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St.Gallen spielt gegen Basel bemüht, aber unpräzis und verliert 1:3

Der FC St.Gallen hat das Heimspiel gegen den FC Basel mit 1:3 verloren. Die Ostschweizer zeigen zwar in der Offensive gute Ansätze. Allerdings fehlen ihnen Präzision und defensive Stabilität.
Christof Krapf
(Bild: Keystone)

(Bild: Keystone)

Die Tore

  • 1:0, 30. Minute, Vincent Sierro: Endlich hat der FC St.Gallen mit einer seiner Passstafetten Erfolg. Via Tranquillo Barnetta gelangt der Ball zu Majeed Ashimeru. Dessen Flanke wird von einem Basler Verteidiger abgelenkt und landet genau vor den Füssen von Sierro.
  • 1:1, 37. Minute, Albian Ajeti: Drei St.Galler schaffen es nicht, Basels Kevin Bua vom Ball zu trennen. Leonel Mosevich lenkt den Ball unglücklich zum völlig freistehenden Ex-FCSG-Spieler Albian Ajeti ab, der souverän trifft.
  • 1:2, 80. Minute, Luca Zuffi: Die St.Galler Verteidigung befindet sich im Tiefschlaf. Dimitri Oberlin und Ricky van Wolfswinkel kombinieren sich mühelos durch die Ostschweizer Hintermannschaft. Ein Querpass auf Luca Zuffi genügt - Tor für Basel.
  • 1:3, 84. Minute, Blas Riveros: Wieder hat Van Wolfswinkel seine Füsse im Spiel. Der Stürmer spielt eine herrliche Flanke - Blas Riveros braucht nur noch einzuschieben. Wo die Verteidigung war? Wissen wir auch nicht.

Die Spiel-Analyse

Eigentlich sah das gar nicht so schlecht aus, was der FC St.Gallen gegen den FC Basel in der Offensive zeigte. Spielfreudig waren die Ostschweizer und im Ansatz sogar über weite Strecken die bessere Mannschaft. Doch gute Ansätze reichen gegen einen Gegner wie Basel nicht - auch wenn die Gäste zuletzt nicht überzeugten.

Den St.Gallern fehlte in ihren Offensivaktionen oft die letzte Präzision. Stimmte diese einmal, wurden die Ostschweizer auch prompt belohnt - Vincent Sierro brachte das Heimteam nach einer halben Stunde in Führung. Weil aber Dereck Kutesa in der 70. Minute freistehend vor Basel-Goalie Hansen vergab und Sierro seinen satten Schuss herrlich pariert sah, brachten die Ostschweizer nicht mehr Zählbares zustande.

Wie man auch solche Spiele gewinnt, zeigte hingegen der FC Basel: Die Gäste spielten nicht gut, aber effizient. Die Aussetzer der Ostschweizer Verteidigung nutzten sie gnadenlos aus und siegten schliesslich nicht unverdient 3:1.

Der Beste

Vincent Sierro brachte die St.Galler mit seinem bereits vierten Saisontreffer zunächst mit 1:0 in Führung. Der Walliser war im Mittelfeld präsent und überzeugte auch als Passgeber. In der 68. Minute krönte der 23-Jährige seine Leistung beinahe mit einem Traumtor. Seinen platzierten Schuss parierte Basel-Goalie Martin Hansen allerdings auf grossartige Art und Weise.

Der Schlechteste

Die St.Galler Verteidung zog einen schwachen Abend ein. Vor allem beim 1:2 und 1:3 sahen die Ostschweizer uralt aus und wurde für diese Aussetzer prompt bestraft.

Dejan Stojanovic: Note 4. Interveniert gleich zu Beginn gut gegen Albian Ajeti. Ist danach bei den Gegentoren machtlos.
Peter Tschernegg: Note 4.5. Wird in der 66. Minute nach einer defensiv guten Leistung ausgewechselt. Danach verlieren seine Kollegen die Orientierung.
Silvan Hefti: Note 3.5. Lange tadellos. In der Schlussphase gelingt es aber auch dem Captain nicht, St.Gallens Abwehrverbund zu sortieren.
Leonel Mosevich: Note 3.5. Solides Zweikampfverhalten, wirkt aber oft hüftsteif.
Andreas Wittwer: Note 3.5. Braucht sich lange nicht viel vorzuwerfen. Greift vor dem 1:3 aber zu wenig energisch ein.
Vincent Sierro: Note 5. Er wird immer mehr zu St.Gallens Leaderfigur. Starke Leistung, erzielt die Führung.
Jordi Quintillà: Note 5. Neben Sierro St.Gallens auffälligster Spieler. Alain Sutter hat mit ihm eine Perle gefunden.
Majeed Ashimeru: Note 4. Ungewohnt viele Ballverluste. Aber er wagt einen Abschluss, der prompt die Führung zur Folge hat.
Dereck Kutesa: Note 4.5. Sehr aktiv und mit einer guten Chance zum 2:1. Manchmal aber zu eigensinnig.
Nassim Ben Khalifa: Note 3.5. Ein schöner Volleyabschluss. Reibt sich aber an Basels erstarkter Abwehr auf.
Tranquillo Barnetta: Note 4. Strahlt viel Präsenz aus. Aber im Aufbau gelingt dem Routinier nicht immer alles wie gewünscht.
Axel Bakayoko: Note 3. Er kommt in der 66. Minute für Tschernegg. Kann vor dem 1:3 nicht verbergen, dass er kein gelernter Verteidiger ist.
Kekuta Manneh: Note -. Ersetzt ab der 80. Minute Barnetta. Der Einsatz ist zu kurz für eine Benotung.
Roman Buess: Note -. Knapp fünf Minuten im Spiel – zu wenig für eine Bewertung.
14 Bilder

Sierro und Quintillà stark, Bakayoko schwach: Die Noten der FCSG-Spieler gegen Basel

Aufgefallen

Irgendwann in den 1990er-Jahren reichten schwarze Kickschuhe den Fussballern nicht mehr. Giovanne Elber (weiss) und Fredi Bobic (rot) trugen im Sturm des VfB Stuttgart plötzlich andersfarbige Schuhe. In der Schweiz machte Murat Yakin mit und spielte fortan in Weiss. Im Spiel gegen Basel fügten die St.Galler Vincent Sierro, Jordi Quintillà und Peter Tschernegg der mittlerweile reichhaltigen Palette eine neue Farbe hinzu und kickten in lachsfarbenen(!) Schuhen. Basel-Goalie Martin Hansen war übrigens der Einzige auf dem Platz, der beim klassischen Schwarz geblieben ist.

Der Schiedsrichter

Der Schiedsrichter der Partie hört auf den wunderbaren Namen Ioannis Papadopoulos und kommt aus Griechenland. Im Rahmen eines Austauschprogramms arbitrierte er eine Super-League-Partie. Wirklich gastfreundlich war das St.Galler Publikum nicht: Zur Pause pfiff es Papadopoulos gnadenlos aus. Zu Unrecht: Der Grieche leitete die Partie unaufgeregt und souverän.

Die Fans

Pyros im Basler Sektor. Pyros im St.Galler Sektor. Die Busse zahlt der Club.

Die Reaktionen

Hier folgen in wenigen Minuten die Reaktionen der Spieler und Trainer.

Das Spiel im Liveticker nachlesen:

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