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GEGENTRIBÜNE: St.Gallens Mannschaft ist kein Ferrari

Der Schrecken ohne Ende für den FC St.Gallen geht auch in Luzern weiter. Die Espen-Kicker haben jegliches Vertrauen verloren - in sich selbst und wahrscheinlich auch in Trainer Joe Zinnbauer.
Fredi Kurth
Ein gewohntes Bild in den vergangenen Monaten: Enttäuschte St.Galler Spieler. (Bild: Benjamin Manser)

Ein gewohntes Bild in den vergangenen Monaten: Enttäuschte St.Galler Spieler. (Bild: Benjamin Manser)

FUSSBALL. Die Ankündigung von Luzerns Trainer Markus Babbel, dass seine Mannschaft am Sonntag primär kein Gegentor kassieren solle, liess Schlimmes erahnen. Denn wann je in der Ära Zinnbauer hat der FC St.Gallen einen defensiv orientierten Gegner der Super League ausgespielt, geschweige denn gegen ihn gewonnen? Genau: einmal. In jenem entscheidenden Spiel letzte Saison gegen den FC Zürich, der sich unter der neuen Leitung von Uli Forte ebenfalls sehr passiv verhalten hatte.

Enttäuscht, zerknirscht, ratlos: Joe Zinnbauer nach der jüngsten 0:3-Pleite beim FC Luzern. (Bild: URS FLUEELER (KEYSTONE))Enttäuscht, zerknirscht, ratlos: Joe Zinnbauer nach der jüngsten 0:3-Pleite beim FC Luzern. (Bild: URS FLUEELER (KEYSTONE))
Voller Hoffnungen: Joe Zinnbauer am 22. September 2015 vor seinem ersten Spiel als FCSG-Trainer. (Bild: Urs Bucher)Voller Hoffnungen: Joe Zinnbauer am 22. September 2015 vor seinem ersten Spiel als FCSG-Trainer. (Bild: Urs Bucher)
Mit einem späten Treffer sicherte Roy Gelmi (rechts) Joe Zinnbauer in dessen erstem Spiel als FCSG-Trainer die ersten drei Punkte. (Bild: Urs Bucher)Mit einem späten Treffer sicherte Roy Gelmi (rechts) Joe Zinnbauer in dessen erstem Spiel als FCSG-Trainer die ersten drei Punkte. (Bild: Urs Bucher)
Grosser Jubel bei Joe ZInnbauer nach Abpfiff: Die ersten drei Punkte sind im Trockenen. (Bild: Urs Bucher)Grosser Jubel bei Joe ZInnbauer nach Abpfiff: Die ersten drei Punkte sind im Trockenen. (Bild: Urs Bucher)
26. September 2015: Zinnbauers erstes Gegentor als FCSG-Trainer. Shani Tarashaj trifft für GC. Der Match ging schliesslich 1:1 aus. (Bild: ANTHONY ANEX (KEYSTONE))26. September 2015: Zinnbauers erstes Gegentor als FCSG-Trainer. Shani Tarashaj trifft für GC. Der Match ging schliesslich 1:1 aus. (Bild: ANTHONY ANEX (KEYSTONE))
4. Oktober 2015: Die St.Galler bejubeln die Führung gegen Sion. Schlussresultat: 1:1. (Bild: ANTHONY ANEX (KEYSTONE))4. Oktober 2015: Die St.Galler bejubeln die Führung gegen Sion. Schlussresultat: 1:1. (Bild: ANTHONY ANEX (KEYSTONE))
Der Match gegen Sion blieb vielen vor allem wegen der emotionalen Verabschiedung von Ex-Trainer Jeff Saibene in Erinnerung. (Bild: Benjamin Manser)Der Match gegen Sion blieb vielen vor allem wegen der emotionalen Verabschiedung von Ex-Trainer Jeff Saibene in Erinnerung. (Bild: Benjamin Manser)
Zinnbauers erste Pleite: Am 18. Oktober 2015 gingen die St.Galler in Lugano sang- und klanglos mit 1:3 ein. (Bild: DAVIDE AGOSTA (TI-PRESS))Zinnbauers erste Pleite: Am 18. Oktober 2015 gingen die St.Galler in Lugano sang- und klanglos mit 1:3 ein. (Bild: DAVIDE AGOSTA (TI-PRESS))
