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Karriereende, Rumänien oder SC Brühl – was die Europa-League-Helden des FC St.Gallen heute machen

Europa League im Kybunpark, aber ohne den FC St.Gallen: Am Donnerstagabend absolviert der FC Lugano sein erstes Heimspiel in der Gruppenphase der Europa League – und zwar in St.Gallen, weil das eigene Stadion nicht tauglich für solche Spiele ist. Höchste Zeit für St.Gallen-Anhänger, sich an glorreichere Zeiten zu erinnern – so etwa an das Wunder von Moskau. Wir haben nachgeforscht, was die Helden von damals heute machen.
Tim Naef

So schnitt der FCSG in der Europa League ab:

Daniel Lopar

Western Sydney Wanderers: So heisst der aktuelle Arbeitgeber Daniel Lopars. Der langjährige Torhüter des FCSG wechselte auf diese Saison hin nach «Down Under». Zuletzt war er bei den Espen nur noch zweite Wahl hinter Dejan Stojanovic, weshalb der Romanshorner seinen bis 2020 datierten Vertrag mit den Ostschweizern vorzeitig auflöste.

Anders war es in der Europa-League-Saison: Lopar war bei Trainer Jeff Saibene gesetzt – zumindest damals. Bis auf die letzte Partie gegen Swansea City – der FCSG war zu jenem Zeitpunkt bereits ausgeschieden – bestritt Lopar sämtliche Quali- und Gruppenspiele der Europa League. Dabei musste er 16 Mal hinter sich greifen, ein Spiel bestritt er zu Null.

Marcel Herzog

Der Winterthurer verbrachte fünf Saisons bei den Espen; mal als Stammgoalie, mal als Ersatz. In der Europa-League-Saison kam er allerdings nicht an Daniel Lopar vorbei. Dennoch ermöglichte ihm Jeff Saibene im letzten Spiel gegen Swansea City zu Hause sein Europa-League-Debut. Die St.Galler gewannen 1:0, Herzog hielt seinen Kasten sauber.

Nach seinem Rücktritt 2017 blieb er dem FCSG zunächst treu und übernahm die Rolle des Mentaltrainers für die Jugendmannschaften, bevor er 2019 als Talentmanager zum FC Basel wechselte.

Leistungsdaten beim FCSG

Unter Vertrag: 2012 bis 2017 Spiele: 42 Einsatzminuten: 3840 Gegentore: 64 Zu Null: 12

Philippe Montandon

Für den damaligen Captain der Moskauer Wundermannschaft war das Europa-League-Abenteuer auch gleichzeitig das letzte Highlight seiner Aktivkarriere. Auch wenn er dies zum damaligen Zeitpunkt noch nicht wusste. Rund eineinhalb Jahre nach dem Spiel in Moskau – am 11. Januar 2015 – setzte der FCSG eine ausserordentliche Pressekonferenz an, an welcher Philippe Montandon seinen Rücktritt bekannt geben musste.

So bestritt Montandon am 9. August 2014 letztmals für den FC St.Gallen einen Ernstkampf. Im Heimspiel gegen Aarau zog sich der Brüttiseller in der ersten Halbzeit bei einem Zusammenprall mit Marco Mathys eine Gehirnerschütterung zu – es war die bereits achte Kopfverletzung in der Karriere Montandons und die eine zu viel. Schon ein Jahr zuvor, nach seiner siebten Gehirnerschütterung, hatte Montandon gesagt: «Ein Knochen oder ein Band heilt wieder, aber den Kopf kann man nicht reparieren.»

Das Karriereende bedeutete aber keinen abrupten Abschied vom FC St.Gallen. Bis Anfang 2019 war Montandon Leiter des Sponsorings für den Aussendienst, bevor er die Leitung eines Fitnesscenters in Uzwil übernahm.

Stéphane Besle

Philippe Montandons Abwehrpartner Stéphan Besle wechselte nur ein halbes Jahr nach Montandons Rücktritt (Januar 2015) zu seinem Jugendverein RC Lens. Nach weiteren sechs Monaten war sein Engagement aber bereits wieder vorbei.

