Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Wegen verschlafenem Start nach der Pause: Der FC St.Gallen muss sich gegen Neuchâtel Xamax mit einem Punkt begnügen

In der vergangenen Saison war Neuchâtel Xamax St.Gallens Lieblingsgegner: Aus vier Begegnungen resultierten vier Siege. Diese Saison wird daraus nichts: Im ersten Aufeinandertreffen trennen sich die beiden Teams 1:1. St.Gallen verschenkte seine Führung aus der 1. Halbzeit in der ersten Minute nach der Pause.
Stephanie Martina
St.Gallens Lukas Görtler im Zweikampf mit Pietro Di Nardo. (Bild: Keystone)

St.Gallens Lukas Görtler im Zweikampf mit Pietro Di Nardo. (Bild: Keystone)

Die Tore

  • 0:1, 33. Minute, Víctor Ruiz: Nach einem Eckball bringt Ruiz die Espen in Führung. Zunächst scheint es, als würde es den St.Gallern nicht gelingen, von diesem Corner zu profitieren, doch dann zieht der Spanier von der Strafraumgrenze per Vollrist ab und der Ball landet in der linken unteren Torecke.
  • 1:1, 46. Minute, Raphaël Nuzzolo: St.Gallens Yannis Letard lenkt eine Flanke unglücklich mit dem Kopf ab, Nuzzolo steht zur richtigen Zeit am richtigen Ort und gleich per Kopfball aus.

Die Spiel-Analyse

Der Anpfiff von Schiedsrichter Lukas Fähndrich war noch nicht einmal richtig verstummt, da kamen die Neuenburger durch Raphaël Nuzzolo bereits zum ersten Abschluss. Und in der 2. Minute wurde es im St.Galler Strafraum bereits wieder brenzlig. Taulant Seferi hatte die nächste Grosschance für die Platzherren auf dem Fuss. St.Gallens zuletzt viel gelobte Verteidigung schien noch nicht ganz wach zu sein und vom Tempo der Romands überrumpelt. Im Anschluss beruhigte sich die Partie etwas, die St.Galler versuchten zunehmend, ihr eigenes Spiel aufzuziehen, doch die Westschweizer blieben die aktivere Mannschaft. Das Spiel plätscherte dahin – bis Víctor Ruiz alle mitgereisten St.Galler Fans mit einem Sonntagsschuss von den Sitzen riss. Nach einem Eckball zog der Spanier direkt ab und schlenzte den Ball in die linke untere Ecke.

Nach der Pause begann Neuchâtel Xamax gleich wieder mit einem Feuerwerk – dieses Mal allerdings erfolgreich. Nuzzolo versenkte den Ball per Kopf im Tor. Die St.Galler waren, wie schon zu Beginn der Partie, nicht bereit und wurden von den Neuenburgern überrumpelt. In der Folge hatten sowohl die Ost- als auch die Westschweizer noch einige hochkarätige Goalchancen, sodass das Spiel jederzeit auf beide Seiten hätte kippen können. Die besseren Chancen hatte allerdings das Heimteam, St.Gallen liess in der Defensive zu viel zu. Die 5484 Zuschauer bekamen jedoch keine weiteren Tore mehr zu sehen.

Der Beste

Stürmer Víctor Ruiz zeigte eine starke Leistung und brachte St.Gallen mit einem Traumgoal in Führung.

