St.Gallen startet mit einem Heimspiel

FUSSBALL. Der FC St.Gallen spielt in der Europa League gegen Valencia, Swansea City aus Wales sowie den russischen Vertreter Kuban Krasnodar. Das hat die Auslosung am Freitagmittag in Monaco ergeben. Das erste Spiel absolvieren die Ostschweizer zu Hause, und zwar gegen Kuban Krasnodar. Saisonabonnenten erhalten ein Vorkaufsrecht für ein Paket, das sämtliche drei Heimspiele beinhaltet.

Daniel Walt
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Voller Vorfreude auf die Europa League: Matias Vitkieviez und seine Teamkollegen nach dem Coup von Moskau. (Bild: Urs Bucher)

Voller Vorfreude auf die Europa League: Matias Vitkieviez und seine Teamkollegen nach dem Coup von Moskau. (Bild: Urs Bucher)

Mit einem veritablen Coup, dem 4:2-Sieg auswärts bei Spartak Moskau, hat der FC St.Gallen am Donnerstagabend den Einzug in die Gruppenphase der Europa League geschafft. Damit geht das europäische Abenteuer für mindestens sechs Spiele weiter - und für Mannschaft und Fans der Ostschweizer steht eine weitere Auswärtsfahrt nach Russland auf dem Programm.

