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St. Gallen im Suchmodus

Der FC St. Gallen unterliegt dem FC Zürich im Vorbereitungsspiel mit 1:4. Lange halten die Ostschweizer mit, sind aber weniger abgeklärt als der Gegner.
Ralf Streule, Rüti ZH
Der St. Galler Neuzuzug Leonel Mosevich klärt vor Michael Frey. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Der St. Galler Neuzuzug Leonel Mosevich klärt vor Michael Frey. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

St. Galler Open Air? WM-Achtelfinal Frankreich gegen Argentinien? Oder doch lieber ein Testspiel des FC Zürich gegen den FC St. Gallen? 550 Zuschauer wählten am Samstagnachmittag die dritte Alternative und fanden sich auf der Schützenwiese in Rüti im Zürcher Oberland ein. Für St. Gallen war es nach dem 1:1 in Bazenheid von vergangener Woche und dem 10:1 am Freitag gegen Bad Ragaz der erste Test gegen ein Super-League-Team.

1:4 stand es am Ende aus der Sicht der St. Galler. Und dennoch: Die Ostschweizer hielten die Partie über weite Strecken ausgeglichen. Die Zürcher verdienten sich den Sieg mit dem klareren Spiel, grösserer Robustheit und ihrer Abgeklärtheit vor dem Tor. Michael Frey und Adrian Winter trafen vor der Pause, jeweils mit weiten Bällen lanciert. Nach der Pause konnte Nassim Ben Khalifa per Foulpenalty ausgleichen. Ebenfalls aus elf Metern traf darauf Raphael Dwamena – bevor Roberto Rodriguez einen Ausflug von Goalie Daniel Lopar zum 4:1 ausnutzte. Vor der Pause hatten Roman Buess und Yannis Tafer ihre Chancen. Yanick Brecher im Tor der Zürcher parierte stark.

Jordi Quintilla mit viel Ruhe und Übersicht

St. Gallens Trainer Peter Zeidler musste auf die angeschlagenen Tranquillo Barnetta, Alain Wiss und Silvan Hefti verzichten. In der Innenverteidigung gingen Neuzuzug Leonel Mosevich und – überraschend auf dieser Position – Peter Tschernegg in die Partie. «Aus der Not heraus», wie Zeidler sagte. Die beiden machten ein solides Spiel. Im offensiven Mittelfeld kam Dereck Kutesa zu einem Einsatz – er könnte der nächste Spieler sein, der als Leihspieler vom FC Basel offiziell zur Mannschaft stösst. Von den anderen Neuen machte besonders Jordi Quintilla mit viel Übersicht und Ruhe im defensiven Mittelfeld auf sich aufmerksam. Auch Majeed Ashimeru hatte seine starken Momente, konnte das Spiel aber noch nicht prägen.

Nach der Pause setzte Zeidler auf den St. Galler Nachwuchs. Noah Blasucci, Tim Staubli, Nias Hefti, Dennis Vanin, Valentino Pugliese und Betim Fazliji zeigten viele gute Ansätze. Ein schnelles Ende nahm das Spiel für Ales­sandro Kräuchi. Er verletzte sich ohne Fremdeinwirkung am Knie und musste ausgewechselt werden. Wie gravierend die Verletzung ist, war nach Spielschluss noch nicht zu erfahren.

Zeidlers Handschrift wurde in Rüti erkennbar. Immer wieder forderte er mehr Tempo, mehr Direktspiel, mehr Druck auf den Gegner. «Es gibt noch viel Arbeit in den kommenden drei Wochen», sagte er hinterher. Die Bereitschaft im Team sei sehr gross. Und viele lichte Momente im Spiel habe er gesehen. Man sei auf gutem Weg. «Mit Ungeduld wären wir schlecht beraten.»

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