Er kehrte in die Schweiz zurück und heuerte beim FC Aarau an. 2018 beendete der mittlerweile 35-Jährige seine Fussballerkarriere.

Martin Stocklasa

Wenn bei Philippe Montandon mal wieder der Schädel brummte oder Stéphane Besle eine Gelbsperre absass, vertraute FCSG-Coach Jeff Saibene auf den liechtensteinischen Abwehrspieler Martin Stocklasa. Er wechselte 2011 vom österreichischen Club SV Ried in die Ostschweiz zum FCSG, bei welchem er bis zu seinem Karriereende 2014 spielte.

Nach seiner Aktivkarriere blieb Stocklasa, seines Zeichens 113-facher liechtensteinischer Nationalspieler, vorerst beim FC St.Gallen. Er wurde im Sommer 2014 zum «Leiter Préformation» des Future Champs Ostschweiz (FCO) ernannt, später leitete er die Partnerschaften/Footeco innerhalb des FCO.

Schliesslich musste Stocklasa Ende 2016 unter nebulösen Umständen den Club verlassen. Heute trainiert der mittlerweile 39-Jährige die U21-Nationalmannschaft seines Heimatlandes.

Leistungsdaten beim FCSG

Unter Vertrag: 2011 bis 2014 Spiele: 69 Einsatzminuten: 5920 Tore: 1 Vorlagen: 0 Gelbe Karten: 13 Rote / gelb-rote Karten: 0/0

Daniele Russo

Der 1,93-Meter-Hüne stiess im Sommer 2013 vom FC Lugano zu den St.Gallern. Drei Spielzeiten verbrachte Daniele Russo in der Ostschweiz, bis es ihn 2016 zum FC Winterthur verschlug. Ein Jahr darauf wechselte er zum AC Bellinzona in die Promotion League, wo er bis heute spielt. In der Europa League kam Russo dreimal zum Einsatz.

Marco Franin

Marco Franins internationale Karriere dauerte ganze 120 Sekunden. Jeff Saibene wechselte ihn im letzten Europa-League-Spiel gegen Swansea City in der 90. Minute für Marco Mathys ein. Nach seinem Engagement bei den St.Gallern – St.Gallen U18 bis in die erste Mannschaft – wechselte der gebürtige Herisauer ins Tessin zum FC Chiasso. Nach zwei Spielzeiten kehrte er in die Ostschweiz zurück. Doch nicht zum FCSG, sondern zum Stadtrivalen SC Brühl. Bei den Brühlern ist er auch heute noch gesetzt in der Innenverteidigung.

Ermir Lenjani

2015 wechselte der Aussenverteidiger für eine geschätzte Ablösesumme von rund 800'000 Franken vom FCSG zu Stade Rennes in die höchste französische Liga. In der Bretagne konnte er sich aber nie wirklich durchsetzen. Nach einer Ausleihe zu Nantes spielt er seit 2017 wieder in der Super League. Zurzeit bezieht Lenjani seinen Lohn von Christian Constantin beziehungsweise dem FC Sion.

Ivan Martic

Für Ivan Martic haben sich die Europa-League-Spiele ausbezahlt. Der gebürtige Uzwiler wechselte im Juli 2014 in die Serie A zu Hellas Verona, wo er unter anderem mit Luca Toni zusammenspielte. Für den FC St.Gallen sprang jedoch nichts raus: Da der Vertrag auslief, kassierten die Espen keine Ablösesumme für den Aussenverteidiger.

Nach einem Abstecher in die Serie B zu Spezia Calcio wechselte Martic 2016 nach Kroatien zu HNK Rijeka. Doch auch dieses Engagement währte nur ein Jahr. 2017 zog es ihn zu CSU Craiova in die höchste rumänische Liga, wo er bis heute spielt.