Später 2:2-Ausgleich: Am 24. Oktober 2015 rettete Dzengis Cavusevic dem FCSG in der Nachspielzeit auswärts beim FCZ einen Punkt. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))Später 2:2-Ausgleich: Am 24. Oktober 2015 rettete Dzengis Cavusevic dem FCSG in der Nachspielzeit auswärts beim FCZ einen Punkt. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))
Jubel am 1. November 2015: Der FC St.Gallen hat mit dem 1:0 gegen Luzern Revanche genommen für die Cuppleite gegen denselben Gegner wenige Tage zuvor. (Bild: Benjamin Manser)Jubel am 1. November 2015: Der FC St.Gallen hat mit dem 1:0 gegen Luzern Revanche genommen für die Cuppleite gegen denselben Gegner wenige Tage zuvor. (Bild: Benjamin Manser)
Auswärtssieg in Thun: Die Berner Oberländer haben in der ersten halben Stunde dreimal den Pfosten getroffen- dank Toren von Egar Salli (Bild) und Danijel Aleksic gewann der FCSG am 8. November 2015 trotzdem. (Bild: MARCEL BIERI (KEYSTONE))Auswärtssieg in Thun: Die Berner Oberländer haben in der ersten halben Stunde dreimal den Pfosten getroffen- dank Toren von Egar Salli (Bild) und Danijel Aleksic gewann der FCSG am 8. November 2015 trotzdem. (Bild: MARCEL BIERI (KEYSTONE))
Gross war die Vorfreude der Fans auf den Hit gegen Branchenprimus Basel am 22. November 2015... (Bild: Urs Bucher)Gross war die Vorfreude der Fans auf den Hit gegen Branchenprimus Basel am 22. November 2015... (Bild: Urs Bucher)
Als dann der Schnee kam, drehte St.Gallen auf: 2:1-Sieg gegen den FCB. (Bild: Urs Bucher)Als dann der Schnee kam, drehte St.Gallen auf: 2:1-Sieg gegen den FCB. (Bild: Urs Bucher)
Ein enttäuschter Daniel Lopar am 28. November 2015 - 1:2-Auswärtsniederlage bei den Young Boys. (Bild: PETER KLAUNZER (KEYSTONE))Ein enttäuschter Daniel Lopar am 28. November 2015 - 1:2-Auswärtsniederlage bei den Young Boys. (Bild: PETER KLAUNZER (KEYSTONE))
Am 6. Dezember 2015 kam der Samichlaus in die Arena - und die Espen waren gegen Vaduz wieder einmal die Chläuse: Es gab nur ein erknorztes 2:2 gegen die Ländle-Kicker. (Bild: Beat Belser)Am 6. Dezember 2015 kam der Samichlaus in die Arena - und die Espen waren gegen Vaduz wieder einmal die Chläuse: Es gab nur ein erknorztes 2:2 gegen die Ländle-Kicker. (Bild: Beat Belser)
An diesem Match war auch Ex-Espe Tranquillo Barnetta im Stadion. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))An diesem Match war auch Ex-Espe Tranquillo Barnetta im Stadion. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))
Guter Auftritt, keine Punkte: Am 7. Februar 2016 verliert der FCSG zum Auftakt der Rückrunde daheim 1:2 gegen Thun. (Bild: Ralph Ribi)Guter Auftritt, keine Punkte: Am 7. Februar 2016 verliert der FCSG zum Auftakt der Rückrunde daheim 1:2 gegen Thun. (Bild: Ralph Ribi)
Am 21. Februar 2016 sorgten St.Galler Chaoten für einen Spielunterbruch in Luzern. Grünweiss gewann schliesslich mit 1:0. (Bild: URS FLUEELER (KEYSTONE))Am 21. Februar 2016 sorgten St.Galler Chaoten für einen Spielunterbruch in Luzern. Grünweiss gewann schliesslich mit 1:0. (Bild: URS FLUEELER (KEYSTONE))
