Noch ein Österreicher für St.Gallen

FUSSBALL. Die Gerüchte haben sich bestätigt: Nach Daniel Dunst stösst mit Daniel Beichler ein weiterer Österreicher zu St.Gallen. Mit Thomas Knöpfel, der immer wieder verletzt war, löst der FCSG den Vertrag jedoch auf.

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Daniel Beichler, hier noch im Trikot von Sturm Graz, verstärkt den FC St.Gallen bis Ende Saison. (Bild: Archiv/Keystone)

Daniel Beichler, hier noch im Trikot von Sturm Graz, verstärkt den FC St.Gallen bis Ende Saison. (Bild: Archiv/Keystone)

Daniel Beichler, derzeit beim deutschen 2.-Bundesliga-Club Hertha Berlin unter Vertrag, wird bis zum Ende der Saison an den FCSG ausgeliehen. Der 22-Jährige, der 2009 in Österreich zum «Aufsteiger des Jahres» gekürt worden war, hatte im vergangenen Sommer von Sturm Graz zu den Berlinern gewechselt. Bei Hertha Berlin besitzt Beichler gemäss Medienmitteilung des FC St.Gallen einen Vierjahresvertrag. Der Österreicher kann entweder im Mittelfeld oder im Sturm eingesetzt werden.

Knöpfel zu Schaffhausen
Neben dem Neuzuzug verzeichnet man beim FC St.Gallen auch einen Abgang. Thomas Knöpfel und der Klub haben sich darauf geeinigt, den Vertrag per Ende Januar aufzulösen. Der Mittelfeldspieler kam Anfang Januar 2009 von Gossau nach St.Gallen. Wegen diverser Verletzungen jedoch kam der 27-Jährige nur selten zum Einsatz. Knöpfel wechselt nun zum FC Schaffhausen.

Lavric und Velicka im Training
Derzeit testet der FC St.Gallen noch zwei weitere Spieler: den Slowenen Klemen Lavric und den Litauer Andrius Velicka. Der 29-jährige Lavric ist derzeit ohne Verein. Bis im Sommer 2010 hatte der Stürmer beim österreichischen Bundesligaverein Sturm Graz gespielt, verlängerte seinen Vertrag jedoch nicht. «Beichler und Lavric bildeten einst bei Sturm Graz ein erfolgreiches Sturmduo», heisst es im Communiqué weiter. Der bald 32-jährige Velicka hatte einst zusammen mit José Gonçalves bei Heart of Midlothian gespielt. 2008 wurde er von den Glasgow Rangers verpflichtet, die ihn allerdings zuletzt an Bristol City ausliehen. Mit diesen beiden Spielern werden nun Verhandlungen geführt. (pd/sg)

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