Mario Mutsch

Der Luxemburger war bei FCSG-Coach Jeff Saibene gesetzt; mal als Rechtsverteidiger, mal im defensiven Mittelfeld. So auch in der Europa League. Mutsch stand immer in der Startelf und spielte immer über die volle Distanz. Dabei gelang ihm in der Quali gegen Spartak Moskau eine Vorlage. Dreimal wurde er mit gelb gebüsst.

Der mittlerweile 35-Jährige stiess 2012 vom FC Sion zu den Espen. Beim FCSG mauserte sich der defensiv variabel einsetzbare Defensivspieler zu einem sicheren Wert. Erst 2017 teilte man Mutsch mit, man werde nicht mehr auf ihn bauen. Daraufhin zog es ihn zurück in seine Heimat zu Progrès Niederkorn, wo er bis vergangene Saison spielte. Mittlerweile hat Mutsch seine Fussballschuhe an den Nagel gehängt.

Leistungsdaten beim FCSG

Unter Vertrag: 2012 bis 2017 Spiele: 153 Einsatzminuten: 12'056 Tore: 1 Vorlagen: 11 Gelbe Karten: 29 Rote / gelb-rote Karten: 1/2

Stéphane Nater

Für den gebürtigen Franzosen war die Europa-League-Saison mit dem FC St.Gallen ein Sprungbrett. Nach den internationalen Auftritten wechselte Stéphane Nater für geschätzte 400'000 Euro nach Tunesien zu Club Africain. Nach zwei Spielzeiten zog es ihn innerhalb der tunesischen Liga weiter zu ES Sahel, ehe der defensive Mittelfeldspieler 2017 wieder in die Ostschweiz zurückkehrte. Dies aber nicht zum FCSG, sondern zum Challenge-League-Aufsteiger Rapperswil-Jona, wo er noch heute spielt.

Dejan Janjatovic

Einst vom FC Bayern München ausgebildet, fand Dejan Janjatovic 2012 über den FC Getafe den Weg in die Ostschweiz. Mit seinem kongenialen Mittelfeldkollegen Stéphane Nater bildete der Serbe das Herz der St.Galler Mannschaft; so auch in der Europa-League-Saison. Unvergessen dürfte sein Treffer zum 4:2-Endstand gegen Spartak Moskau bleiben, mit welchem sich der FC St.Gallen definitiv für die Gruppenphase qualifizierte.

Nach seinem Engagement beim FCSG lief es für Janjatovic nicht mehr rund. 2016 verliess er die Espen und heuerte noch ein wenig östlicher an: beim FC Vaduz. Doch nach eineinhalb Saisons war im Ländle auch wieder Schluss.

Es folgten vereinslose Monate, bis er bei Termalica eine neue Heimat zu finden glaubte. Nach nur sechs Teileinsätzen für die polnische Zweitligamannschaft musste er sich einen neuen Club suchen. Die Suche sollte beinahe ein Jahr dauern. Gefunden hat er seinen neuen Verein 2019 wiederum in der Ostschweiz, beim SC Brühl. Doch auch dieses Engagement dauerte lediglich ein knappes halbes Jahr. Mittlerweile ist Janjatovic wieder auf Vereinssuche.

Mario Schönenberger

Einst wurde der gebürtige Wiler als Mittelfeldstabilisator vom FC Wil verpflichtet. Wirklich glücklich wurde der mittlerweile 32-Jährige beim FCSG jedoch nie. Nach eineinhalb missglückten Saisons zog es Schönenberger zum FC Wohlen. Ein Jahr später ging es weiter zum FC Gossau, bis er schliesslich beim FC Bütschwil anheuerte, wo er 2017 seine Aktivkarriere beendete.

Dennoch setzte ihn FCSG-Coach Jeff Saibene in der Europa-League-Saison ein. Und dies nicht bei einem beliebigen Spiel. Schönenberger stand 22 Minuten beim Wunder von Moskau auf dem Feld.

