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Keine einfache Aufgabe: Der FC Wil trifft im Cup auf Red Star, das schon den FC Zürich in Bedrängnis brachte

Das junge Team des FC Wil steht am Samstag ab 16 Uhr im Cup gegen die 1.-Liga-Mannschaft von Red Star Zürich vor einer Reifeprüfung.
Gianluca Lombardi
Ein Charaktertest für die junge Mannschaft: Wils Lindrit Kamberi (rechts) setzt sich im Meisterschaftsspiel gegen Lausanne-Ouchys Yanis Lahiouel durch. (Bild: Pascal Muller/Freshfocus)

Ein Charaktertest für die junge Mannschaft: Wils Lindrit Kamberi (rechts) setzt sich im Meisterschaftsspiel gegen Lausanne-Ouchys Yanis Lahiouel durch. (Bild: Pascal Muller/Freshfocus)

Auf den FC Wil wartet am Samstag um 16 Uhr in Zürich ein Gegner, der wohl nur auf dem Papier zu den leichten gehört. Dass im Cup alles anders laufen kann, ist altbekannt.

Dass der FC Red Star Zürich im Cup über sich hinauswachsen kann, hat er in der vergangenen Saison bewiesen. Im Achtelfinal brachte der 1.- Liga-Club den Stadtverein FC Zürich ins Zittern und scheiterte nur knapp am Favoriten.

Kay Voser, ein Spieler mit Profi-Erfahrung

Die Formkurve von Red Star zeigt noch keine Tendenz. Der Saisonauftakt beim 0:3 gegen den Aufsteiger Balzers misslang deutlich. Von diesem Aussetzer hat man sich aber zügig erholt. Im zweiten Spiel bezwang Red Star den FC Tuggen auswärts mit 3:0. Mit Kay Voser verfügen die Zürcher über einen Spieler, der einiges an Profi-Erfahrung mitbringt. Voser spielte mit dem FC Basel unter anderem im Halbfinal der Europa League gegen den FC Chelsea.

Fast so etwas wie ein kleines Zürcher Derby Für den Favoriten aus Wil ist die Aufgabe klar. Es gilt in erster Linie, die erste Runde zu überstehen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob das in souveräner Manier oder mit einem Zittersieg passiert. Doch ohne Zweifel würde es der jungen Mannschaft guttun, wenn sie einen souveränen Auftritt hinlegen könnte. Besonders interessant wird die Aufgabe für einige Wiler Leihspieler. Lindrit Kamberi, Kastrijot Ndau, Fabian Rohner, Bledian Krasniqi und Filip Stojilkovic sollten die Allmend Brunau, den Austragungsort des Cupspiels, bestens kennen. Die Heimat des FC Red Star Zürich ist zugleich auch das Trainingsgelände des FC Zürich. So spielt der FC Wil schon fast ein kleines Zürcher Derby.

Ein erster kleiner Charaktertest

Entscheidend für den Ausgang der Partie dürfte sein, ob das Team von Ciriaco Sforza die Favoritenrolle annehmen will. So kann dieses Spiel auch als erster kleiner Charaktertest gesehen werden. Dass die Wiler Mannschaft grundsätzlich über eine gesunde Moral verfügt, hat sie bereits in Schaffhausen eindrücklich aufgezeigt. Es müsste wohl vieles gegen den FC Wil laufen, dass er die erste Cup-Runde nicht übersteht. Dass es aber so weit kommen kann, zeigte sich zuletzt in der Saison 2016/2017 gegen Stade Lausanne-Ouchy, damals noch 1.-Liga-Mannschaft, heute ein Vertreter der Challenge League. Der FC Wil scheiterte damals mit einem Team, das unter türkischer Führung spielte – und gespickt war mit Stars.

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