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Keita muss gehen - Aratore und Thrier kommen

FUSSBALL. Beim FC St.Gallen sind weitere personelle Entscheide gefallen: Stürmer Alhassane Keita muss sich einen neuen Verein suchen. Derweil bestätigen die Ostschweizer die Zuzüge von Offensivspieler Marco Aratore sowie Verteidiger Pascal Thrier - und Präsident Dölf Früh erklärt, weshalb der Verein nicht Millionen für einen einzigen Spieler in die Hand nehmen will.
Kam als Hoffnungsträger, aber überzeugt nicht: Alhassane Keita. (Bild: Urs Bucher)

Kam als Hoffnungsträger, aber überzeugt nicht: Alhassane Keita. (Bild: Urs Bucher)

Alhassane Keita, seit einem Jahr Stürmer beim FC St.Gallen, muss sich nach einem neuen Klub umsehen. Der einstige FCZ-Torschützenkönig und Schweizer Meister hat seit seiner Rückkehr in die Super League enttäuscht. "Für ihn gibt es in St.Gallen keine sportliche Zukunft", sagte Trainer Jeff Saibene, obwohl Keita noch einen Vertrag bis 2015 besitzt.

Aratore unterschreibt für vier Jahre
Im Hinblick auf die kommende Saison verstärkt sich der FC St.Gallen mit zwei Spielern aus der Challenge League. Vom FC Winterthur stösst wie erwartet der 22-jährige Offensivspieler Marco Aratore mit einem Vertrag über vier Jahre zu den Ostschweizern. In der aktuellen Saison hat er in der Challenge League in 33 Spielen 14 Tore erzielt. Vom FC Schaffhausen kommt Verteidiger Pascal Thrier. Der 29-Jährige unterschrieb für zwei Jahre. Zudem soll der FC St.Gallen vor der Verpflichtung von Geoffrey Tréand von Servette (11 Tore) und Mickaël Facchinetti von Super-League-Absteiger Lausanne-Sport stehen.

"Nehmen nicht Millionen in die Hand"
Während an der Transferfront beim FC St.Gallen einiges in Bewegung gekommen ist, spricht Präsident Dölf Früh gegenüber unserer Zeitung über die enttäuschend verlaufene Rückrunde. Gehen die letzten beiden Meisterschaftsspiele am Donnerstag gegen Sion und am Sonntag bei den Young Boys verloren, droht dem Verein ein Saisonende auf dem zweitletzten Platz. "Sportlich war es trotz unserer phantastischen Hinrunde keine gute Saison, da sind wir selbstkritisch genug", sagt Früh. Wenn eine Mannschaft derart abstürze, gelte es, alles zu hinterfragen. "Es ist auch nicht so, dass wir nur die Spieler als die allein Schuldigen sehen. Wir schauen alles an. Vom Präsidenten bis hin zum Materialchef."

Trotzdem sei der Club weiterhin nicht bereit, für einen neuen Spieler Millionen in die Hand zu nehmen. "Wir haben in den vergangenen Jahren bewiesen, dass es auch anders geht." Ein kurzfristiger sportlicher Höhepunkt bringe dem Club nichts, wenn er nachher finanziell wieder ins Schlingern gerate. "Der FC St.Gallen muss sukzessive wachsen – sportlich und wirtschaftlich. Und dafür braucht es mehr als nur zwei, drei Jahre." (si/pl)

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 15. Mai.

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