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Dritte Niederlage in Folge: St.Gallen verliert auch in Thun

Der FC St.Gallen verliert gegen eigentlich harmlose Thuner mit 0:2. Mit der neuerlichen Niederlage rutscht der FCSG auf den sechsten Tabellenplatz.
Tim Naef
Hatte immer wieder das Nachsehen: FCSG-Captain Silvan Hefti. (Bild: freshfocus)

Hatte immer wieder das Nachsehen: FCSG-Captain Silvan Hefti. (Bild: freshfocus)

Die Tore

  • 0:0, 17. Minute, verschossener Penalty, Vincent Sierro: Nach einem Ballverlust der Thuner im Spielaufbau kontern die Ostschweizer. Nach einer Flanke von Wittwer stösst der Captain der Thuner, Dennis Hediger, Ben Khalifa leicht in den Rücken. Schiedsrichter Alain Bieri zeigt auf den Punkt. Sierro zeigt Nerven und chippt den Ball an die Latte.
  • 1:0, 55. Minute, Marvin Spielmann: Nach einem Eckball bringen die St.Galler den Ball nicht weg. Spielmann zieht vom Strafraum ab und trifft flach ins rechte untere Eck.
  • 2:0, 70. Minute, Gregory Karlen: Die Thuner können kontern, Sorgic legt von der Aussenlinie schön nach innen. Dort macht Karlen noch einen Haken und trifft dann trocken unter die Latte.

Die Spiel-Analyse

Die erste Überraschung gab es beim Blick auf die Aufstellung: Nicht weniger als sechs Änderungen im Vergleich zum GC-Spiel nahm FCSG-Coach Peter Zeidler vor. Die Startelf der Espen blieb dann auch lange die einzige Überraschung. In den ersten 45 Minuten spielte der FCSG einen gefälligen Fussball, verpasste es aber sein Engagement in Tore umzumünzen. Die logische Folge: ein 0:0 zur Pause.

Von den Spielanteilen her änderte sich nach dem Pausentee nicht viel. Die St.Galler bemühten sich, den Ball laufen zu lassen und kamen auch zu der einen oder anderen Chance. Doch wie heisst es doch so schön im Fussball? «Wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten.»

Schliesslich war es eine Standardsituation, welche die Niederlage einleitete. In der Folge machte der FCSG früh hinten auf, um noch den Ausgleich zu erzielen. Das vorentscheidende 2:0 resultierte dann nach einem Konter.

Der Beste

Die Nummer 44. Derek Kutesa beschäftige die Thuner Hintermannschaft über 90 Minuten. Und auch defensiv zeigte der 20-Jährige eine starke Leistung. Immer wieder war er zur Stelle, wenn sein Hintermann ausgespielt wurde. Einzig ein Torerfolg blieb Kutesa verwehrt.

Der Schlechteste

Yannis Tafer. Was ist das Schlimmste, was man über einen Fussballer sagen kann? «Er hat sich Mühe gegeben.» Damit hat sich's dann aber auch. Der 27-Jährige sah über die gesamte Partie kaum einen Ball. Und wenn er diesen dann doch einmal am Fuss hatte, war Thun innert Kürze wieder in Ballbesitz. Wurde folgerichtig von Peter Zeidler ausgewechselt.