Victor Ruiz: Note 5. Der Spanier erzielt ein Traumtor. Ansonsten aber weniger auffällig als noch in Basel.Victor Ruiz: Note 5. Der Spanier erzielt ein Traumtor. Ansonsten aber weniger auffällig als noch in Basel.
Jérémy Guillemenot: Note 3.5. Kommt in der 61. Minute. Verleiht dem Spiel aber keine Impulse.Jérémy Guillemenot: Note 3.5. Kommt in der 61. Minute. Verleiht dem Spiel aber keine Impulse.
Cedric Itten: Note 4. Die Xamax-Abwehr lässt den Stürmer kaum aus den Augen. Itten bekommt zudem wenig brauchbare Bälle.Cedric Itten: Note 4. Die Xamax-Abwehr lässt den Stürmer kaum aus den Augen. Itten bekommt zudem wenig brauchbare Bälle.
Miro Muheim: Note 4.5. Stark, wie der Zürcher die Flanken der Neuenburger abfängt. Aber auch er lässt nach der Pause dem Gegner zu viel Platz.Miro Muheim: Note 4.5. Stark, wie der Zürcher die Flanken der Neuenburger abfängt. Aber auch er lässt nach der Pause dem Gegner zu viel Platz.
Dejan Stojanovic: Note 4.5. Muss gleich zu Beginn eingreifen, um eine gute Xamax-Chance zu entschärfen. Beim Gegentreffer machtlos. Dejan Stojanovic: Note 4.5. Muss gleich zu Beginn eingreifen, um eine gute Xamax-Chance zu entschärfen. Beim Gegentreffer machtlos.
Silvan Hefti: Note 5. Starke Leistung des Captains, der immer wieder gute Angriffe einleitet.Silvan Hefti: Note 5. Starke Leistung des Captains, der immer wieder gute Angriffe einleitet.
Dereck Kutesa: Note 4. Dass er schnell ist, ist bekannt. Aber noch macht er aus dieser Fähigkeit zu wenig. Vergibt eine gute Chance.Dereck Kutesa: Note 4. Dass er schnell ist, ist bekannt. Aber noch macht er aus dieser Fähigkeit zu wenig. Vergibt eine gute Chance.
Axel Bakayoko: Note 3.5. Der Franzose wirkt verunsichert und kaum ins Spiel eingebunden. Wird in der 61. Minute angeschlagen ausgewechselt.Axel Bakayoko: Note 3.5. Der Franzose wirkt verunsichert und kaum ins Spiel eingebunden. Wird in der 61. Minute angeschlagen ausgewechselt.
Jordi Quintillà: Note 4.5. Der Spanier ist Dreh- und Angelpunkt. Für einmal im Spielaufbau aber zu ungenau.Jordi Quintillà: Note 4.5. Der Spanier ist Dreh- und Angelpunkt. Für einmal im Spielaufbau aber zu ungenau.
Leonidas Stergiou. Note 4.5. Eigentlich wieder ein mehrheitlich guter Auftritt. In der zweiten Hälfte aber das eine oder andere Mal zu weit weg vom Gegner.Leonidas Stergiou. Note 4.5. Eigentlich wieder ein mehrheitlich guter Auftritt. In der zweiten Hälfte aber das eine oder andere Mal zu weit weg vom Gegner.
Yannis Letard. Note 4.5. Der Franzose ist für die St. Galler ein Gewinn. Unglücklich nur sein Kopfball, der zum 1:1 führt. (Bild: Keystone)Yannis Letard. Note 4.5. Der Franzose ist für die St. Galler ein Gewinn. Unglücklich nur sein Kopfball, der zum 1:1 führt. (Bild: Keystone)
Lukas Görtler. Note 4.5. Der Deutsche ist vor der Pause ein Aktivposten. Er versucht, Lücken in die Abwehr zu reissen, was ihm nicht immer gelingt. (Bild: Keystone)Lukas Görtler. Note 4.5. Der Deutsche ist vor der Pause ein Aktivposten. Er versucht, Lücken in die Abwehr zu reissen, was ihm nicht immer gelingt. (Bild: Keystone)
Angelo Campos. Der junge Bündner spielt nur zehn Minuten. Zu wenig lang für eine Note.Angelo Campos. Der junge Bündner spielt nur zehn Minuten. Zu wenig lang für eine Note.
Moreno Costanzo. Sein Einsatz ist zu kurz für eine Bewertung.Moreno Costanzo. Sein Einsatz ist zu kurz für eine Bewertung.
14 Bilder

Torschütze Ruiz zusammen mit Hefti der Beste, Bakayoko der Schlechteste: Die Noten der FCSG-Spieler gegen Xamax

Der Schlechteste

Axel Bakayoko wirkte verunsichert und es schien, als wäre er nicht richtig ins Spiel eingebunden. In der 62. Minute wird der Stürmer durch Jérémy Guillemenot ersetzt.

Der Schiedsrichter

Schiedsrichter Lukas Fähndrich hatte die Partie jederzeit im Griff, sodass auch die beiden Videoschiedsrichter Sascha Kever und Esther Staubli nicht zum Einsatz kamen.

Aufgefallen

Die Sonne brennt vom Himmel. In Neuchâtel zeigt das Thermometer heisse 27 Grad an. Und der Kunstrasen in der Maladière gibt von unten zusätzlich Wärme ab. Da kommt die Riesensprinkleranlage, die den Platz kühlen soll, den beiden St.Galler Goalies Jonathan Klinsmann und Dejan Stojanovic beim Einlaufen mehr als gelegen.

Willkommene Abkühlung: Ein XXL-Rasensprenger für Jonathan Klinsmann und Dejan Stojanovic. (Bild: Stephanie Martina)

Willkommene Abkühlung: Ein XXL-Rasensprenger für Jonathan Klinsmann und Dejan Stojanovic. (Bild: Stephanie Martina)

Die Reaktionen

Mittelfeldspieler Lukas Görtler: «Wir haben uns mehr vorgenommen, als das, was wir hier erreicht haben. Das zeigt die Stimmung in die Kabine gerade sehr deutlich. Vor allem in den ersten zehn Minuten haben wir nicht so gespielt wie geplant und der Ausgleich direkt nach der Pause war höchst unglücklich. Wir haben danach versucht, uns aufzurappeln. Aber heute waren wir im Spiel nach vorne schlicht zu ungenau.»

Captain Silvan Hefti: «Wir kamen mit dem Ziel nach Neuenburg, drei Punkte zu holen. Der Anspruch war klar, doch bei der Umsetzung hat's gehapert, vor allem fehlte die letzte Präzision. Nach dem Gegentreffer hätten wir Zeit gehabt, unseren Fehler zu beheben, doch die Power nach vorne fanden wir heute irgendwie nicht.»

FCSG-Trainer Peter Zeidler: «Wir wussten, dass Neuchâtel Xamax aggressiv und mit Tempo starten wird. Aber wir wurden trotzdem zwei Mal überrascht: zu Beginn des Spiels und nach der Pause, als wir das Gegentor kassierten. Das darf nicht passieren. Doch wir schauen jetzt nach vorne und konzentrieren uns auf die bevorstehende YB-Woche.»

Videointerview

Das Spiel im Liveticker nachlesen:

Weitere Artikel zum FCSG:

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.