Geldsegen für den FC St.Gallen

Für die Teilnahme an der Europa-League im Jahr 2013 bis 2014 bekommen der FC St.Gallen, Thun und Basel nachträglich Geld: 613'000 Franken fliesst in die jeweilige Vereinskasse. Der Grund: Paris Saint-Germain und Manchester City haben sich nicht an die finanziellen Spielregeln gehalten und werden gebüsst.

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Dölf Früh, Präsident des FC St.Gallen, freut sich über den unerwarteten Zustupf in die Kasse. (Bild: Michel Canonica)

Dölf Früh, Präsident des FC St.Gallen, freut sich über den unerwarteten Zustupf in die Kasse. (Bild: Michel Canonica)

Mit ihrer Transferpolitik haben Paris Saint-Germain und Mancheser City gegen das “Financial Fairplay” verstossen und müssen dafür rund 65 Millionen Franken Busse bezahlen. Wie der "Blick online" berichtet, erhalten sie davon bei “gesünderen” Bilanzen in nächster Zeit 40 Millionen zurück – der Rest wurde schon jetzt unter den Europa-League-Teilnehmern der Saison 2013/14 aufgeteilt. Dazu gehört neben Thun und Basel auch der FC St.Gallen.

Die je 613’000 Franken sind für die drei Schweizer Vereine ein Zustupf für die Teamkassen, mit dem niemand gerechnet hat. Der FC St.Gallen verbuche das Geld in seiner Bilanz nachträglich als “Gewinn aus Teilnahme Europa League”, wie es im "Blick online" weiter heisst.

“Das ist für uns natürlich ein erfreulicher Sondereffekt. Wir werden das Geld sicher nicht eins zu eins in die Mannschaft reinvestieren. Wir haben in den letzten Jahren ansehnliche Rücklagen gebildet und werden weiterhin solide wirtschaften. Wir sind allerdings in der glücklichen Lage, bei Bedarf in ein überschaubares Risiko gehen zu können”, lässt sich FCSG-Präsident Dölf Früh im “Blick online” zum unerwarteten Geldsegen zitieren. (red.)