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Scharmützel nach dem Match Luzern – FCSG: Der Verhaftete kommt aus dem Kanton St.Gallen

Verdacht auf Raufhandel und Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz: Das wirft die Luzerner Polizei einem Fussballfan aus dem Kanton St.Gallen vor. Der Mann war nach dem Spiel FC Luzern – FC St.Gallen nahe des Stadions verhaftet worden.
Die Luzerner Polizei musste am Sonntag nach dem Fussballmatch in der Swissporarena eingreifen. (Symbolbild: Keystone)

Die Luzerner Polizei musste am Sonntag nach dem Fussballmatch in der Swissporarena eingreifen. (Symbolbild: Keystone)

(dwa/rg/zim) Die Fans des FC St.Gallen hatten sich vor der Auswärtspartie ihrer Mannschaft in Luzern geweigert, per Extrazug anzureisen – viele von ihnen traten die Fahrt in die Innerschweiz per Auto an. Nach der Partie trafen sich mehrere Dutzend Supporter der beiden Mannschaften auf dem Parkplatz beim Stadion. Hier kam es zu Scharmützeln zwischen den Fans. Christian Bertschi, Mediensprecher der Polizei, präzisierte am Dienstag auf Anfrage, was genau passiert war:

«Die Supporter rannten aufeinander zu und deckten sich mit Schlägen ein. Die Luzerner Polizei trennte die Fanlager unter Einsatz von Gummischrot.»

Gerüchte, wonach es sich um eine zwischen Fanexponenten der beiden Lager abgesprochene Aktion gehandelt habe, konnte Christian Bertschi nicht bestätigen. «Uns ist nicht bekannt, ob sich die Fangruppierungen abgesprochen haben», sagt der Polizeisprecher.

Wieder freigelassen

Bei der Person, die am Sonntagabend verhaftet wurde, handelt es sich laut Christian Bertschi um einen 24-jährigen Mann, der im Kanton St.Gallen wohnhaft ist. Er befindet sich mittlerweile wieder auf freiem Fuss und wird sich laut dem Polizeisprecher wegen des Verdachts auf Raufhandel und Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

Im Stadion blieb alles ruhig

Die angekündigte Fanaktion der Supporter des FC St.Gallen hatte schon vor der Partie für Diskussionen und heftige Reaktionen des FCL gesorgt. Die Ostschweizer Ultras hatten angekündigt, statt wie üblich im Gästesektor auf den Sitzplätzen hinter dem Tor Platz zu nehmen. Sie begründeten dies damit, dass sie auf Missstände bei Auswärtsspielen in Luzern aufmerksam machen wollten.

Die Stimmung während der Partie zwischen Luzern und St.Gallen blieb trotz der Fanaktion friedlich und gut. Die Luzerner Fankurve solidarisierte sich während des Spiels sogar mit den Gästefans. «25 Franken für 90 Minuten Gefängnis – jetzt wird euch sogar St.Gallen zum Verhängnis», schrieben die Luzerner auf einem Transparent, das sich an die eigene Clubführung richtete. Nach dem Abpfiff der Partie, welche der FCSG mit 0:3 verlor, kam es dann zum Zusammenstoss nahe des Stadions.

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