Hamburger Kultklub
Von England nach Deutschland – St.Gallens früherer Goalie Dejan Stojanovic zu St.Pauli

Dejan Stojanovic wechselt leihweise bis zum Saisonende von Middlesbrough zu St.Pauli in die 2. Bundesliga. Die Hamburger befinden sich im Abstiegskampf.

Patricia Loher
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Dejan Stojanovic im Dress von Middlesbrough: In England kam der 27-Jährige zuletzt nicht mehr zum Zug.

Dejan Stojanovic im Dress von Middlesbrough: In England kam der 27-Jährige zuletzt nicht mehr zum Zug.

Richard Sellers / www.imago-images.de

Die Verantwortlichen des Hamburger Klubs bestätigten das Leihgeschäft am Dienstagmorgen. «Mit Dejan Stojanovic konnten wir einen Torhüter verpflichten, der über internationale Erfahrung verfügt und der dem gesamten Defensivverbund mehr Stabilität verleihen soll», so St.Paulis Sportchef Andreas Bornemann auf der Website des Vereins.

Ein Jahr in England

Dejan Stojanovic wechselte vor einem Jahr vom FC St.Gallen zu Middlesbrough in die zweithöchste englische Liga. Dort kam der 27-Jährige zuletzt nicht mehr zum Zug.

Laut deutschen Medien wollte St.Paulis Sportchef Bornemann bereits im Sommer die Torhüterposition neu besetzen, Coach Timo Schultz und Goalietrainer Mathias Hain stärkten jedoch Robin Himmelmann den Rücken. Dennoch musste der 31-Jährige wenige Wochen vor Weihnachten weichen, Schultz setzte auf Svend Brodersen. Dieser wiederum machte aber jüngst beim 1:2 in Fürth offenbar keine gute Figur.

Schultz: «Er kann sich direkt mit allen verständigen»

Mit nur 8 Punkten aus 13 Spielen belegt St.Pauli in der 2. Bundesliga den zweitletzten Rang. Trainer Schultz sagte nach Stojanovics Verpflichtung: «Dejan war in seiner Karriere mehrfach schon in ähnlichen Situationen. Dazu war mir wichtig, dass unsere Neuzugänge möglichst keine lange Eingewöhnungszeit benötigen. Da hilft es, dass er sich als Österreicher direkt mit allen verständigen kann.»

Nebst Stojanovic verpflichteten die Hamburger zudem Stürmer Omar Marmoush. Er kommt leihweise aus Wolfsburg.

Am Mittwoch trifft St.Pauli auswärts auf die letztklassierten Würzburger Kickers. Für Würzburg spielt seit September St.Gallens früherer Captain Nzuzi Toko.