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NIEDERLAGE: FCSG verliert 1:3 gegen GC

Die Espen verlieren im Auswärtsspiel gegen die Zürcher. Doppelschütze Munas Dabbur und der GC-Brasilianer Caio verhelfen den Grasshoppers zum klaren Sieg. Für die St.Galler hat lediglich Andreas Wittwer getroffen.
GCs Manus Dabbur jubelt mit seinem Team nach dem 1:0 für den Grasshopper Club Zürich am Super League Fussballspiel zwischen dem FC St.Gallen und den Zürcher Grasshoppers. (Bild: Keystone)

GCs Manus Dabbur jubelt mit seinem Team nach dem 1:0 für den Grasshopper Club Zürich am Super League Fussballspiel zwischen dem FC St.Gallen und den Zürcher Grasshoppers. (Bild: Keystone)

Erster Sieg nach neun Spielen und erster Erfolg in der Rückrunde; erste Tore unter Trainer Carlos Bernegger sowie drei Tore in einem Spiel und damit so viele wie seit über einem halben Jahr nicht mehr. Allein diese Zahlen illustrieren, dass den Grasshoppers gegen St. Gallen ein Befreiungsschlag gelungen sein könnte.

Mit Blick auf den Abstiegskampf und die letzten neun Runden ist für GC aber ebenso wichtig, wie der Sieg zustande gekommen ist. Er war vollauf verdient, weil die Grasshoppers den Gegner klar beherrschten, sich schon vor dem vorentscheidenden 2:1 durch Munas Dabbur (70.) einige Chancen erspielt hatten und danach keine Gefahr mehr liefen, den Vorteil unnötig zu verspielen, wie es ihnen zum Ende der ersten 45 Minuten noch passiert war (Ausgleich durch Andreas Wittwer).

Albian Ajeti kämpft gegen Charles Pickel um den Ball mit. (Bild: Keystone)
Der St.Galler Yannis Tafer im Kopfballduell gegen Charles Pickel. (Bild: Keystone)
Andreas Wittwer jubelt nach dem 1:1-Treffer kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit. (Bild: Keystone)
Der St.Galler Nzuzi Toko kann Munas Dabbur nicht daran hindern, den 1:0-Treffer für die Zürcher zu erzielen. (Bild: Freshfocus)
Munas Dabbur (rechts) jubelt mit seinen Mannschaftskollegen nachdem er in der 35. Minute sein Team mit 1:0 in Führung gebracht hat. (Bild: Keystone)
Albian Ajeti kämpft gegen Jan Bamert um den Ball. (Bild: Keystone)
Munas Dabbur jubelt nach seinem 2:1 neben dem St.Galler Goalie Daniel Lopar. (Bild: Keystone)
Munas Dabbur prägt die Partie mit seinen zwei Treffern. (Bild: Keystone)
Munas Dabbur schiesst das 2:1 für die Zürcher Grasshoppers. Goalie Lopar ist chancenlos. (Bild: Keystone)
Nach dem 3:1-Treffer von GC-Brasilianer Caio ist den Zürchern der Sieg gewiss: Die Freude bei den GC-Spielern ist gross. (Bild: Keystone)
Doppeltorschütze Munas Dabbur am Boden. (Bild: Freshfocus)
Nach dieser Partie hat Munas Dabbur allen Grund zu Jubeln. (Bild: Keystone)
Der St.Galler Kofi Schulz und Numa Lavanchy kämpfen um den Ball. (Bild: Freshfocus)
Goalie Daniel Lopar und Kofi Schulz wehren sich erfolgreich gegen Munas Dabbur. (Bild: Keystone)
GC-Trainer Carlos Bernegger (rechts) und Assistenztrainer Zoltan Kadar (Mitte) beobachten die Leistung der GC-Spieler. (Bild: Freshfocus)
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Die Espen verlieren das Auswärtsspiel


Die Heimpremiere unter Bernegger war auch so etwas wie das Comeback von Munas Dabbur vor eigenem Publikum. Zwar hatte der Stürmer nach seiner Rückkehr aus Salzburg schon in einem (verlorenen) Spiel gegen YB getroffen, doch diesmal war er mit seinen zwei Toren der Matchwinner der Zürcher. Die Zuschauer sahen erstmals wieder den Dabbur, den sie aus der Zeit vor dessen Wegzug von GC gekannt hatten: Ein Führungsspieler, der Tore schiesst, ein Captain, der Chancen erarbeitet und stets gefährlich ist. Bei einem Lattenschuss und einem Kopfball aus fünf Metern wären sogar noch weitere Tore von Dabbur möglich gewesen.

Mit dem Sieg gegen St. Gallen hat sich GC etwas Luft verschafft und den Abstand zum Tabellenletzten Vaduz (am Sonntag gegen Luzern) auf fünf Punkte vergrössert. Doch die Sorgen sind die Zürcher noch nicht los. Ihre schwierige Situation wurde in den letzten Wochen oft mit derjenigen des Stadtrivalen in der letzten Saison verglichen. Und genau hier lauert die Gefahr: Auch beim FC Zürich schien damals Anfang April mit einem Heimerfolg gegen St. Gallen der Knoten geplatzt. Am Ende stieg der FCZ trotzdem ab.

Während die Grasshoppers in keiner Weise wie ein Absteiger auftraten, präsentierte sich St. Gallen auf dem Letzigrund nie wie ein Team, das im Sommer im internationalen Wettbewerb engagiert sein könnte. Die Ostschweizer waren in der Dreierabwehr immer wieder überfordert und waren vorne - trotz des formstarken Albian Ajeti - nahezu inexistent. Nach der Pause hatten sie eine einzige (halbe) Chance. Durch den Mittelfeldspieler Toko.

Grasshoppers - St. Gallen 3:1 (1:1)
6300 Zuschauer. - SR Erlachner. - Tore: 35. Dabbur 1:0. 45 Wittwer (Ajeti) 1:1. 70. Dabbur (Lavanchy) 2:1. 74. Caio (Freistoss) 3:1.

Grasshoppers: Mall; Bamert (85. Munsy), Vilotic, Bergström, Antonov; Pickel, Sigurjonsson; Lavanchy, Andersen (86. Brahimi), Caio; Dabbur.

St. Gallen: Lopar; Hefti, Haggui, Schulz; Gelmi; Toko, Gaudino (58. Aratore), Gouaida (77. Buess), Wittwer; Tafer (69. Salihovic), Ajeti.

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Olsen (gesperrt) sowie Basic, Sherko und Zesiger (alle verletzt), St. Gallen ohne Barnetta (gesperrt) und Angha (verletzt). 38. Lattenschuss von Dabbur. 63. Pfostenschuss von Caio. Verwarnungen: 20. Pickel (Foul). 21. Ajeti (Foul). 41. Gouaida (Foul). 73. Gelmi (Foul). 76. Andersen (Foul).

Rangliste: 1. Basel 26/69 (68:20). 2. Young Boys 26/52 (59:37). 3. Sion 26/42 (48:40). 4. Luzern 26/37 (48:46). 5. Lugano 26/31 (34:48). 6. St. Gallen 27/31 (31:42). 7. Lausanne-Sport 27/27 (44:49). 8. Thun 27/27 (41:53). 9. Grasshoppers 27/27 (33:45). 10. Vaduz 26/22 (33:59). (sda)

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