Guillemenot, Van der Werff, Muheim, Stergiou – im erfolgreichen U21-Nationalteam steckt viel Ostschweiz

Zum ersten Mal seit 2011 und der Generation um Granit Xhaka erreicht ein Schweizer U21-Nationalteam wieder eine Endrunde. Die Zwischenbilanz in der EM-Qualifikation ist mit acht Siegen in acht Spielen makellos. Im hoffnungsvollen Team steckt viel Ostschweiz.

Patricia Loher
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Jérémy Guillemenot (rechts) ist unbestrittener Stammspieler im Team von Trainer Mauro Lustrinelli.

Jérémy Guillemenot (rechts) ist unbestrittener Stammspieler im Team von Trainer Mauro Lustrinelli.

Peter Schneider/Keystone

Unbestrittener Stammspieler ist St.Gallens Jérémy Guillemenot. Der 22-jährige Genfer, der im Januar 2019 von Rapid Wien in die Ostschweiz gewechselt ist, traf für das Team von Trainer Mauro Lustrinelli in der laufenden Kampagne zweimal.

Miro Muheim kam in Georgien zum U21-Débüt.

Miro Muheim kam in Georgien zum U21-Débüt.

Gian Ehrenzeller/Keystone

Der 22-jährige Verteidiger Miro Muheim debütierte am Freitag beim 3:0 in Georgien und spielte von Beginn weg. Leonidas Stergiou, obwohl erst 18-jährig, kam am Dienstag beim 3:0 gegen Liechtenstein zum ersten Teileinsatz. St.Gallens Innenverteidiger ist der jüngste Spieler im Kader des Schweizer U21-Nationalteams.

Für Betim Fazliji endete das erste Aufgebot für die U21 hingegen mit einer Enttäuschung. Wegen muskulärer Probleme konnte der 21-jährige Rheintaler die Reise nach Georgien nicht mitmachen. Zu Beginn der Kampagne spielte auch der frühere St.Gallen-Junior und Wil-Akteur Nias Hefti einige Minuten.

Fünf Einsätze für Van der Werff

Jasper van der Werff

Jasper van der Werff

Claudio De Capitani/Freshfocus

Zu fünf Einsätzen über die volle Distanz kam der beim FC St.Gallen ausgebildete Jasper van der Werff, der Salzburg gehört und nun leihweise für den FC Basel spielt.

Noch stehen die beiden Spiele gegen Aserbaidschan und Frankreich an. Aber die Schweizer gehören auch dann zu den neun Gruppensiegern oder den besten fünf Gruppenzweiten, wenn sie im November die beiden Partien verlieren.

Die EM findet im Frühling in Slowenien und Ungarn statt.