Ein skeptischer Joe Zinnbauer am 28. Februar 2016: Sein Team erzielt im Heimspiel gegen Lugano drei Tore - es gibt aber trotz einer 2:0-Führung nur einen Punkt. (Bild: NICK SOLAND (KEYSTONE))Ein skeptischer Joe Zinnbauer am 28. Februar 2016: Sein Team erzielt im Heimspiel gegen Lugano drei Tore - es gibt aber trotz einer 2:0-Führung nur einen Punkt. (Bild: NICK SOLAND (KEYSTONE))
7. März 2016: Frühes Rot für Mario Mutsch. Trotzdem gewinnen die Ostschweizer nach einer überzeugenden Leistung 2:0 gegen GC. (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))7. März 2016: Frühes Rot für Mario Mutsch. Trotzdem gewinnen die Ostschweizer nach einer überzeugenden Leistung 2:0 gegen GC. (Bild: Urs Bucher (Urs Bucher))
Joe Zinnbauer freut sich über die drei Punkte gegen GC trotz einer 75-minütigen Unterzahl. (Bild: Urs Bucher)Joe Zinnbauer freut sich über die drei Punkte gegen GC trotz einer 75-minütigen Unterzahl. (Bild: Urs Bucher)
Feurige St.Galler Fans am 13. März 2016 in Basel. Die Ostschweizer überzeugen, gehen schliesslich aber trotzdem mit einer 2:4-Niederlage vom Platz. (Bild: GEORGIOS KEFALAS (KEYSTONE))Feurige St.Galler Fans am 13. März 2016 in Basel. Die Ostschweizer überzeugen, gehen schliesslich aber trotzdem mit einer 2:4-Niederlage vom Platz. (Bild: GEORGIOS KEFALAS (KEYSTONE))
Zehn Punkte für diese Choreo der Espen-Fans - null für die Mannschaft: 2:3-Heimpleite gegen YB am 19. März 2016. (Bild: Ralph Ribi)Zehn Punkte für diese Choreo der Espen-Fans - null für die Mannschaft: 2:3-Heimpleite gegen YB am 19. März 2016. (Bild: Ralph Ribi)
0:4 beim FC Zürich am 2. April 2016 - die Talfahrt von Joe Zinnbauers Mannen nimmt ihren Lauf. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))0:4 beim FC Zürich am 2. April 2016 - die Talfahrt von Joe Zinnbauers Mannen nimmt ihren Lauf. (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))
Die nächste Niederlage: 10. April 2016 - Vaduz besiegt den FCSG 3:0. Gianluca Gaudino stellt sich nach dem Match den Espen-Fans. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))Die nächste Niederlage: 10. April 2016 - Vaduz besiegt den FCSG 3:0. Gianluca Gaudino stellt sich nach dem Match den Espen-Fans. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))
Ausgleichtreffer im Wallis: Daniel Lopar kassiert am 13. April 2016 das 1:1 nach einer frühen Führung der Espen. (Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT (KEYSTONE))Ausgleichtreffer im Wallis: Daniel Lopar kassiert am 13. April 2016 das 1:1 nach einer frühen Führung der Espen. (Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT (KEYSTONE))
Die Mutter aller Heimpleiten: St.Gallen - Basel 0:7, heisst es am 17. April 2016. Eine halbe Stunden halten die Espen einigermassen mit - danach spielen sie sich ins Elend. (Bild: Benjamin Manser)Die Mutter aller Heimpleiten: St.Gallen - Basel 0:7, heisst es am 17. April 2016. Eine halbe Stunden halten die Espen einigermassen mit - danach spielen sie sich ins Elend. (Bild: Benjamin Manser)
Kurzes Zwischenhoch: Wenige Tage nach dem Basel-Debakel bezwingen die St.Galler - im Bild Edgar Salli und Danijel Aleksic - Sion mit 2:1. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))Kurzes Zwischenhoch: Wenige Tage nach dem Basel-Debakel bezwingen die St.Galler - im Bild Edgar Salli und Danijel Aleksic - Sion mit 2:1. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))