FCSG-Fans empfangen das Team am Flughafen in Zürich. (Bild: Urs Bucher)
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Zwei Fans stehen für den Bus des FC St.Gallen am Flughafen in Zürich Spalier. (Bild: Urs Bucher)
Doppeltorschütze Goran Karanovic wird nach seiner Rückkehr aus Moskau interviewt. Links Dejan Janjatovic und Stéphane Nater. (Bild: Urs Bucher)
Gute Stimmung vor der Abreise: Spieler und Betreuer des FC St.Gallen posieren mit Fans am Flughafen in Moskau. (Bild: Urs Bucher)
Goalie Daniel Lopar steuert am Flughafen in Zürich auf den Ausgang zu. (Bild: Urs Bucher)
Glückwünsche für Captain Philippe Montandon von zwei Anhängerinnen des FC St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)
Ein Bild als Erinnerung: Stéphane Nater vor der Abreise aus Moskau mit einem Fan des FC St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)
Riesiger Jubel bei den St.Galler Anhängern: Ihre Lieblinge stehen in der Gruppenphase der Europa League. (Bild: Urs Bucher)
Der Torschütze zum 3:1: Roberto Rodriguez feiert nach dem Spiel. (Bild: Urs Bucher)
Die grünweissen Fahnen wehten zahlreich in Moskau. (Bild: Urs Bucher)
Trainer Jeff Saibene beglückwünscht Dejan Janjatovic. (Bild: Urs Bucher)
Die gegen 400 St.Galler Fans unterstützten ihre Lieblinge lautstark. (Bild: Urs Bucher)
Riesenjubel bei St.Gallen: Ein akrobatischer Matias Vitkieviez. (Bild: Urs Bucher)
Die St.Galler jubeln mit ihren Anhängern nach dem Coup von Moskau. (Bild: Urs Bucher)
Weiss auf Schwarz: Der FC St.Gallen gewinnt 4:2 bei Spartak Moskau. (Bild: Urs Bucher)
Goran Karanovic verschenkt sein Trikot an eine russische Fotografin. (Bild: Urs Bucher)
Bei der Aufstiegsfeier vor etwas mehr als einem Jahr noch ausgepfiffen, jetzt der grosse Sieger: Trainer Jeff Saibene. (Bild: Urs Bucher)
Das Warten auf den Schlusspfiff. (Bild: Urs Bucher)
Dejan Janjatovic nach seinem Tor zum 4:2. (Bild: Urs Bucher)
Dejan Janjatovic lässt sich nach dem alles entscheidenden 4:2 feiern. (Bild: Urs Bucher)
Zwischenzeitlicher Frust bei den St.Gallern nach dem zweiten Moskauer Treffer. (Bild: Urs Bucher)
St.Gallens Doppeltorschütze Goran Karanovic gegen Evgeni Makeev. (Bild: Urs Bucher)
Enttäuschte Moskauer Fans - die ersten gingen schon ab der 70. Minute heim. (Bild: Urs Bucher)
Matias Vitkieviez im Kopfballduell mit Rafael Carioca. (Bild: Urs Bucher)
Der zweifache Torschütze Goran Karanovic wird ausgewechselt. (Bild: Urs Bucher)
Herrlich: Roberto Rodriguez trifft zum zwischenzeitlichen 3:1 für St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)
Der Ball geht rein: 3:1 für den FCSG! (Bild: Urs Bucher)
St.Gallens Mario Mutsch gegen Yura Movsisyan. (Bild: Urs Bucher)
Dejan Janjatovic behauptet den Ball. (Bild: Urs Bucher)
Er brachte St.Gallen auf die Siegerstrasse: Doppeltorschütze Goran Karanovic. (Bild: Urs Bucher)
St.Galler Jubel nach dem 1:1-Ausgleich durch Goran Karanovic. (Bild: Urs Bucher)
Gut gefülltes Stadion: Moskauer und St.Galler Fans. (Bild: Urs Bucher)
Engagiert an der Seitenlinie: Trainer Jeff Saibene. (Bild: Urs Bucher)
Jeff Saibene und sein Assistent Daniel Tarone vor dem Match. (Bild: Urs Bucher)
Die St.Galler Startelf vor dem Anpfiff. (Bild: Urs Bucher)
Friedliche Stimmung: Moskauer Anhängerinnen mit dem geteilten Matchschal vor dem Stadion. (Bild: Urs Bucher)
Fans des FC St.Gallen posieren mit zwei Moskauer Anhängern. (Bild: Urs Bucher)
Ein Gruppenbild vor dem Match im Stadion. (Bild: Urs Bucher)
Volle Konzentration: Philippe Montandon, Daniel Lopar und Alhassane Keita (v.l.) vor der entscheidenden Partie. (Bild: Urs Bucher)
Von einer Polizeieskorte begleitet fährt der Mannschaftsbus des FC St.Gallen zum Match ins Stadion. (Bild: Urs Bucher)
