«Wir hatten auch Glück»

Am Sonntag beginnt für den an zweitletzter Stelle klassierten FC St. Gallen die Rückrunde. Präsident Dölf Früh ist «zu hundert Prozent überzeugt, dass wir in dieser Zusammensetzung in der höchsten Liga verbleiben können».

Patricia Loher
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«Wir haben nicht nur investiert, sondern auch desinvestiert»: Dölf Früh. (Bild: Reto Martin)

«Wir haben nicht nur investiert, sondern auch desinvestiert»: Dölf Früh. (Bild: Reto Martin)

Mit dem Heimspiel gegen die letztklassierten Grasshoppers beginnt für St. Gallen am Sonntag um 16 Uhr eine Rückrunde, die vom Kampf gegen den Abstieg geprägt sein wird. Die Ostschweizer haben in der Winterpause auf die schlechte erste Saisonhälfte reagiert und gleich fünf neue Spieler verpflichtet. Mit Alberto Regazzoni, Klemen Lavric und Daniel Beichler kamen drei Offensivspieler, José Gonçalves und Daniel Dunst sollen die Abwehr verstärken. Der Handlungsbedarf nach der Vorrunde – St. Gallen belegt mit zwei Punkten Vorsprung auf die Grasshoppers den erfahrungsgemäss ungemütlichen Barrageplatz – sei offensichtlich gewesen, sagt Verwaltungsratspräsident Dölf Früh im Interview. «Natürlich hatten wir auch Glück, dass sich die Möglichkeiten eröffneten, sowohl in der Defensive als auch in der Offensive Transfers zu tätigen, die finanziell unseren Rahmen nicht sprengen.» Noch immer sei der FC St. Gallen nicht bereit, alles zu bezahlen. So hätten die Verantwortlichen auch nicht jedes Angebot annehmen können. «Wir haben aber nicht nur investiert, sondern auch desinvestiert», sagt Früh. Die Abgänge von Mario Frick, Thomas Knöpfel und Murat Ural hätten ihr Budget entlastet. «Nun sind wir zu hundert Prozent überzeugt, in dieser Zusammensetzung in der höchsten Liga verbleiben zu können.»

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