Drei Tage nach dem Sion-Heimsieg ist die Hausse bereits wieder vorbei: GC - FCSG 2:0 (23. April 2016). (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))Drei Tage nach dem Sion-Heimsieg ist die Hausse bereits wieder vorbei: GC - FCSG 2:0 (23. April 2016). (Bild: WALTER BIERI (KEYSTONE))
Die nächste Vaduz-Pleite, und die nächste Aussprache mit den empörten Fans: Am Tag der Arbeit haben die St.Galler keinen Bock, sich zu zerreissen - und verlieren daheim mit 1:3. (Bild: SEBASTIAN SCHNEIDER (KEYSTONE))Die nächste Vaduz-Pleite, und die nächste Aussprache mit den empörten Fans: Am Tag der Arbeit haben die St.Galler keinen Bock, sich zu zerreissen - und verlieren daheim mit 1:3. (Bild: SEBASTIAN SCHNEIDER (KEYSTONE))
Tor für den FCSG! Albert Bunjaku trifft am 7. Mai 2016 - Schlussresultat: Thun - St.Gallen 2:2. (Bild: PETER SCHNEIDER (KEYSTONE))Tor für den FCSG! Albert Bunjaku trifft am 7. Mai 2016 - Schlussresultat: Thun - St.Gallen 2:2. (Bild: PETER SCHNEIDER (KEYSTONE))
Keine Chance in Bern: Am 12. Mai 2016 verlieren die Espen 1:3 bei YB und kommen immer mehr in den Abstiegsstrudel. (Bild: DANIEL TEUSCHER (PHOTOPRESS))Keine Chance in Bern: Am 12. Mai 2016 verlieren die Espen 1:3 bei YB und kommen immer mehr in den Abstiegsstrudel. (Bild: DANIEL TEUSCHER (PHOTOPRESS))
Der Befreiungsschlag: Am 16. Mai 2016 brillieren die Espen beim 3:0 gegen den FCZ - sie haben sich den Ligaerhalt damit faktisch gesichert. (Bild: Ralph Ribi)Der Befreiungsschlag: Am 16. Mai 2016 brillieren die Espen beim 3:0 gegen den FCZ - sie haben sich den Ligaerhalt damit faktisch gesichert. (Bild: Ralph Ribi)
Nach dem Ligaerhalt könnten die St.Galler am 22. Mai 2016 befreit aufspielen gegen den FC Luzern. Sie gehen daheim 1:4 unter und verärgern ihre Anhänger ein weiteres Mal. (Bild: Urs Bucher)Nach dem Ligaerhalt könnten die St.Galler am 22. Mai 2016 befreit aufspielen gegen den FC Luzern. Sie gehen daheim 1:4 unter und verärgern ihre Anhänger ein weiteres Mal. (Bild: Urs Bucher)
Auch im letzten Spiel der Saison 2015/2016 lässt sich St.Gallen gehen und unterliegt Lugano auswärts mit 0:3. Die Tessiner sichern sich damit auf Kosten des FC Zürich den Ligaerhalt. (Bild: GABRIELE PUTZU (KEYSTONE/TI-PRESS))Auch im letzten Spiel der Saison 2015/2016 lässt sich St.Gallen gehen und unterliegt Lugano auswärts mit 0:3. Die Tessiner sichern sich damit auf Kosten des FC Zürich den Ligaerhalt. (Bild: GABRIELE PUTZU (KEYSTONE/TI-PRESS))
Neue Saison, neue Hoffnung - und endlich eine FCSG-Hymne - sie liegt vor dem ersten Match der Saison 2016/2017 in der AFG Arena auf. (Bild: Benjamin Manser)Neue Saison, neue Hoffnung - und endlich eine FCSG-Hymne - sie liegt vor dem ersten Match der Saison 2016/2017 in der AFG Arena auf. (Bild: Benjamin Manser)
Hymne hin oder her: St.Gallen findet im ersten Saisonspiel gegen YB den Takt nicht, hat praktisch keine Torchancen und verliert mit 0:2. (Bild: Benjamin Manser)Hymne hin oder her: St.Gallen findet im ersten Saisonspiel gegen YB den Takt nicht, hat praktisch keine Torchancen und verliert mit 0:2. (Bild: Benjamin Manser)
