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Wieder ein lästiger Pilz im Kybunpark – noch ein Stürmer für den FCSG im Anflug?

Im Kybunpark hat sich erneut ein Rasenpilz ausgebreitet.
Patricia Loher
Der Pilz verursacht braune Flecken. (Bild: Patricia Loher)

Der Pilz verursacht braune Flecken. (Bild: Patricia Loher)

Die Folgen des aggressiven «Grey Leaf Spot» sind braune Flecken – verteilt über einen grossen Teil des Platzes. St.Gallens Glück war es, den Pilzbefall wie schon vor einem Jahr frühzeitig erkannt zu haben.

Denn der Hybridrasen – ein durch künstliche Fasern verstärkter Naturrasen – wurde erst vor wenigen Monaten neu angesät. «Wären wir nur ein bisschen später gewesen, hätte der Rasen wohl nicht mehr gerettet werden können», sagt St.Gallens Mediensprecher Daniel Last.

Nun aber habe man die Plage «hoffentlich» im Griff. Der Pilz ist vernichtet und Teile des Fussballfeldes wurden neu angesät. Am Samstag hat Platzwart Ivan Bonderer 200 Kilogramm Saatgut ausgestreut. Wärmelampen unterstützen das Wachstum der Pflanzen. Bonderer sagt:

«Der Platz ist nicht holprig und gut bespielbar. Nur sieht er eben nicht schön aus.»

Auch andere Clubs haben in diesem Sommer gegen den lästigen Pilz zu kämpfen. Der Bundesligaverein Leipzig sah sich gezwungen, schon vor dem ersten Saisonspiel den ganzen Rasen auszuwechseln. Im Stade de Genève sind die braunen Flecken ebenfalls unübersehbar. Schon im Jahr 2017 musste der FC Basel sein Spielfeld für 250'000 Franken erneuern lassen.

«Da hat jeder Pilz den Plausch»

Der Pilz wird über Schuhe oder Geräte eingeschleppt, Feuchtmatten beim Spielertunnel sollen die Schuhe der Fussballer desinfizieren. Der Erreger kann aber auch über Wind ins Stadion getragen werden. Helfen würde vor allem ein Temperaturrückgang. Denn weil es in diesem Sommer erneut sehr warm war – auf dem Platz herrschten teilweise bis zu 45 Grad – wurde der Rasen stark bewässert. «Da hat jeder Pilz den Plausch», sagt Last. Sprich: Er breitet sich schnell aus. An den schattigeren Orten im Kybunpark ist das Fussballfeld jedoch in einem guten Zustand.

Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit

In St.Gallen käme eine Belastung des Platzes nach dieser Intensivkur noch zu früh, deshalb wird das Testspiel gegen den 2.-Bundesliga-Club Heidenheim am Donnerstag nicht im Kybunpark sondern in Uzwil ausgetragen. Was sich nicht ändert, ist, dass zu dieser Begegnung aufgrund von Auflagen keine Zuschauer zugelassen sind.

St.Gallens Platz hat bis im Winter noch einiges zu überstehen: Nebst den Meisterschaftsspielen des einheimischen Teams auch drei Europa-League-Partien des FC Lugano gegen Dynamo Kiew, Malmö und Kopenhagen. Am 15. November bestreitet zudem die Schweiz ihre EM-Qualifikationspartie gegen Georgien im Kybunpark. Der FC St.Gallen trägt sein nächstes Heimspiel am 21. September gegen Aufsteiger Servette aus.

Noch ein Stürmer für St.Gallen?

Der spanische Primera-Divisions-Club Alavés hat via Twitter den Wechsel seines Stürmers Ermedin Demirovic zum FC St. Gallen verkündet. Der 21-jährige bosnisch-deutsche Doppelbürger soll leihweise für eine Saison zum Super-League-Club stossen. St.Gallen hat die Verpflichtung noch nicht vermeldet. Die Ostschweizer warten anscheinend noch auf Unterschriften der Behörden.
Demirovic wäre St.Gallens zweiter Neuzugang im Sturm seit dem Abgang von Dereck Kutesa: Am Montag gaben die Ostschweizer die Verpflichtung von André Ribeiro bekannt. Demirovic war bereits in der vergangenen Saison zweimal ausgeliehen. Zuerst an Sochaux in die Ligue 2 und danach an Almeria in Spaniens zweithöchste Liga. Der bosnische Nachwuchs-Internationale wuchs in Deutschland auf. Er wurde
im Nachwuchszentrum des Hamburger SV ausgebildet und wechselte 2014 in die Nachwuchsakademie von Leipzig. 2018 kam Demirovic für Alavés zu drei Einsätzen in der höchsten spanischen Liga. (red)

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