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FCSG-Sportchef Alain Sutter: «Es kann in dieser Phase nicht nur bergauf gehen»

Nach dem abrupten Ende des Europa-League-Abenteuers empfängt St. Gallen schon am Sonntag ab 16 Uhr den FC Thun. «Wir müssen anfangen, die Heimspiele zu gewinnen», sagt Sportchef Alain Sutter.
Patricia Loher
Sportchef Alain Sutter: «Der super Saisonstart hat uns gutgetan. Wir müssen aber realistisch bleiben.» (Bild: Andy Müller/Freshfocus)

Sportchef Alain Sutter: «Der super Saisonstart hat uns gutgetan. Wir müssen aber realistisch bleiben.» (Bild: Andy Müller/Freshfocus)

Dem FC St. Gallen bleibt nicht viel Zeit, um den ersten schmerzhaften Fehltritt unter dem neuen Trainer Peter Zeidler zu verarbeiten. Nach dem Out in der Europa-League-Qualifikation in Sarpsborg empfangen die Ostschweizer am Sonntag in der Meisterschaft den FC Thun. «Wir müssen anfangen, die Heimpartien zu gewinnen», sagt Sportchef Alain Sutter. Zwar hatte sein Team die Norweger im Hinspiel im Kybunpark trotz Unterzahl 2:1 bezwungen. Doch dann folgte eben auch das 2:4 zu Hause gegen Sion. Saisonübergreifend hat St. Gallen in der Meisterschaft am vergangenen Sonntag zum sechsten Mal in Folge ein Heimspiel verloren.

Nach vier Partien in dieser Spielzeit ist das neu zusammengestellte Team noch immer eine Wundertüte - zum Auftakt hat St. Gallen zweimal gewonnen, zuletzt aber zweimal verloren: «Die Mannschaft verfügt über viel Potenzial. Es wird spannend sein, die Entwicklung der Spieler unter diesem Trainer zu verfolgen. Aber natürlich ist nicht absehbar, wohin diese Entwicklung führt», so Sutter. Thun dürfte am Sonntag ein ähnlich unangenehmer Gegner sein, wie es am Donnerstag Sarpsborg war. Der FC St. Gallen kann also schon morgen seine Lernfähigkeit unter Beweis stellen.

«Viele erwischten in Sarpsborg nicht ihren besten Tag»

«Viele von uns erwischten in Sarpsborg nicht ihren besten Tag. Den meisten fehlt die Erfahrung mit internationalen Spielen. Hinzu kamen der Kunstrasen und die etwas kleineren Dimensionen des Platzes», so Sutter. Zudem seien ihnen viel zu viele individuelle Fehler unterlaufen: «Es hat sich summiert. So war es uns nie richtig möglich, Druck aufzubauen», sagt der frühere Schweizer Internationale. Vor allem die Unzulänglichkeiten in St. Gallens Defensive waren am Donnerstag eklatanter als bei den Norwegern. Hinzu kam, dass sich mancher St. Galler zu sehr mit sich und dem Ball beschäftigte anstatt mit den Teamkollegen und den Gegenspielern. «Der super Saisonstart hat uns gut getan. Aber es ist in dieser Phase der Entwicklung normal, dass es nicht nur bergauf gehen kann», so Sutter. «Wir spielen einen neuen Fussball, wir verfügen über viele Neue, einige kamen mit wenig Spielpraxis zu uns. Die meisten sind es sich nicht gewohnt, jeden dritten Tag eine Partie zu bestreiten. Der Auftritt von Sarpsborg war für mich durchaus nachvollziehbar», sagt der Sportchef.

In Zeiten des Umbruchs geniesst die Meisterschaft Priorität. Sutter aber sagt: «Wir haben leider eine grosse Chance verpasst, uns auf internationaler Bühne zu präsentieren. Die Europa-League-Spiele waren eine Chance und nicht primär Belastung.»

Positive St. Galler Bilanz

Im April hat der FC St. Gallen das bis anhin letzte Heimspiel gegen Thun nach einem Tor von Roy Gelmi 0:1 verloren. Für Trainer Giorgio Contini war danach die Zeit in St. Gallen zu Ende. Insgesamt ­haben die Ostschweizer seit dem Umzug ins neue Stadion gegen die Berner Oberländer zehn Siege gefeiert, dreimal endeten die Begegnungen unentschieden, fünfmal setzte es eine Niederlage ab. Angeschlagen aus Sarpsborg zurückgekehrt ist einzig Innenverteidiger Leonel Mosevich. (pl)

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