Saibene gesperrt und gebüsst

FUSSBALL. St.Gallens Trainer Jeff Saibene muss das Meisterschaftsspiel auswärts gegen den FC Zürich von der Tribüne aus verfolgen. Zudem wird er mit 500 Franken gebüsst.

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Jeff Saibene ist für das nächste Spiel gesperrt. (Bild: Urs Bucher)

Jeff Saibene ist für das nächste Spiel gesperrt. (Bild: Urs Bucher)

Jeff Saibene wurde der Platzverweis im Auswärtsspiel gegen die Young Boys zum Verhängnis. Am 3. März sah sich der Trainer wegen einer Schiedsrichterbeleidigung auf die Tribüne verbannt. Die Swiss Football League (SFL) schreibt in ihrer Medienmitteilung aber auch: «Dass Saibene, der bereits Ende 2012 wegen Schiedsrichterbeleidigung diszipliniert werden musste, am Ende des Spiels wieder zur Spielerbank zurückkehrte, taxierte die Disziplinarkommission zusätzlich als Missachtung der Anordnung des Schiedsrichters und somit als unsportliches Verhalten.»

Saibene wird mit einer Busse von 500 Franken und einer Sperre für das nächste Meisterschaftsspiel belegt. Der Luxemburger muss also am Samstag, 30. März, seiner Mannschaft im Letzigrund gegen den FC Zürich von der Tribüne aus zusehen.

«Mir war das nicht bewusst»
Der Trainer sagt: «Ich habe das zu akzeptieren.» Nur will der 44-Jährige auch festgehalten haben: «Als ich in Bern wieder zur Spielerbank ging, lief die Nachspielzeit. Weil ich noch nie zuvor auf die Tribüne geschickt wurde, war mir nicht bewusst, dass mir das verboten war.»

Was darf Saibene nicht?
Im Dezember 2012 war ein Verfahren gegen St.Gallens Trainer eingeleitet worden, nachdem er nach dem 0:1 in Basel dem Schiedsrichter die Handschuhe vor die Füsse geworfen hatte. Damals beliess es die Liga bei einer Geldstrafe. Nun muss Saibene eine Sperre absitzen. Laut Fifa-Reglemente ist es einem gesperrten Trainer nicht gestattet, «sich in den Umkleideräumen und/oder im Spielfeldbereich, der insbesondere auch die Ersatzbank einschliesst, aufzuhalten». (pl)

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