Verletzung
Nächstes Pech für den FCSG: Münst fällt vier Monate aus

Leonhard Münst hat sich im ersten Mannschaftstraining des FC St.Gallen tatsächlich schwer verletzt und verpasst mit dem Bruch des linken Sprunggelenks fast die gesamte Rückrunde.

Christian Brägger
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Leonhard Münst windet sich vor Schmerzen am Boden.

Leonhard Münst windet sich vor Schmerzen am Boden.

Bild: Claudio Thoma/Freshfocus

Es war am Dienstagnachmittag das allererste Mannschaftstraining des Jahres für den FC St.Gallen, es sollte für den Klub, vor allem aber für Leonhard Münst ein äusserst unglückliches sein. Die Schmerzensschreie des Deutschen, der sich im Mittelfeld wie auf dem Flügel wohlfühlt, gingen durch Mark und Bein. Sie hatten nichts Gutes verheissen.

Tatsächlich haben sich die Befürchtungen am Mittwoch bewahrheitet. Der 19-Jährige erlitt ohne Fremdeinwirkung einen Bruch des linken Sprunggelenks. Münst wird in den kommenden Tagen von den Mannschaftsärzten des FC St.Gallen operiert und fällt voraussichtlich vier Monate aus. Und damit fast die gesamte Rückrunde.

Die Leihgabe des VfB Stuttgart kam bisher in zehn Pflichtpartien für den FC St.Gallen zum Einsatz, spielte in diesen aber nie durch. Jüngst hat Trainer Peter Zeidler erzählt, dass er sich für die Rückrunde viel von Münst erwarte; es wäre selbstredend auch im Sinne der Schwaben gewesen, dass ihr Akteur, der als Talent gilt, auf einem ungleich höheren Niveau im Sommer zurückkehrt; beim Klub der 1. Bundesliga hat der junge Spieler noch einen Vertrag bis 2025, der FC St.Gallen besitzt keine Kaufoption.

Der nächste langwierige Ausfall

Nach Ousmane Diakité, dessen Leihvertrag nach der im letzten Spiel des Jahres 2021 erlittenen, schweren Knieverletzung einvernehmlich aufgelöst wurde, müssen die Ostschweizer also in kurzer Zeit den nächsten gravierenden Ausfall hinnehmen. Und erneut trifft es einen Leihspieler, mit dem man grundsätzlich nicht zu lange arbeiten kann. Irgendwie scheint das Verletzungspech schon länger am FC St.Gallen zu kleben, teilweise fielen gleichzeitig vier Verteidiger aus. Es kann also nur besser werden.

Trainer Peter Zeidler kann es kaum fassen und bricht am Dienstag die Übungseinheit daraufhin ab.

Trainer Peter Zeidler kann es kaum fassen und bricht am Dienstag die Übungseinheit daraufhin ab.

Bild: Claudio Thoma/Freshfocus

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