Tranquillo Barnetta: Note 4. Er verlangt immer wieder den Ball und wirkt präsent. Doch seine stehenden Bälle müssten noch gefährlicher sein.Tranquillo Barnetta: Note 4. Er verlangt immer wieder den Ball und wirkt präsent. Doch seine stehenden Bälle müssten noch gefährlicher sein.
Yannis Tafer: Note 2,5. Am Engagement liegt es nicht. Aber es unterlaufen ihm viel zu viele technische Fehler.Yannis Tafer: Note 2,5. Am Engagement liegt es nicht. Aber es unterlaufen ihm viel zu viele technische Fehler.
Vincent Sierro: Note 3. Der Walliser, eigentlich ein sicherer Wert, tritt einen Penalty zu lässig – streift damit nur die Latte.Vincent Sierro: Note 3. Der Walliser, eigentlich ein sicherer Wert, tritt einen Penalty zu lässig – streift damit nur die Latte.
Andreas Wittwer: Note 4. Bei seinem früheren Club spielt Wittwer so, wie man ihn kennt: Defensiv solid und mit einem grossen Kämpferherzen.Andreas Wittwer: Note 4. Bei seinem früheren Club spielt Wittwer so, wie man ihn kennt: Defensiv solid und mit einem grossen Kämpferherzen.
Nassim Ben Khalifa: Note 3,5. Ist meistens auf sich alleine gestellt, weil kaum gute Bälle in die gefährliche Zone gespielt werden.Nassim Ben Khalifa: Note 3,5. Ist meistens auf sich alleine gestellt, weil kaum gute Bälle in die gefährliche Zone gespielt werden.
Dejan Stojanovic: Note 4. Hat bis in die Schlussphase praktisch keine Arbeit, kassiert aber trotzdem zwei Gegentore.Dejan Stojanovic: Note 4. Hat bis in die Schlussphase praktisch keine Arbeit, kassiert aber trotzdem zwei Gegentore.
Silvan Hefti: Note 3,5. Der Captain spielt lange gefällig, hat der Thuner Steigerung aber zu wenig entgegenzusetzen.Silvan Hefti: Note 3,5. Der Captain spielt lange gefällig, hat der Thuner Steigerung aber zu wenig entgegenzusetzen.
Dereck Kutesa: Note 4. Der Genfer zeigt eine starke erste Halbzeit und beschäftigt alleine oft bis zu drei Thuner.Dereck Kutesa: Note 4. Der Genfer zeigt eine starke erste Halbzeit und beschäftigt alleine oft bis zu drei Thuner.
Axel Bakayoko: Note -. Wird in der 75. Minute eingewechselt. Die Zeit ist zu knapp für eine Benotung.Axel Bakayoko: Note -. Wird in der 75. Minute eingewechselt. Die Zeit ist zu knapp für eine Benotung.
Slimen Kchouk: Note 3,5. Bildet mit Wiss überraschend die Innenverteidigung. Zwei, dreimal unsicher.Slimen Kchouk: Note 3,5. Bildet mit Wiss überraschend die Innenverteidigung. Zwei, dreimal unsicher.
Majeed Ashimeru: Note 3. Der Ghanaer wird für Kchouk eingewechselt. Steht vor dem 0:2 zu weit weg vom Torschützen.Majeed Ashimeru: Note 3. Der Ghanaer wird für Kchouk eingewechselt. Steht vor dem 0:2 zu weit weg vom Torschützen.
Alain Wiss: Note 4. Der Zentralschweizer darf wieder einmal von Beginn weg spielen. Wiss erfüllt seine Aufgabe gut.Alain Wiss: Note 4. Der Zentralschweizer darf wieder einmal von Beginn weg spielen. Wiss erfüllt seine Aufgabe gut.
Jordi Quintillà: Note 3,5. Beginnt gut, baut dann aber ab und es unterlaufen ihm zu viele Ballverluste.Jordi Quintillà: Note 3,5. Beginnt gut, baut dann aber ab und es unterlaufen ihm zu viele Ballverluste.
Roman Buess: Note -. Kommt in der 75. Minute, was nicht reicht für eine Note.Roman Buess: Note -. Kommt in der 75. Minute, was nicht reicht für eine Note.
14 Bilder

Kutesa der Beste, Tafer der Schlechteste: Die Noten der FCSG-Spieler gegen den FC Thun

Aufgefallen

Die Stockhorn Arena in Thun ist eigentlich ein gutes Pflaster für den FC St.Gallen. Aus den vergangenen sechs Spielen (das heutige Spiel ausgenommen) resultierten fünf Siege und ein Unentschieden. Die letzte Niederlage im Berner Oberland liegt lange zurück. An der Seitenlinie stand damals noch ein gewisser Jeff Saibene.

Der Aufreger

Der verschossene Elfmeter: Mit einem lässigen Panenka wollte Vincent Sierro Thun-Goalie Guillaume Faivre überlisten. Zwar schickte er den Schlussmann in die falsche Ecke, seinen Chip setzte er allerdings zu hoch an, so dass der Ball nur an die Oberkante der Latte streichelte.

Der Schiedsrichter

Ein Heim-Schiedsrichter war Alain Bieri bestimmt nicht. Der Penalty für den FC St.Gallen pfiff er äusserst grosszügig. Ansonsten hatte er die Partie im Griff.

Die Fans

Die Anhänger des FC St.Gallen sind unverwüstlich: Obwohl die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt waren, sind mehrere Hundert Fans ins Berner Oberland gereist, um ihre Mannschaft 90 Minuten zu unterstützen.

Bild: Manuel Nagel

Bild: Manuel Nagel

Die Reaktionen

FCSG-Coach Peter Zeidler: «Was mich gestört hat, war die Nicht-Reaktion nach dem 0:1. Der berühmte 'Ruck' ging einfach nicht durch die Mannschaft.»

Marc Schneider, Trainer des FC Thun: «Wir nehmen die drei Punkte natürlich gerne. Wir wissen aber alle, dass wir besser spielen können, ja müssen.»

Das Spiel im Liveticker nachlesen:

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