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Uefa führt zweiten Europacup-Wettbewerb ein - zwei Schweizer Teams sind wohl mit dabei

Ab 2021 wird es wieder einen dritten europäischen Fussball-Klub-Wettbewerb geben. Die Neuerung soll die kleinen Nationen zufriedenstellen. Auch zwei Vertreter aus der Schweiz nehmen an der «Europa League 2» teil.
Der St. Galler Roman Buess (Mitte) gegen den Norweger Kristoffer Zachariassen im Europa-League-Qualifikationsspiel gegen Sarpsborg im Juli dieses Jahres. (Bild: Benjamin Manser)

Der St. Galler Roman Buess (Mitte) gegen den Norweger Kristoffer Zachariassen im Europa-League-Qualifikationsspiel gegen Sarpsborg im Juli dieses Jahres. (Bild: Benjamin Manser)

Wer nimmt teil?

Wie in der Champions League und der (dann ebenfalls reformierten) Europa League werden 32 Teams in dem neuen Wettbewerb antreten. Jeweils einer davon kommt aus den Top-5-Ligen. Die Schweiz liegt derzeit auf dem 15. Rang in der Fünfjahreswertung. Damit würde sie zwei Vertreter in der Qualifikation des neuen Wettbewerbs stellen (der Vierte und der Fünfte der Super League). Allerdings ist noch offen, wann und in welchen Wettbewerb die Cupsieger einsteigen. Die kleineren Ligen unter den 55 Mitgliedsverbänden der Uefa, die bislang kaum eine Chance auf eine Teilnahme am Europacup hatten, stellen einige Teams. So soll das zweitbeste Team Liechtensteins in der ersten Qualifikationsrunde einsteigen.

Wie sieht der Modus aus?

Auf die Gruppenphase mit acht Vierergruppen folgen eine Zwischenrunde, der Achtelfinal, Viertelfinal, Halbfinal und das Endspiel. In der Zwischenrunde werden die Gruppenzweiten gegen die drittplatzierten Teams der Europa-League-Gruppenphase K. o.-Spiele austragen. Die Gruppensieger sind für den Achtelfinal qualifiziert. In der dann auf 32 Teams (bislang 48) verkleinerten Europa League greift im Übrigen die gleiche Reform – mit Spielen der Gruppenzweiten gegen die Gruppendritten aus der Champions League. Der Sieger des neuen Wettbewerbs ist in der folgenden Saison für die Europa League qualifiziert, der Sieger der Europa League weiterhin für die Champions League.

Wie viele Mannschaften dürfen mit einer internationalen Teilnahme rechnen?

Mit der Reduktion der Europa League und dem neuen Wettbewerb spielen 16 Teams mehr als heute in den Gruppenphasen mit. Die Teams dürften jedoch aus mehr Verbänden kommen. Die Uefa rechnet vor, dass ab 2021 mindestens 34 Länder in den drei Gruppenphasen vertreten sein werden, bislang waren es 26.

Wie heisst der Wettbewerb?

Der neue Wettbewerb läuft derzeit unter dem Arbeitstitel «Europa League 2», dabei wird es aber nicht bleiben. Eine allzu kreative Namensschöpfung sollte allerdings nicht erwartet werden. Da es schon zwei «Leagues» gibt, wäre ein «Cup» vielleicht wieder eine Option. Bis 1999 gab es bereits einen dritten Europacup-Wettbewerb, der «Europacup der Cupsieger» hiess.

Wann wird gespielt?

Gespielt wird am Donnerstag mit einer zusätzlichen Anstosszeit um 16.30 Uhr für eine «begrenzte, noch festzulegende Anzahl der Spiele» in der Europa League und dem neuen Wettbewerb, teilte die Uefa mit. Der neue Wettbewerb umfasst 141 Partien über 15 Spielwochen. In der Champions League wird weiterhin am Dienstag und Mittwoch gespielt. Alle drei Endspiele finden in derselben Woche statt: Mittwoch (neuer Wettbewerb), Donnerstag (Europa League) und Samstag (Champions League).

Wie viel lässt sich verdienen?

Ein bisschen was zu verdienen wird es auch im neuen Wettbewerb geben. Allerdings werden die Prämien in keinem Vergleich sein zu den Summen, die in der Champions League ausgeschüttet werden. Nach der letzten Reform dürfte der Sieger der Königsklasse diese Saison die 100-Millionen-Grenze knacken. Genaue Beträge für die Zeit danach veröffentlicht die Uefa erst, wenn alle Verträge für den Wettbewerbszyklus 2021 bis 2024 abgeschlossen sind.

Wie sehen die Reaktionen aus?

Uefa-Präsident Aleksander Ceferin meinte zur Einführung des neuen Wettbewerbs: «Es gab das Verlangen der Vereine, ihre Chancen auf eine regelmässigere Teilnahme am Europacup zu steigern. Das haben wir hiermit gewährleistet.» Die grossen Ligen hatten sich vor allem aus politischen Gründen für den Wettbewerb ausgesprochen. In den kleinen Verbänden wurde ähnlich gejubelt wie bei der Einführung der Nations League.

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