 47 Tore. Treffen sie nicht regelmässig, wird es mit dem Klassenerhalt noch schwieriger als ohnehin schon. (dus)
Prognose: Rang 10

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