Zweites Saisonspiel, zweite Niederlage: 1:2 in Sion am 30. Juli 2016. (Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT (KEYSTONE))Zweites Saisonspiel, zweite Niederlage: 1:2 in Sion am 30. Juli 2016. (Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT (KEYSTONE))
Endlich wieder St.Galler Jubel: Am dritten Spieltag der neuen Saison bezwingen die Espen GC mit 2:1. (Bild: Ralph Ribi)Endlich wieder St.Galler Jubel: Am dritten Spieltag der neuen Saison bezwingen die Espen GC mit 2:1. (Bild: Ralph Ribi)
Die nächste Niederlage folgt auf dem Fuss: Am 11. August 2016 verlieren die St.Galler bei Aufsteiger Lausanne mit 0:1 - Joe Zinnbauer im Gespräch mit Assistent Daniel Tarone. (Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT (KEYSTONE))Die nächste Niederlage folgt auf dem Fuss: Am 11. August 2016 verlieren die St.Galler bei Aufsteiger Lausanne mit 0:1 - Joe Zinnbauer im Gespräch mit Assistent Daniel Tarone. (Bild: JEAN-CHRISTOPHE BOTT (KEYSTONE))
Auch in der neuen Saison müssen sich die St.Galler nach dem Spiel bei Vaduz ihren Anhängern erklären - im Ländle setzt es am 21. August 2016 eine 0:2-Pleite ab. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))Auch in der neuen Saison müssen sich die St.Galler nach dem Spiel bei Vaduz ihren Anhängern erklären - im Ländle setzt es am 21. August 2016 eine 0:2-Pleite ab. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))
Beste Rahmenbedingungen im Kybunpark am 28. August 2016 vor dem Heimspiel gegen Luzern... (Bild: Urs Bucher)Beste Rahmenbedingungen im Kybunpark am 28. August 2016 vor dem Heimspiel gegen Luzern... (Bild: Urs Bucher)
... und auch für die Espen scheint die Sonne: Klares 3:0 nach einer tollen Leistung gegen den FC Luzern. (Bild: Urs Bucher)... und auch für die Espen scheint die Sonne: Klares 3:0 nach einer tollen Leistung gegen den FC Luzern. (Bild: Urs Bucher)
Doch die St.Galler Anhänger werden bereits im nächsten Heimspiel wieder bitter von ihren Lieblingen enttäuscht: 0:2 gegen Lugano nach einem ganz schwachen Auftritt. (Bild: Urs Bucher)Doch die St.Galler Anhänger werden bereits im nächsten Heimspiel wieder bitter von ihren Lieblingen enttäuscht: 0:2 gegen Lugano nach einem ganz schwachen Auftritt. (Bild: Urs Bucher)
Immer, wenn Joe Zinnbauer und seine Mannen das Messer am Hals haben, gewinnen sie - so auch am 20. September 2016: 2:1 beim FC Thun. (Bild: PETER SCHNEIDER (KEYSTONE))Immer, wenn Joe Zinnbauer und seine Mannen das Messer am Hals haben, gewinnen sie - so auch am 20. September 2016: 2:1 beim FC Thun. (Bild: PETER SCHNEIDER (KEYSTONE))
Gut gespielt und trotzdem verloren: Ein Anhänger beim 1:3 des FC St.Gallen gegen Basel am 24. September 2016. (Bild: Benjamin Manser)Gut gespielt und trotzdem verloren: Ein Anhänger beim 1:3 des FC St.Gallen gegen Basel am 24. September 2016. (Bild: Benjamin Manser)
Ausgleich in der Nachspielzeit: Die St.Galler feiern Torschütze Albert Bunjaku (vorne links) beim 2:2 bei YB. (Bild: ANTHONY ANEX (KEYSTONE))Ausgleich in der Nachspielzeit: Die St.Galler feiern Torschütze Albert Bunjaku (vorne links) beim 2:2 bei YB. (Bild: ANTHONY ANEX (KEYSTONE))
