SUPER LEAGUE: FCSG holt in Bern einen Punkt

Die Young Boys zeigten sich eine Woche nach dem 1:4 gegen Luzern nur bedingt gefestigt. Gegen St.Gallen rettet der wirblige Neuzugang Roger Assalé den unachtsamen Bernern ein 2:2.

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Der Berner Yoric Ravet (rechts) kämpft gegen St.Gallens Karim Haggui um den Ball. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE (KEYSTONE))

Der Berner Yoric Ravet (rechts) kämpft gegen St.Gallens Karim Haggui um den Ball. (Bild: ALESSANDRO DELLA VALLE (KEYSTONE))

Eine knappe Stunde lang blieben Tore im Stade de Suisse Mangelware, obwohl beide Equipen mit einer offensiven Taktik agierten. YB führte dank einem versenkten Foulpenalty von Guillaume Hoarau ab der 11. Minute 1:1, gab den Vorsprung in der zweiten Halbzeit aber innert vier Minuten aus der Hand. Neuzugang Roger Assalé, der nach 68 Minuten als Joker ins Spiel kam und ein vielversprechendes Debüt gab, sicherte den ansonsten heimstarken Bernern immerhin das zweite 2:2 zu Hause gegen St.Gallen in dieser Saison.

YBs Neuzugang Roger Assalé erzielt den Ausgleich gegen St.Gallens Goalie Daniel Lopar. (Bild: Keystone)
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YBs Neuzugang Roger Assalé nimmt den Ball an gegen St.Gallens Silvan Hefti. (Bild: Keystone)
Die St.Galler Spieler jubeln nach dem 1:2 durch Roman Buess (rechts). (Bild: Keystone)
YBs Yoric Ravet kommt zu spät gegen St.Gallens Silvan Hefti. (Bild: Keystone)
St.Gallens Roman Buess beschäftigt die Berner Thorsten Schick und Yoric Ravet. (Bild: Keystone)
YBs Denis Zakaria gegen St.Gallens Tranquillo Barnetta. (Bild: Keystone)
Guillaume Hoarau verwertet den Penalty gegen FCSG-Goalie Daniel Lopar. (Bild: Keystone)
Die YB-Spieler jubeln nach dem 1:0, St.Gallens Goalie Daniel Lopar hat das Nachsehen. (Bild: Keystone)
YBs Yoric Ravet kämpft gegen St.Gallens Karim Haggui. (Bild: Keystone)
Die Berner Yoric Ravet (links) und Miralem Sulejmani (rechts) versuchen St.Gallens Silvan Hefti zu bremsen. (Bild: Keystone)
Denis Zakaria (rechts) beglückwünscht seinen neuen Teamkollegen Roger Assalé zu dessen Ausgleichgstor zum 2:2. (Bild: Keystone)
Goalie Daniel Lopar wehrt sich erfolgreich gegen die Berner Kasim Adams Nuhu, Michael Frey und Guillaume Hoarau (von links). (Bild: Keystone)
YB-Cheftrainer Adi Hütter, rechts, zeigt seine Unzufriedenheit gegenüber dem Schiedsrichter Alain Bieri. (Bild: Keystone)
YBs Neuzugang Roger Assalé, Mitte, setzt sich gegen St.Gallens Marco Aratore, links, und Silvan Hefti durch. (Bild: Keystone)

YBs Neuzugang Roger Assalé erzielt den Ausgleich gegen St.Gallens Goalie Daniel Lopar. (Bild: Keystone)



Das Unentschieden war ein gerechtes Resultat, glückte den Bernern doch nur teilweise eine Reaktion auf das 1:4 vor einer Woche in Luzern. «Wir zeigten eigentlich eine gute Leistung und der Einsatz stimmte. Aber wegen einigen Unkonzentriertheiten ist das Ergebnis nicht das, was wir uns vorgestellt haben», befand Scott Sutter im Nachgang. Vor allem zwischen der 25. und der 65. Minute agierten die Young Boys streckenweise fahrig, ohne den nötigen Biss. Jedenfalls nahmen sie das St.Galler Penalty-Geschenk nicht ohne sich zu revanchieren an.

Zwei YB-Geschenke, zwei Tore
Die Szene, die zum Berner Penalty führte, als Nzuzi Toko im Strafraum gegen Scott Sutter deutlich zu spät kam, war nicht das einzige Blackout in diesem Spiel. Zwei andere nutzten die St.Galler nach einer Stunde dazu, um das Resultat innert vier Minuten mit einer Doublette auf den Kopf zu stellen. Das 1:1 erzielte Albian Ajeti in der 59. Minute mit einem gekonnten Chip an Yvon Mvogo vorbei nach einem Fehlpass von Yoric Ravet im Spielaufbau. Zum 2:1 nutzte Roman Buess einen missglückten Befreiungsschlag von Sékou Sanogo. Sutter nannte es «Fehler, die nicht passieren dürfen». Für den von Augsburg ausgeliehenen Ajeti war es der sechste Treffer in den letzten acht Spielen und der achte insgesamt.

YB fing sich in der Folge vor allem dank Roger Assalé, mit dessen Einwechslung ein Ruck durchs Team ging. Nicht zufälligerweise war der 23-Jährige es, der den Ausgleichstreffer erzielte, indem er einen Abpraller nach einem Abschluss Hoaraus verwertete. Auch weil YB in der Schlussphase wieder auf Höhe des Geschehens war und nur eine Glanztat von Daniel Lopar einen zweiten Treffer von Assalé verhinderte, befand St.Gallens Trainer Joe Zinnbauer: «Wir dürfen zufrieden sein. Das 2:2 entspricht dem Spiel.» (sda)

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