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FCSG-Trainer Peter Zeidler vor dem Trainingsstart: «Ich schaue mir in den nächsten Wochen beide Torhüter an, dann fällt ein Entscheid»

Der FC St.Gallen verpflichtet mit Jonathan Klinsmann einen Goalie, der die Nummer eins
werden will. Der nächste Neuzugang könnte aus der höchsten bulgarischen Liga kommen.
Patricia Loher
Jonathan Klinsmann hat einen Zweijahresvertrag unterzeichnet. (Adriana Ortiz Cardozo)

Jonathan Klinsmann hat einen Zweijahresvertrag unterzeichnet. (Adriana Ortiz Cardozo)

Der neue Mann im Tor ist das grosse Thema an diesem Morgen im Gründenmoos. Dabei wird weniger der klingende Name des 22-jährigen Jonathan Klinsmann diskutiert, sondern vielmehr die Frage: Kommt einer, der zuletzt bei Hertha Berlin Ausbildungsjahre absolvierte und Goalie der US-Olympiaauswahl ist, wirklich in die Schweiz, um die Nummer zwei zu sein? Die Antwort von Klinsmann ist unmissverständlich:

«Es gibt keinen Goalie, der die Nummer zwei sein will.»

Er kämpfe darum, beim FC St. Gallen Stammtorhüter zu werden. Die Ausgangslage scheint jedenfalls tatsächlich wieder offen zu sein. Trainer Peter Zeidler sagt zum Start der fünfwöchigen Vorbereitungsphase: «Ich schaue mir die beiden in den nächsten Wochen an, dann fällt ein Entscheid.» Im vergangenen Jahr waren Dejan Stojanovic und Daniel Lopar ebenfalls auf Augenhöhe gestartet, ehe sich der Coach für den jüngeren Stojanovic als Nummer eins entschied.

Der Vater wurde 1990 als Stürmer Weltmeister

Der 1,93 m grosse Klinsmann, dessen Vater Jürgen als Stürmer mit Deutschland 1990 Weltmeister wurde und der später die deutsche Auswahl sowie die Bayern trainierte, schliesst in St. Gallen die Lücke, die Lopar nach dem Abgang nach Australien hinterlassen hat. Der deutsch-amerikanische Doppelbürger bestritt für US-Nachwuchsteams 32 Länderspiele. Derzeit ist er Stammgoalie der amerikanischen Olympiaauswahl. 2017 war er von der University of California in Berkeley zu Hertha Berlin gewechselt. Er spielte in der Regionalliga, in der Bundesliga kam er zu keinem Einsatz, dafür zu einer Partie in der Europa League. Der auslaufende Vertrag bei Hertha Berlin wurde zuletzt nicht verlängert. In St. Gallen unterschrieb Klinsmann einen Zweijahresvertrag.

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Kommt bald ein Brasilianer?

Möglicherweise vermeldet der FC St. Gallen, der am Mittwoch auf den frühen Nachmittag eine Medienkonferenz angesetzt hat, bald eine weitere Neuverpflichtung. Der Brasilianer Fabiano hat am Dienstag bereits mittrainiert, offenbar sind die Verhandlungen mit dem 24-jährigen zentralen Mittelfeldspieler, der zuletzt in Bulgariens höchster Liga für Septemvri Sofia spielte, auf gutem Weg. Nach Klinsmann, Moreno Costanzo und Vincent Rüfli wäre der Südamerikaner St. Gallens vierter Neuzugang.

«Im Stadion kenne ich mich aus. Doch alle Gesichter sind neu»: Rückkehrer Moreno Costanzo nach dem ersten Training. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

«Im Stadion kenne ich mich aus. Doch alle Gesichter sind neu»: Rückkehrer Moreno Costanzo nach dem ersten Training. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Die Liste der Abgänge, die derzeit sieben Namen umfasst, könnte sich in den nächsten Tagen verlängern. So rechnet St. Gallen derzeit nicht damit, Vincent Sierro nochmals ausleihen zu können. Leonel Mosevich, dessen Leihvertrag ebenfalls ausläuft, ist zurück in Argentinien. Offen bleibt, ob St. Gallen den Innenverteidiger als Ersatz des verletzten Musah Nuhu in Betracht zieht. Ebenfalls noch ungeklärt ist, wie es mit dem von Inter Mailand ausgeliehenen Axel Bakayoko weitergeht. Im Gegensatz zu Sierro und Mosevich hat Bakayoko das erste Training der Sommervorbereitung mit St. Gallen absolviert.

Im ersten Training waren 24 Spieler mit dabei. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Im ersten Training waren 24 Spieler mit dabei. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Babic und Ajeti sind vorerst zurück

24 Spieler, unter ihnen einige Nachwuchsakteure und auch Nassim Ben Khalifa, haben das erste Mannschaftstraining der Saisonvorbereitung bestritten. Nicolas Lüchinger wird nach seiner Knieoperation erst nächste Woche wieder voll einsteigen können. Alain Wiss, der sich nach dem Kreuzbandriss im Aufbau befindet, trainierte separat. Jérémy Guillemenot und Leonidas Stergiou erhielten nach Einsätzen mit Nachwuchs-Nationalteams und Prüfungen ein paar Tage länger Ferien.
Vorerst zurück ist Boris Babic, der die vergangene Saison leihweise mit Vaduz bestritt und in St. Gallen noch über einen Vertrag bis 2020 verfügt. Mittrainiert hat auch Adonis Ajeti. Der Zwillingsbruder von Basels Albian absolvierte die vergangene Meisterschaft in Chiasso. Adonis Ajeti verfügt noch über einen Kontrakt bis 2021.

«Espen on Tour»

Wie im vergangenen Jahr machen sich die St. Galler in der Sommervorbereitung auf Tournee durch die Ostschweiz. Am Mittwoch trainiert die Mannschaft von Coach Peter Zeidler in Montlingen, am Donnerstag in Neukirch-Egnach, am Freitag in Kirchberg und am Samstag in Speicher. Die Trainingseinheiten beginnen jeweils um 16 Uhr, ab 17.30 Uhr werden Autogramme verteilt. Das erste Testspiel bestreiten die St. Galler am letzten Tag des Trainingslagers am 29. Juni in und gegen Bad Ragaz, ehe sie am 2. Juli im Kybunpark auf den schottischen Serienmeister Celtic Glasgow treffen. Weitere Testspielgegner sind am 6. Juli in Oberdiessbach im Kanton Bern der FC Thun, am 9. Juli in St.Margrethen der 2.-Bundesligaclub Bochum und am 13. Juli im Kybunpark Sporting Lissabon. (pl)

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