Martic geht nach Italien

FUSSBALL. Der FC St. Gallen verliert im Sommer den Aussenverteidiger Ivan Martic. Der 23jährige Uzwiler unterschreibt beim Serie-A-Club Hellas Verona.

Patricia Loher
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Ivan Martic Spieler FC St. Gallen (Bild: Urs Jaudas)

Ivan Martic Spieler FC St. Gallen (Bild: Urs Jaudas)

Ivan Martic verlängert seinen auslaufenden Vertrag in St. Gallen nicht. Der 23-Jährige geht nach Italien. Martic steht beim Serie-A-Club Hellas Verona, der an neunter Stelle klassiert ist, kurz vor der Unterschrift. Martic hat in dieser Saison für St. Gallen in der Super League 19 Partien bestritten, war aber nicht Stammspieler. Auf der Position des rechten Verteidigers zog ihm Trainer Jeff Saibene Mario Mutsch vor, auch im rechten Mittelfeld war die Konkurrenz gross.

Mit 14 Jahren nach St. Gallen

Martic begann seine Karriere beim FC Uzwil und wechselte mit 14 Jahren in die Nachwuchsabteilung des FC St. Gallen. Im Mai 2009 debütierte der schweizerisch-kroatische Doppelbürger in der ersten Mannschaft, die damals in der Challenge League spielte. In der Saison 2009/10 wurde er für ein halbes Jahr an den FC Schaffhausen ausgeliehen, kehrte dann aber zurück. Bis anhin bestritt Martic für St. Gallen in der Super- und Challenge League 70 Spiele und erzielte dabei ein Tor. In der Europa League kam er viermal zum Einsatz.

Aushängeschild Luca Toni

Sein neuer Club – von 2001 bis 2002 spielte auch Mario Frick für die Norditaliener – stieg nach zwölf Jahren in der dritt- und zweithöchsten Liga Italiens auf diese Saison hin wieder in die Serie A auf. Aushängeschild ist Luca Toni, früherer Internationaler und Stürmer bei Bayern München. Die beste Zeit hatte Hellas Verona in den 1980er-Jahren, als es Spieler wie Thomas Berthold oder Hans-Peter Briegel verpflichtete. 1985 war Hellas Verona zum ersten und bis anhin letzten Mal italienischer Meister.

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