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Wenn der FC St.Gallen in die Barrage muss, kann er im eigenen Stadion gar nicht spielen – Kybunpark ist wegen Auffahrtslauf blockiert

Der FC St.Gallen tut nicht nur aus sportlicher Sicht gut daran, den Fall auf den Barrageplatz zu vermeiden. Denn am Tag des Hinspiels ist der Kybunpark bereits durch einen anderen Grossanlass belegt. Der Club klärt derzeit mit der Swiss Football League, was mögliche Auswege wären.
Daniel Walt
Am Auffahrtslauf ist im Kybunpark nicht Fussball Trumpf. (Bild: Mareycke Frehner)

Am Auffahrtslauf ist im Kybunpark nicht Fussball Trumpf. (Bild: Mareycke Frehner)

Seit den beiden Heimniederlagen gegen Luzern und Basel geht das Barrage-Gespenst wieder um im Kybunpark. Bloss noch drei Punkte trennen den FC St.Gallen vom Fall auf Platz 9. Lassen sich die Ostschweizer in den letzten fünf Runden von Xamax Neuchâtel noch überholen, müssen sie gegen den Zweitplatzierten der Challenge League in einem Hin- und einem Rückspiel um den letzten Platz in der Beletage des Schweizer Fussballs kämpfen. Aktuell wäre dies Lausanne-Sport, in dessen Reihen mit Trainer Giorgio Contini, Mittelfeldspieler Stjepan Kukuruzovic und Angreifer Roman Buess pikanterweise drei Ex-St.Galler stehen.

Rein schon aus sportlicher Sicht sollten die St.Galler den schwierigen Gang in die Barrage unbedingt vermeiden. Auch organisatorisch fordert die mögliche Ausmarchung gegen den aufstiegswilligen Unterklassigen die Ostschweizer aber heraus. Der Grund: Das Barrage-Hinspiel, in welchem der Super-League-Vertreter Heimrecht geniesst, findet am Auffahrts-Donnerstag, 30. Mai, um 19 Uhr statt. Zu einem Zeitpunkt also, an dem sowohl der Innen- als auch der Aussenbereich des Kybunparks durch den Auffahrtslauf belegt sind.

Daniel Last, Mediensprecher FC St.Gallen. (Bild: Ralph Ribi)

Daniel Last, Mediensprecher FC St.Gallen. (Bild: Ralph Ribi)

Problem wäre nicht aus der Welt

Was sagt Daniel Last, Mediensprecher des FC St.Gallen, zur drohenden Terminkollision? «Sowohl die Swiss Football League als auch wir haben das Thema auf dem Schirm», erklärt er auf Anfrage. Einen Abtausch der Heimpartie mit dem Rückspiel, das auf den Sonntag, 2. Juni, angesetzt ist, schliesst Last praktisch aus.

«Von den Regularien her wäre das zwar möglich. Aber das Rückspiel vor eigenem Publikum austragen zu können, das schenkt man als Unterklassiger wohl kaum her.»

Last fügt an, dass das Problem so oder so nicht aus der Welt wäre: Am Sonntag finden im benachbarten Gründenmoos nämlich die wichtigsten Prüfungen des CSIO statt, sodass mit zwei Grossanlässen auf engem Raum ebenfalls Friktionen zu erwarten wären.

«Ein Ding der Unmöglichkeit»

Genauso unrealistisch ist es laut Daniel Last, den Kybunpark an Auffahrt im Hinblick auf das Barrage-Spiel von 19 Uhr für die Auffahrtsläufer früher zu sperren. «Der Auffahrtslauf ist eine Grossveranstaltung», betont Last. Es sei ein Ding der Unmöglichkeit, das Stadion innert kurzer Zeit zu reinigen und für ein Fussballspiel bereit zu machen.

Von daher erscheint die Option am wahrscheinlichsten, dass das Barrage-Hinspiel verschoben wird, sofern der FC St.Gallen daran teilnimmt. Über diese Möglichkeit wollen sich die Beteiligten in den kommenden Tagen unterhalten. Ein mögliches Ausweichdatum könnte der Mittwoch, 29. Mai, sein – es ist anzunehmen, dass die Swiss Football League auf einer Vorverlegung besteht.

Das sagt die Liga

Silvio Kern, stellvertretender Mediensprecher der Swiss Football League, bestätigt, dass der FC St.Gallen und die Liga bereits im Kontakt wegen der drohenden Terminkollision sind. Eine Möglichkeit sei es, Heim- und Auswärtspartie zu tauschen. Kern sagt:

«Der betreffende Club aus der Challenge League müsste damit aber natürlich einverstanden sein.»

Deshalb will die Liga frühzeitig Kontakt aufnehmen mit jenen Vereinen aus der zweithöchsten Spielklasse, die für die Barrage derzeit noch in Frage kommen. Dies, um abzuklären, ob ein Abtausch von Heim- und Auswärtsrecht mit dem FCSG für sie allenfalls ein Thema wäre.

Die zweite Möglichkeit besteht laut Silvio Kern in einer Verschiebung des Barrage-Hinspiels in St.Gallen. Ein Entscheid in der Angelegenheit dürfte in den nächsten Tagen fallen.

Die aus Sicht der Ostschweizer optimale Variante wäre allerdings eine andere: den Ligaerhalt bereits nach Abpfiff der 36. und letzten Meisterschaftsrunde sichergestellt zu haben – und somit gar nicht in die Barrage zu müssen.

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