Muhamed Demiri

Ähnlich wie seinem Positionskollegen Mario Schönenberger erging es auch Muhamed Demiri. 2013 vom FC Thun verpflichtet, vermochte der Mazedonier nie gänzlich zu überzeugen. Nach zwei Saisons beim FC St.Gallen war dann auch Schluss. Vereinslose Monate wechselten sich mit Kurzengagements beim BSC Old Boys, dem FC Schaffhausen und wieder bei den Old Boys ab. Zurzeit ist Demiri wieder auf Clubsuche.

Leistungsdaten beim FCSG

Unter Vertrag: 2013 bis 2015 Spiele: 30 Einsatzminuten: 2281 Tore: 0 Vorlagen: 1 Gelbe Karten: 6 Rote / gelb-rote Karten: 0/0

Marco Mathys

Der ehemalige Schweizer Nationalspieler war einer der Architekten des Europa-League-Erfolgs der St.Galler. So setzte FCSG-Coach Jeff Saibene in allen europäischen Spielen auf die Dienste des offensiven Mittelfeldspielers. Mathys zahlte ihm das Vertrauen zurück: In acht Spielen (inkl. Quali) erzielte der mittlerweile 32-Jährige drei Tore und bereitete deren drei vor.

Mathys stiess 2012 vom FC Biel zu den St.Gallern. 2016 wechselte er – nachdem er einem Kaderschnitt zu Opfer gefallen war – zum FC Vaduz, wo er bis zum Jahreswechsel unter Vertrag stand. Nach einem halben Jahr auf Vereinssuche fand Mathys eine neue Heimat beim FC Solothurn, wo er bis heute spielt.

Leistungsdaten beim FCSG

Unter Vertrag: 2012 bis 2016 Spiele: 153 Einsatzminuten: 9943 Tore: 22 Vorlagen: 15 Gelbe Karten: 15 Rote / gelb-rote Karten: 0/0

Roberto Rodriguez

Der Älteste der Rodriguez-Brüder stiess im Juli 2013 von der AC Bellinzona zu den St.Gallern. Nach einem unglücklichen Transfer nach Italien zu Novara Calcio und einer anschliessenden Leihe zu Greuther Fürth wechselte der Flügelspieler im Juni 2016 zurück in die Schweiz zum FC Zürich. Für die Stadtzürcher stürmte der mittlerweile 28-Jährige drei Spielzeiten, ehe er sein Glück neuerlich im Ausland versuchte. Dieses Mal beim Fussball-Projekt KFC Uerdingen, wo er noch heute spielt.

Matias Vitkieviez

Ausgeliehen vom BSC Young Boys, hatte Vitkieviez einen wichtigen Anteil an den Europa-League-Erfolgen des FCSG. Jeff Saibene setzte in sieben von acht Spielen auf den heute 33-jährigen Flügelspieler. So war es auch nicht überraschend, dass die Hauptstädter Vitkieviez nach der Saison beim FCSG in ihre Saisonplanung nahmen. Für mehr als eine Saison reichte es allerdings nicht. 2015 wechselte er ablösefrei zu Servette, ehe er 2018 zu Etoile Carouge zurückkehrte – einem Verein, bei dem er bereit 2006 gespielt hatte.

Sébastien Wüthrich

Wüthrich wechselte Anfang 2013 auf Leihbasis vom FC Sion in die Ostschweiz, wo er sich auf Anhieb ins Team von Jeff Saibene einfügen konnte. So wurde der linke Mittelfeldspieler in sechs von acht Europa-League-Spielen eingesetzt. Die Leistungen blieben nicht unbeachtet, worauf die Sittener Wüthrich im Juni 2014 zurück ins Wallis holten, um ihn nur ein halbes Jahr später für geschätzte 500'000 Euro an Montpellier zu verkaufen.

Sein Engagement in der höchsten französischen Liga dauerte rund eineinhalb Spielzeiten – insgesamt 57 Einsatzminuten – , ehe er zurück in die Schweiz zum FC Aarau wechselte. Mittlerweile spielt der 28-Jährige beim FC Servette, mit welchem er in der vergangenen Saison in die Super League aufstieg.