Es geht einfach nicht gegen Vaduz: Enttäuschte St.Galler trotten am Sonntag nach der 0:2-Heimniederlage vom Feld. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))Es geht einfach nicht gegen Vaduz: Enttäuschte St.Galler trotten am Sonntag nach der 0:2-Heimniederlage vom Feld. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))
"Zinnbauer raus!", schallte es dem FCSG-Trainer nach der jüngsten Heimniederlage von den Rängen entgegen. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))"Zinnbauer raus!", schallte es dem FCSG-Trainer nach der jüngsten Heimniederlage von den Rängen entgegen. (Bild: GIAN EHRENZELLER (KEYSTONE))
Joe Zinnbauer während der jüngsten Pleite seines Teams beim FC Luzern. (Bild: URS FLUEELER (KEYSTONE))Joe Zinnbauer während der jüngsten Pleite seines Teams beim FC Luzern. (Bild: URS FLUEELER (KEYSTONE))
50 Bilder

Joe Zinnbauer: Ein Jahr des Grauens


Nicht angepasst
St.Gallen spielt immer gleich, ob gegen Le Mont oder gegen Basel, ob gegen Lugano oder die Young Boys. Es will immer dominieren. Beziehungsweise sein Trainer. Joe Zinnbauer, vom Boulevard auch "Ferrari-Joe" genannt, behandelt seine Mannschaft wie eine Edelkarosse. Dabei steht sie eher für andere Automarken - und vor allem für eine defensivere Fahrweise. Doch taktische Anpassungsfähigkeit ist für den FC St.Gallen in den vergangenen Monaten ein Fremdwort geblieben.

Kurzes Spekakel
Am Sonntag liess die Aufstellung wieder viele Fragezeichen aufkommen. Die beiden Sturmspitzen Buess und Ajeti wurden im Mittelfeld von drei weiteren Offensivleuten, Aratore, Gaudino und Bunjaku, unterstützt. Zuviel des Spektakels. Es dauerte neun Minuten, dann war die Show vorüber. St.Gallens emsiger Trainer ist seit einem Jahr auf der Suche.

Das waren noch Zeiten: St.Gallens Marco Mathys (Mitte) wird für seinen Treffer gegen Kuban Krasnodar gefeiert. (Bild: STEFFEN SCHMIDT (KEYSTONE))Das waren noch Zeiten: St.Gallens Marco Mathys (Mitte) wird für seinen Treffer gegen Kuban Krasnodar gefeiert. (Bild: STEFFEN SCHMIDT (KEYSTONE))
Goalie Daniel Lopar: Seine Grosstat vollbrachte der Romanshorner im Heimspiel gegen Valencia, als er einen Elfmeter entschärfen konnte. Er spielt nach wie vor für den FCSG - an der aktuellen Krise trägt er die geringste Schuld. (Bild: Urs Bucher)Goalie Daniel Lopar: Seine Grosstat vollbrachte der Romanshorner im Heimspiel gegen Valencia, als er einen Elfmeter entschärfen konnte. Er spielt nach wie vor für den FCSG - an der aktuellen Krise trägt er die geringste Schuld. (Bild: Urs Bucher)
Mario Mutsch im Spiel gegen Kuban Krasnodar. Der emsige Arbeiter von damals ist der Luxemburger geblieben - er ist aber nicht mehr Stammspieler und überzeugt, wenn er denn spielt, immer weniger. (Bild: Urs Bucher)Mario Mutsch im Spiel gegen Kuban Krasnodar. Der emsige Arbeiter von damals ist der Luxemburger geblieben - er ist aber nicht mehr Stammspieler und überzeugt, wenn er denn spielt, immer weniger. (Bild: Urs Bucher)
