Schneesport
Bergbahnen Wildhaus mit durchzogener Saison: Bahnertrag im Plus, Gastronomie im Minus

Nach einem harzigen Start in die Saison bescherten schneereiche Monate mit vielen Sonnentagen den Bergbahnen Wildhaus eine positive Endabrechnung bezüglich Transportertrag. In der Gastronomie gingen jedoch über zwei Drittel des Umsatzes gegenüber einem durchschnittlichen Winter verloren.

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Die neue 6er‐Sesselbahn Oberdorf‐Freienalp erwies sich als Publikumsmagnet.

Die neue 6er‐Sesselbahn Oberdorf‐Freienalp erwies sich als Publikumsmagnet.

pd

(pd/tn) «Vom ersten bis zum letzten Saisontag dominierte die Pandemie das betriebliche Geschehen am Berg», schreiben die Bergbahnen Wildhaus in einer Medienmitteilung. Aufwändige Schutzkonzepte und der Einsatz der Wildhauser Corona‐Engel hätten zu einem erheblichen ausserordentlichen Aufwand geführt. Am grössten sei der Schaden jedoch bei den Restaurants:

«Bei der Gastronomie fehlen rund
1,5 Millionen Franken an Umsatz und der Wegfall der Schneesportlager, Schulskitage und Gruppenanlässe schmerzt im Besonderen. Mit wenigen Ausnahmen fanden auch keine Skirennen statt und sämtliche geplante Veranstaltungen wurden abgesagt.»

Viele Schneesportler am Berg

Positiv hingegen sieht es bei Eintritten aus: Speziell im Ferienmonat Februar hätten viele Schweizerinnen und Schweizer den Weg ins Toggenburg gefunden. «Als wahrer Publikumsmagnet erweist sich die neue 6er‐Sesselbahn auf die Freienalp. Bereits im ersten Betriebsjahr transportierte die neue Familienbahn gegen 400'000 Gäste», heisst es in der Mitteilung weiter. In der Endabrechnung resultiert beim Transportertrag mit 130'000 Ersteintritten gar ein Plus gegenüber dem Vorjahr. Im Fünfjahresvergleich liege dieses Ergebnis im guten Durchschnitt.