Im Ticker zum Nachlesen: So will der FC St.Gallen gegen Basel spielen – Hüppi überwältigt von Fan-Solidarität

Die neuen Massnahmen des Bundesrats haben auch Auswirkungen auf den Spielbetrieb des FC St.Gallen. Vor der Partie gegen Basel sprechen Trainer Peter Zeidler und Präsident Matthias Hüppi an der Medienkonferenz nicht nur über den Gegner, sondern auch über den Entscheid des Bundes.

Alexandra Pavlović
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Nur noch 50 statt 10'000 Zuschauer: Der Entscheid des Bundesrats vom Mittwoch trifft auch den FC St.Gallen hart. In einer Videobotschaft wandte sich Club-Präsident Matthias Hüppi daher an Fans und Unterstützer. Die neuen Massnahmen bedeuten für den FC St.Gallen faktisch Geisterspiele. «Elementar ist für uns, den Kontakt mit euch in dieser Zeit aufrecht zu erhalten. Wir müssen weiterhin Zämähäbe!», sagte er. Und auch an der Pressekonferenz vom Freitag betont Hüppi, dass daher eine transparente Kommunikation mit allen das wichtigste sei. Man wolle die Verbindung nun intensiv pflegen. Und gerade auch die Solidarität, die der Club derzeit erhalte, sei grossartig. «So etwas ist nicht selbstverständlich.»

Dass ihr erst kürzlich verfasstes Schutzkonzept schon nach einem Match nicht mehr angewendet werden kann, stört den Verein indes nicht. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass sie dieses auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder anwenden können – je nach Vorgaben etwas abgeändert. Hüppi verweist zudem darauf, dass es nichts bringe, sich über die behördlichen Massnahmen aufzuregen.

«Wir können es sowieso nicht ändern, also wieso unnötig Energie verpuffen.»

Neben Corona war an der Pressekonferenz auch der nächste Gegner Basel Thema. Die Pandemie beschäftige sie alle weiterhin, dennoch setzte er alles daran seinem Team die Freude am Fussball und am Spiel zu bewahren, sagt Coach Peter Zeidler. «Die Lust am Fussball soll wegen Corona nicht abbrechen. Wir wollen uns diese Oase weiterhin bewahren.»

Für die kommende Partie sieht Zeidler sein Team daher gut eingestellt, das hätten ihm die vergangenen Trainings gezeigt. «Ich will nicht dasselbe St.Gallen sehen wie gegen Lugano, sondern ein anderes. Wir sind bereit, wir werden ein gutes Spiel zeigen.» Welche Spieler er aufs Feld schicken wird, will er erst im Abschlusstraining definitiv entscheiden. Und auch, ob er etwas an der Taktik ändern will. An der Pressekonferenz liess er sich dazu keine genauen Angaben entlocken.

Der Pressekonferenz zum Nachlesen: