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«Praktikant» Eugen Polanski zu seinem Engagement beim FCSG: «Wir müssen schauen, ob es passt»

Neu und mindestens in der Rückrunde gehört der frühere Bundesligaprofi Eugen Polanski zum Trainerteam des FC St. Gallen. Für den 32-Jährigen ist es ein erster Schritt für die Karriere nach der Karriere – da die Trainerlizenzen fehlen, vorerst als «Praktikant des Assistenzcoachs».
Christian Brägger
Eugen Polanski stand an der EM 2016 für Polen auf dem Platz. (Bild: Urs Bucher)

Eugen Polanski stand an der EM 2016 für Polen auf dem Platz. (Bild: Urs Bucher)

Zuletzt Hoffenheim, nun St. Gallen. Wie kam es dazu?

Das weiss ich selber nicht so genau, da müssen Sie den Chefcoach fragen. (lacht) Noch als Aktiver fragte ich mich, ob ich ins Trainergeschäft einsteigen will. Ich belegte ein paar Kurse nebenher, denn eigentlich war es mein Plan, erst in diesem Sommer voll in die Trainerausbildung einzusteigen. Dann rief mich Peter Zeidler an und suchte einen Assistenten – es hat gerade gepasst.

Kannten Sie den Trainer des FC St. Gallen davor?

Nein. Peter Zeidler war vor meiner Zeit in Hoffenheim. Aber ich sammelte ein paar Infos über ihn von Leuten, die ihn gut kennen. Dann trafen wir uns. Vielleicht war das Ganze ein wenig ungewöhnlich, weil alles sehr schnell ging und sehr kurzfristig war.

Wie kurzfristig?

Mitte, Ende Dezember. Und jetzt bin ich hier.

Sie sind erst 32-jährig und könnten noch selbst ein paar Jahre Fussball spielen.

Seit vergangenem Sommer war ich vereinslos und hielt mich bei Mönchengladbach fit. Grundsätzlich könnte ich spielen, bin gesund. Bei anderen Vereinen war es halt so, dass es nicht passte oder man auf Jüngere setzte. Ich habe jedenfalls nichts bekommen, dass ich hätte sagen können: Hier sehe ich mich. Oft kann man das nicht beeinflussen, und nun ist es eben so, wie es ist.

Wären Sie nicht eine Alternative fürs St. Galler Mittelfeld?

Grundsätzlich schon. Aber es ist nicht geplant, beziehungsweise bekam ich davon nichts mit. (lacht) Gewiss wären noch ein bis zwei Jahre Fussball auf gutem Niveau möglich. Aber ich will nicht jammern, dass es nun anders gekommen ist.

Dafür erhält St. Gallen einen Mann mit 19 Länderspielen.

Ich kann verstehen, dass viele den Weg ungewöhnlich finden, wenn jemand direkt bei einer Profimannschaft einsteigt. Aber ich bin hier, um zu lernen. Im Sommer sehen wir dann, wie es weitergeht. Wir müssen ja schauen, ob das überhaupt passt mit mir und dem FC St. Gallen.

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