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UMBRUCH: Der FCSG geht volles Risiko: Die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Nach der Freistellung von Giorgio Contini steht der FC St.Gallen vor einem Neubeginn. Die einen begrüssen das konsequente Handeln, andere sind skeptisch. Unsere Sportredaktion liefert die Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Christian Brägger, Patricia Loher
Der 55-jährige Boro Kuzmanovic leitet das erste Training. (Bild: Michel Canonica)

Der 55-jährige Boro Kuzmanovic leitet das erste Training. (Bild: Michel Canonica)

Christian Brägger, Patricia Loher

Wieso hat man Boro Kuzmanovic sogleich als Assistenten des noch zu findenden Cheftrainers bestimmt?

Alain Sutter kennt Kuzmanovic gut, er sieht ihn schweizweit als einen der besten Ausbildner. Der Sportchef sagt, er wolle Trainer haben, die Spieler besser machen und weiterbringen. Kuzmanovic hat lange als Coach im FC Winterthur positiv auf sich aufmerksam gemacht. Doch über Super-League-Erfahrung verfügt er im Prinzip nicht. Dass der Serbe spätestens in der neuen Saison Co-Trainer wird, ist Sutters Idee: «Ich will den Club vom Cheftrainer unabhängiger machen. Es gibt viele Fachleute bei uns, Assistenten, Videoanalysten, Physiotherapeuten oder Goalietrainer. Der neue Coach muss zu ihnen passen.» St.Gallen könne es sich nicht leisten, stets ein neues Trainerteam aufzustellen. Also geht der Club in Bezug auf den Assistenztrainer neue Wege; üblich ist, dass der Chefcoach selber bestimmt, wen er als Co-Trainer neben sich haben möchte.

Fussball. Erstes Training des FCSG unter Boro Kuzmanovic, Interimstrainer. (Bild: Michel Canonica)
Interimstrainer Boro Kuzmanovic im ersten Training beim FC St.Gallen. (Bild: Michel Canonica)
Fussball. Erstes Training des FCSG unter Boro Kuzmanovic, Interimstrainer. (Bild: Michel Canonica)
Fussball. Erstes Training des FCSG unter Boro Kuzmanovic, Interimstrainer. (Bild: Michel Canonica)
Fussball. Erstes Training des FCSG unter Boro Kuzmanovic, Interimstrainer. (Bild: Michel Canonica)
Fussball. Erstes Training des FCSG unter Boro Kuzmanovic, Interimstrainer. (Bild: Michel Canonica)
Sportchef Alain Sutter war beim Training dabei. (Bild: Michel Canonica)
7 Bilder

Der FCSG trainiert erstmals unter Boro Kuzmanovic


Fährt Sutter einen riskanten Kurs?

Wenn man so will, könnte man den Konflikt zwischen Sutter und Contini auch als Machtkampf bezeichnen. Und wenn man so will, hätte Contini klar sein sollen, dass er keine Chance haben wird. Man darf nicht unterschätzen, dass Sutter das uneingeschränkte Vertrauen des Verwaltungsrats geniesst. Besonders Präsident Matthias Hüppi steht wie eine Eins hinter seinem Sportchef. Diese Rückendeckung wird auch dem neuen Trainer zukommen. Es gab einmal diese Einheit im Verein, als Trainer Jeff Saibene, Präsident Dölf Früh und Sportchef Heinz Peischl das bestimmende Trio waren – und letztlich mit dem FC St. Gallen durch Europa reisten. Sutter, der hehre Ziele verfolgt und die absolute Einheit bilden will, sagt: «Ich weiss, ich gehe volles Risiko. Und ich weiss auch, dass ich nicht alles richtig machen werde.»

Sutter und Hüppi wünschen sich Offensivfussball und Spektakel. Ist das in St. Gallen überhaupt möglich?

Natürlich ist es möglich, wie die erste Halbzeit zu Hause gegen die Young Boys gezeigt hat. Nur: Offensive und Spektakel entspricht dem Wunsch vieler Clubs. In dieser Saison gelang es nur den Young Boys mit ihren überdurchschnittlichen Spielern, die Zuschauer mit angriffigem Fussball zu begeistern. Sutter sagt: «Ich weiss, mit meinem Bekenntnis zu diesem Fussball habe ich mich zum Fenster hinausgelehnt.» Er und sein Chef Hüppi sind sich bewusst: Daran werden sie gemessen – und an den Resultaten.

Wie hat Giorgio Contini auf seine Freistellung reagiert?

Der Trainer hat auf Anfragen dieser Zeitung nicht reagiert. Präsident Hüppi sagte, dass Contini am Dienstagmorgen, als ihm und Markus Hoffmann die Trennung mitgeteilt wurde, gefasst gewirkt habe. «Ein langes Gespräch hat sich jedoch nicht ergeben.» Später änderte Contini auf den sozialen Medien seine Profilbilder, die dem FC St. Gallen zugetan waren. Und er postete auf Facebook ein Bild, auf dem nicht er, aber eine Zigarre und eine Sonnebrille zu sehen sind. Darunter meldeten sich zahlreiche «Freunde» zu Wort und sprachen ihm Mut zu. Was das Bild zu bedeuten hat, weiss letztlich nur Contini. Eine Erkenntnis scheint sich aber zu manifestieren. Der 44-Jährige selbst hat nicht mit der Entlassung gerechnet; sei es wegen des guten vierten Rangs, den er mit den Ostschweizern belegte, sei es wegen der noch fast 14-monatigen Vertragsdauer.

Was sagt der Captain stellvertretend für die Mannschaft?

Toko: «Wer Alain Sutter und Giorgio Contini kannte, der spürte, dass etwas in der Luft lag. Letztlich geht es nur um den Verein. Die neue Führung hat eine Vorstellung, wie der FC St. Gallen in Zukunft aussehen soll. Sie hat dafür erneut ein deutliches Zeichen gesetzt. Wir müssen uns hinter die Sache stellen – auch wenn es uns Spieler nur indirekt trifft. Wir kennen das Fussball-Geschäft, bei uns geht es auf dem Platz ja weiter ums Gewinnen.»

Wie teuer ist die Freistellung?

Die frühere Vereinsleitung hat im vergangenen Herbst den Vertrag mit Contini bis 2019 verlängert. Es ist davon auszugehen, dass die Trennung von Contini die Ostschweizer rund eine halbe Million Franken kostet – ausser, der 44-jährige Winterthurer findet wieder eine Arbeitsstelle.

Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
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Bild: Sabrina Stübi
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bild: Sabrina Stübi
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
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Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
Bärenbande im Kybunpark: 250 Kinder dürfen mit Spielern des FCSG trainieren (Bild: Sabrina Stübi)
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Kleine FCSG-Fans trainieren mit den Stars

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