St.Galler Fans auf dem Roten Platz in Moskau, kurz vor dem Spiel gegen Spartak Moskau. (Bild: Urs Bucher)
"Hopp Sanggalle" vor einmaliger Kulisse. (Bild: Urs Bucher)
Die Vorfreude auf ein einmaliges Spiel ist diesen St.Galler Fans ins Gesicht geschrieben. (Bild: Urs Bucher)
In sportlichem Tenü statt wie gewohnt im Anzug: Präsident Dölf Früh. Neben ihm verlässt Stürmer Alhassane Keita das Teamhotel. (Bild: Urs Bucher)
Der FC St.Gallen residiert im Moskauer Sheraton-Hotel. (Bild: Urs Bucher)
Ab zum Training: Cheftrainer Jeff Saibene besteigt den Bus beim Hotel. (Bild: Urs Bucher)
Der FC St.Gallen dreht im Chimki-Stadion Runden. (Bild: Urs Bucher)
Training in der Abendsonne: Ermir Lenjani (l.) und Matias Vitkieviez im Chimki-Stadion. (Bild: Urs Bucher)
In diesem Stadion entscheidet sich am Donnerstagabend, ob der FC St.Gallen die Gruppenphase der Europa League erreicht. (Bild: Urs Bucher)
Das Chimki-Stadion liegt rund 30 Kilometer ausserhalb Moskaus. (Bild: Urs Bucher)
Konzentriertes Arbeiten im Training in Moskau. (Bild: Urs Bucher)
Die Mannschaft trottet vom Platz. (Bild: Urs Bucher)
Eine Ansicht des Stadions aus der Vogelperspektive. (Bild: Urs Bucher)
Jeff Saibene inspiziert das Chimki-Stadion. (Bild: Urs Bucher)
Einlaufen des Teams im Stadion. (Bild: Urs Bucher)
Stretchen, damit sich vor dem Match keiner mehr verletzt. (Bild: Urs Bucher)
Wie ein Feldherr: Jeff Saibene überwacht die Dehnübungen seiner Spieler. (Bild: Urs Bucher)
Trainer Jeff Saibene nimmt vor der Pressekonferenz Platz. (Bild: Urs Bucher)
Guter Dinge: Trainer Jeff Saibene und Goalie Daniel Lopar an der Medienorientierung vom Mittwoch in Moskau. (Bild: Urs Bucher)
Hallo, Moskau: Alhassane Keita und Matias Vitkieviez betreten russischen Boden. (Bild: Urs Bucher)
Stunden zuvor: Captain Philippe Montandon bei der Ankunft am Flughafen Zürich. (Bild: Urs Bucher)
Die Spieler und Trainer Jeff Saibene steigen am Flughafen Zürich aus dem Teambus. (Bild: Urs Bucher)
Dejan Janjatovic, Ermir Lenjani, Goran Karanovic und Stéphane Nater (v.l.) vor dem Abflug nach Osteuropa. (Bild: Urs Bucher)
Letztes Interview auf Schweizer Boden: Jeff Saibene. (Bild: Urs Bucher)
Auch die Meinung von Captain Philippe Montandon ist vor dem Abflug nach Moskau noch einmal gefragt. (Bild: Urs Bucher)
Die Mannschaft des FC St.Gallen steigt in die Chartermaschine. (Bild: Urs Bucher)
Alhassane Keita verstaut sein Handgepäck. (Bild: Urs Bucher)
Mit viel Zuversicht im Gepäck fliegt die St.Galler Delegation nach Moskau - zuvorderst im Bild Goalietrainer Stefano Razzetti (links) und Präsident Dölf Früh. (Bild: Urs Bucher)
Captain Philippe Montandon hat sich einen Fensterplatz ausgesucht (Bild: Urs Bucher)
Matias Vitkieviez versucht sich als Flight Attendant. (Bild: Urs Bucher)
Cheftrainer Jeff Saibene hat auch im Flugzeug alles unter Kontrolle. (Bild: Urs Bucher)
Vertrieben sich die Zeit mit Musik: Stéphane Besle (links) und Sébastien Wüthrich nach der Landung in Moskau. (Bild: Urs Bucher)
Goalie Daniel Lopar und Verteidiger Mario Mutsch unterwegs in Richtung Flughafengebäude. (Bild: Urs Bucher)
Captain Philippe Montandon (Mitte) und Ersatzgoalie Marcel Herzog beim Transfer ins Flughafengebäude. (Bild: Urs Bucher)
Vor der Passkontrolle: Mario Schönenberger, Assistenztrainer Daniel Tarone, Marcel Herzog und Philippe Montandon (v.l.) (Bild: Urs Bucher)
Dejan Janjatovic nach der Landung in Moskau. (Bild: Urs Bucher)
Stéphane Nater am Moskauer Flughafen. (Bild: Urs Bucher)
Auf dem Weg ins Hotel Sheraton: Ermir Lenjani hat fast zuhinterst im Bus Platz genommen. (Bild: Urs Bucher)

