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Mit dem Gütesiegel des SFV steht der
FC St.Gallen auch in der Pflicht

Future Champs Ostschweiz FCO trägt nun offiziell das Zertifikat «Leistungszentrum SFV/SFL». Das Label bringt den Ostschweizern 100000 Franken.
Christian Brägger
Der SFV beschenkt FCO: Christophe Moulin (links) und Marc Hottiger (rechts) überreichen FCO-Leiter Christian Maier die Plakette. Bild: Hanspeter Schiess

Der SFV beschenkt FCO: Christophe Moulin (links) und Marc Hottiger (rechts) überreichen FCO-Leiter Christian Maier die Plakette. Bild: Hanspeter Schiess

Niemals ausruhen, immer besser werden. Diesen Grundsatz hat sich der Schweizerische Fussballverband SFV auf die Fahne geschrieben, damit das A-Nationalteam weiter mit Talenten versorgt und nach zwei erfolgreichen Jahrzehnten nicht fahrlässig abgehängt wird.

Der Verband führt deshalb seit Jahren mit 13 Schweizer Proficlubs wie dem FC St.Gallen für deren obligatorische Nachwuchsausbildung alimentierte Partnerschaften, neu garantieren und treiben auf einem höheren Level acht zertifizierte «Leistungszentren» den Junioren-Spitzenfussball voran.

Seit Dienstag ist der FC St.Gallen mit dem Nachwuchsprojekt Future Champs Ostschweiz FCO, bei dem auch der FC Wil Partner ist, nun offiziell Träger dieses Zertifikats; was eine gute Nachricht ist, hatte FCO nach der Gründung 2011 doch mit einigen Turbulenzen zu kämpfen.

Auf allen Stufen muss FCO viele Auflagen erfüllen

So mir nichts dir nichts ist das Ostschweizer Nachwuchsprojekt nicht Labelträger «Leistungszentrum SFV/SFL» geworden. Dafür muss es Rahmenbedingungen bei der U15, U16, U18 und U21 erfüllen wie im Minimum acht Vollzeitstellen besetzen oder die professionelle fussballerische, schulische und berufliche Ausbildung der Spieler garantieren. Mehrmals schaute der SFV den FCO-Verantwortlichen in der Vergangenheit hiefür auf die Finger – und liess auch Mängel beheben.

FCO budgetiert mit 3,5 Millionen Franken. Ivo Forster, der CEO der Event AG, sagte: «Es ist die Vorgabe des Verwaltungsrats, dass Verluste verboten sind.» Also können Gelder von nationalen und kantonalen Verbänden oder Jugend & Sport, die insgesamt die Hälfte des Budgets ausmachen, gut gebraucht werden. Auch die SFV-Plakette «Leistungszentrum» bringt 100000 Franken, sie wurde von Christophe Moulin, Chef SFV-Nachwuchsförderung, an Christian Maier überreicht, den technischen Leiter von FCO.

Moulin sagte:

«Der FC St.Gallen ist wichtig für uns. Wir möchten, dass er weiter Spieler in die erste Mannschaft bringt.»

Acht stehen aktuell im St.Galler Kader, sie sind zumindest indirekt Rückfinanzierer für FCO. Und der Cashback schlechthin für den SFV wäre es, wenn sich dereinst St.Galler Profis im A-Nationalteam bewegten. Vielleicht würde hierbei ja der am Dienstag vom SFV angeregte Bau von zwei Kunstrasenplätzen auf dem Gründenmoos helfen; der Leiter des St.Galler Sportamts, Marcel Thoma, hat jedenfalls zugehört.

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