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Jetzt ist es fix: Der FC St.Gallen holt Fabiano, den atypischen Brasilianer

Dieser Transfer konnte nicht mehr scheitern. Fabiano, der seit Trainingsstart die Saisonvorbereitung mit dem FC St.Gallen absolviert, läuft in den kommenden zwei Jahren für die Ostschweizer auf. Der 23-Jährige ist mehr Puncher denn Techniker.
Christian Brägger

Nun haben die St.Galler auch wieder einen Brasilianer in ihren Reihen, er trägt wie viele einen klingenden Namen: Fabiano Donato Alves. Sie nennen ihn schlicht Fabiano. Der zentral, eher defensiv agierende Mittelfeldspieler kommt ablösefrei.

Zuletzt war der 24-Jährige eineinhalb Jahre lang in Bulgarien beim 1.-Liga-Club Septemvri Sofia engagiert, mit dem Team stieg er im komplizierten Ligasystem in der vergangenen Saison mit einigem Pech ab. In St.Gallen erhält Fabiano einen Zweijahresvertrag, der eine Option für eine weiterführende Anstellung beinhaltet.

Fabiano ist der nächste Zuzug, der dem FC St.Gallen in der anstehenden Spielzeit und darüber hinaus ein Gesicht geben soll. Und er ist eher der atypische Brasilianer. Will heissen: Fabiano ist nicht der filigrane Techniker, vielmehr der zweikampfstarke Puncher, dem das körperbetonte Spiel und eine hohe Wasserverdrängung eigen ist; in 42 Auftritten mit Sofia sah er 16 gelbe und zwei gelb-rote Karten.

Eine Art Spieler, den es in St.Gallen fast nicht gibt

Mit diesen Attributen gehört der 1,92 m grosse Neuzugang exakt zu der Sorte Spieler, die es in der abgelaufenen Spielzeit im Kader des FC St.Gallen bis auf Musah Nuhu im Prinzip nicht gegeben hat. So sagt auch Sportchef Alain Sutter:

«Mit Fabiano haben wir einen körperlich sehr präsenten Spieler verpflichtet.»

Für Fabiano gilt es nun, nach der Zeit in Bulgarien so richtig anzukommen in Europa und der Karriere. Lange war er in der Heimat im Nachwuchs der Corinthians unter Vertrag, in der ersten Mannschaft und höchsten Liga kam er aber nie zum Einsatz. Vielmehr bedeutete der Club die Ausgangsstation für insgesamt fünf Leihgeschäfte, ehe er in die dritthöchste brasilianische Liga zu Volta Redonda weiterzog.

Nun also St.Gallen. Im Test gegen Celtic Glasgow hielt Fabiano bei seinem 45-minütigen Einsatz gegen die schottische Club-Ikone Scott Brown schon einmal furchtlos dagegen.

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