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Itten-Treter Daprelà per sofort aus dem Verkehr gezogen

Lugano-Spieler Fabio Daprelà, der am Sonntag FCSG-Stürmer Cedric Itten schwer verletzt hat, ist per sofort für zwei Spiele gesperrt worden. Der Sachverhalt sei genügend erwiesen, um zu dieser Massnahme zu greifen, argumentiert die Disziplinarkommission.
Daniel Walt
Die Attacke: Fabio Daprelà steigt rücksichtslos gegen Cedric Itten ein, der sich in der Szene schwer verletzt. (Bild: Keystone)

Die Attacke: Fabio Daprelà steigt rücksichtslos gegen Cedric Itten ein, der sich in der Szene schwer verletzt. (Bild: Keystone)

Der FC Lugano muss in den Meisterschaftsspielen vom Mittwoch gegen Xamax und vom kommenden Sonntag gegen Basel ohne Fabio Daprelà auskommen. Der Präsident der Disziplinarkommission der Swiss Football League sperrt den Verteidiger nach seinem nicht geahndeten groben Foulspiel mit Verletzungsfolge am St.Galler Cedric Itten mit sofortiger Wirkung für zwei Spiele.

«Schwerer Fall»

«Nach Sichtung der TV-Bilder und der vorliegenden Dokumente ist der Richter der Ansicht, der Sachverhalt sei zur Genüge erwiesen, und verfügt in diesem schweren Fall die sofortige Sperrung des Spielers», heisst es in einem entsprechenden Communiqué. Der Entscheid ist nicht anfechtbar.

Der vollständige Entscheid der Disziplinarkommission in der Sache folgt zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Beweisaufnahme ganz abgeschlossen ist. In diesem Entscheid können weitere Sanktionen ausgesprochen werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Schiedsrichter sah das Foul nicht

St.Gallen-Stürmer Cedric Itten hatte bei der Attacke von Fabio Daprelà einen Kreuzbandriss erlitten:

Der Fussballverband meldete den Vorfall aufgrund der TV-Bilder am Montag dem Disziplinarrichter. Schiedsrichter Lionel Tschudi seinerseits entschuldigte sich öffentlich dafür, dass er das Foul übersehen hatte, und begründete seinen Lapsus wie folgt:

«Leider war mein Augenmerk vorauseilend auf den Ball gerichtet und nicht mehr auf den sich daraus entwickelnden Vorfall.»

Vertreter des FC St.Gallen zeigten sich nach der Partie gegen Lugano empört über Daprelàs Attacke. Präsident Matthias Hüppi sagte: «Für mich lässt das Foul keinen anderen Schluss zu: Daprelà hat eine Verletzung bewusst in Kauf genommen.» Nach Angaben des FC St.Gallen hatte Daprelà Itten bereits in einem Spiel zwischen den beiden Mannschaften im vergangenen Frühling mit den Worten bedroht, er mache ihn kaputt.

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