FCSG-Fans empfangen das Team am Flughafen in Zürich. (Bild: Urs Bucher)

Peischl war live dabei
Die Auslosung am Freitagmittag in Monaco, der auch St.Gallens Sportchef Heinz Peischl beiwohnte, ergab eine attraktive Gruppe für den Ostschweizer Verein. Das Team von Trainer Jeff Saibene trifft nämlich auf die Spanier von Valencia, den walisischen Verein Swansea City aus der englischen Premier League und die russische Mannschaft Kuban Krasnodar. Gespielt wird ab dem 19. September - jedes Team tritt gegen jedes einmal zu Hause und einmal auswärts an. Die St.Galler beginnen mit einem Heimspiel gegen Kuban Krasnodar, bevor sie auswärts gegen Swansea und Valencia antreten. In der Folge treffen die Espen am 7. November daheim auf Valencia, bevor sie nach Russland reisen. Den Abschluss der Gruppenphase bildet das Heimspiel vom 12. Dezember gegen Swansea.

Wie der FC St.Gallen auf seiner Homepage mitteilt, profitieren Saisonabonnenten von einem Vorkaufsrecht auf ein Paket, das ihnen für alle drei Europa-League-Heimspiele ihren Platz sichert. Der entsprechende Vorverkauf beginnt bereits am kommenden Dienstag, 3. September, und endet zwei Tage später. Ab dem Montag, 9. September, beginnt dann der öffentliche Vorverkauf für ebenfalls ein Paket aller drei Heimspiele für die übriggebliebenen Plätze. Ab dem Donnerstag, 12. September, werden dann auch noch die restlichen Plätze verkauft, die für die einzelnen Spiele übriggeblieben sind.

Valencia: Ehemaliger Uefa-Cup-Sieger
Als stärkste Mannschaft in dieser Gruppe ist klar Valencia zu bezeichnen. Der spanische Verein stand in den Jahren 2000 und 2001 im Final der Champions League. Einmal verlor Valencia gegen Real Madrid, einmal gegen Bayern München. 2004 gewann das Team dafür den Uefa-Cup gegen Olympique Marseille. Im aktuellen Kader am ehesten bekannt dürften den St.Galler Anhängern die beiden Portugiesen Helder Postiga und Ricardo Costa sein. In die neue Meisterschaft ist Valencia mässig gestartet: Mit einem Sieg und einer Niederlage steht der Club aktuell auf Rang 10 in der Tabelle.

Swansea: Mit zwei Niederlagen gestartet
So wie der FC St.Gallen mehr oder weniger unbeschriebene Blätter auf europäischer Ebene sind hingegen Swansea City und Krasnodar. Die Waliser von Swansea spielen erst seit wenigen Jahren in der höchsten englischen Liga mit - im vergangenen Februar gewannen sie erstmals den Ligacup. Für die Gruppenphase der Europa League qualifizierten sich die Waliser gegen den rumänischen Verein Petrolul Ploiesti - im Hinspiel siegte Swansea daheim mit 5:1, die Auswärtspartie ging mit 1:2 verloren. Mehr Mühe hatten die Waliser bisher in der aktuellen Meisterschaft: Mit zwei Niederlagen aus den allerdings schweren Spielen gegen Manchester United und Tottenham liegt das Team aktuell auf dem 20. und letzten Platz. Es wird vom früheren dänischen Spitzenspieler Michael Laudrup trainiert.

Krasnodar schaltete Rotterdam aus
Kuban Krasnodar aus Russland wurde in der vergangenen Saison Fünfter und schaffte dadurch den Einzug in die Qualifikation für die Europa League. Dort setzten sich die Russen gegen den niederländischen Vertreter Feyenoord Rotterdam durch, und zwar mit zwei Siegen: Kuban gewann das Hinspiel 1:0 und das Rückspiel 2:1. Krasnodar liegt in der Meisterschaft aktuell auf dem siebten Rang unter 16 Mannschaften: Das Team gewann in sechs Spielen bisher zweimal, spielte dreimal unentschieden und verlor einmal.

Der Spielplan:
Do, 19. September, 19 Uhr: FC St.Gallen - Kuban Krasnodar
Do, 3. Oktober, 21.05 Uhr: Swansea City - FC St.Gallen
Do, 24. Oktober, 21.05 Uhr: Valencia - FC St.Gallen
Do, 7. November, 19 Uhr: FC St.Gallen - Valencia
Do, 28. November, 18 Uhr: Kuban Krasnodar - FC St.Gallen
Do, 12. Dezember, 19 Uhr: FC St.Gallen - Swansea City