Leistungsdaten beim FCSG

Unter Vertrag: 2013 bis 2014 Spiele: 53 Einsatzminuten: 3178 Tore: 6 Vorlagen: 18 Gelbe Karten: 2 Rote / gelb-rote Karten: 0/0

Kristian Nushi

Ganze fünf Jahre (2009 bis 2014) spielte der ehemalige kosovarische Rekordtorschütze für den FC St.Gallen. Mitte 2014 endete jedoch das Arbeitsverhältnis mit dem FC St.Gallen; es folgte ein Wechsel zum FC Winterthur. Nachdem es auch dort nicht mehr weiterging und eine sechsmonatige Vereinslosigkeit folgte, versuchte der mittlerweile 37-Jährige sein Glück beim FC Tuggen. Seit 2016 spielt Nushi beim FC Uzwil.

Leistungsdaten beim FCSG

Unter Vertrag: 2009 bis 2014 Spiele: 157 Einsatzminuten: 10'010 Tore: 15 Vorlagen: 15 Gelbe Karten: 31 Rote / gelb-rote Karten: 1/3

Goran Karanovic

Er war der Toptorschütze für den FCSG in der Europa League. Insgesamt vier Treffer – zwei davon in Moskau – und ein Assist gehen auf das Konto des Mittelstürmers. Nach zwei Saisons bei den Espen versuchte er sein Glück nach einem Vertragsstreit mit den Ostschweizern in der höchsten französischen Liga beim FC Sochaux.

So wirklich auf Touren kam der Schweiz-Serbe in Frankreich jedoch nie. Nach einer missglückten Leihe bei Angers wechselte er zurück in die Schweiz zum FC Aarau. Seit dieser Saison schnürt Karanovic seine Schuhe wieder im Ausland, bei Sepsi Sf. Gheorghe, in der höchsten rumänischen Liga.

Leistungsdaten beim FCSG

Unter Vertrag: 2013 bis 2015 Spiele: 73 Einsatzminuten: 3952 Tore: 27 Vorlagen: 5 Gelbe Karten: 3 Rote / gelb-rote Karten: 0/0

Alhassane Keita

Vorneweg soviel: Ja, Alhassane Keite spielt immer noch Fussball. Und zwar bei Jacksonville Armada in den USA. Der 1,69 Meter grosse Guineer war im Juli 2013 zu den Espen gestossen und lief zwei Spielzeiten lang eher glücklos für die Ostschweizer auf, bis es ihn 2015 zu genanntem Club in die USA verschlug.

Keita übernahm bei Saibene in der Europa-League ausschliesslich die Rolle des Jokers. Er wurde zwar in sieben von acht Partien eingesetzt, kommt aber nur auf 212 Einsatzminuten.

Leistungsdaten beim FCSG

Unter Vertrag: 2013 bis 2015 Spiele: 29 Einsatzminuten: 1310 Tore: 7 Vorlagen: 1 Gelbe Karten: 2 Rote / gelb-rote Karten: 0/0

Jeff Saibene

Beim FC St.Gallen war Jeff Saibene von Frühling 2011 bis Herbst 2015 im Amt gewesen. Unter seiner Ägide stiegen die Ostschweizer 2011 ab, 2012 direkt wieder auf. Saibene war es auch, der beim Wunder in Moskau an der Seitenlinie stand. Nach seinem Engagement in der Ostschweiz wurde er im Oktober 2015 in Thun als neuer Übungsleiter vorgestellt. Seine Anstellung im Berner Oberland dauerte rund zwei Jahre, ehe er den kriselnden deutschen Zweitligaverein Arminia Bielefeld vor dem Abstieg rettete.

Nachdem Bielefeld vergangene Saison nach 15 Runden mit 16 Punkten nur im 14. Rang klassiert war, zogen die Clubverantwortlichen die Reissleine und entliessen den mittlerweile 51-Jährigen. Es folgte ein halbes Jahr ohne Club, ehe er bim FC Ingolstadt in der 3. Bundesliga anheuerte.

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