Tor gegen Valencia! Verteidiger Stéphane Besle jubelt in der AFG Arena. Nach Differenzen mit Jeff Saibene wechselte der Franzose in seine Heimat zu Lens. Mittlerweile spielt er wieder in der Schweiz - beim FC Aarau in der Challenge League. (Bild: Urs Bucher)Tor gegen Valencia! Verteidiger Stéphane Besle jubelt in der AFG Arena. Nach Differenzen mit Jeff Saibene wechselte der Franzose in seine Heimat zu Lens. Mittlerweile spielt er wieder in der Schweiz - beim FC Aarau in der Challenge League. (Bild: Urs Bucher)
Der Turm in der Abwehr: Philippe Montandon hielt die Defensive des FCSG auch auf europäischer Ebene oftmals zusammen. Er musste seine Karriere Anfang 2015 nach seiner achten Gehirnerschütterung beenden. Für kurze Zeit war er danach noch Teammanager der Espen. (Bild: Urs Bucher)Der Turm in der Abwehr: Philippe Montandon hielt die Defensive des FCSG auch auf europäischer Ebene oftmals zusammen. Er musste seine Karriere Anfang 2015 nach seiner achten Gehirnerschütterung beenden. Für kurze Zeit war er danach noch Teammanager der Espen. (Bild: Urs Bucher)
Bissig und giftig: So kannte man Ermir Lenjani in St.Gallen. 2015 wechselte er zu Stade Rennes, wo er nach wie vor spielt. (Bild: Michel Canonica)Bissig und giftig: So kannte man Ermir Lenjani in St.Gallen. 2015 wechselte er zu Stade Rennes, wo er nach wie vor spielt. (Bild: Michel Canonica)
Martin Stocklasa kam im Heimspiel gegen Valencia zu einem Teileinsatz. Aktuell ist der Liechtensteiner Assistenztrainer von Joe Zinnbauer beim FCSG. (Bild: Urs Jaudas)Martin Stocklasa kam im Heimspiel gegen Valencia zu einem Teileinsatz. Aktuell ist der Liechtensteiner Assistenztrainer von Joe Zinnbauer beim FCSG. (Bild: Urs Jaudas)
Auch Verteidiger Ivan Martic durfte im Herbst 2013 europäische Fussballluft schnuppern. Mittlerweile ist Martic bei Rijeka in Kroatien tätig. (Bild: Urs Bucher)Auch Verteidiger Ivan Martic durfte im Herbst 2013 europäische Fussballluft schnuppern. Mittlerweile ist Martic bei Rijeka in Kroatien tätig. (Bild: Urs Bucher)
Es war der Höhepunkt in einer noch jungen Karriere: Dejan Janjatovic hat den FC St.Gallen mit dem 4:2 gegen Spartak Moskau soeben in die Europa League geschossen. Später fiel Janjatovic oftmals durch Lustlosigkeit und Inkonstanz auf - Trainer Joe Zinnbauer hatte für ihn keine Verwendung mehr. Janjatovics aktueller Verein heisst Vaduz. (Bild: MAXIM SHIPENKOV (EPA))Es war der Höhepunkt in einer noch jungen Karriere: Dejan Janjatovic hat den FC St.Gallen mit dem 4:2 gegen Spartak Moskau soeben in die Europa League geschossen. Später fiel Janjatovic oftmals durch Lustlosigkeit und Inkonstanz auf - Trainer Joe Zinnbauer hatte für ihn keine Verwendung mehr. Janjatovics aktueller Verein heisst Vaduz. (Bild: MAXIM SHIPENKOV (EPA))
Stéphane Nater bildete gemeinsam mit Dejan Janjatovic ein kongeniales Duo im Mittelfeld. Aus - wie er offen zugab - finanziellen Gründen wechselte Nater 2014 zum Club Africain Tunis, wo er nach wie vor spielt. Die St.Galler Fans trauern Nater immer noch nach. (Bild: Urs Bucher)Stéphane Nater bildete gemeinsam mit Dejan Janjatovic ein kongeniales Duo im Mittelfeld. Aus - wie er offen zugab - finanziellen Gründen wechselte Nater 2014 zum Club Africain Tunis, wo er nach wie vor spielt. Die St.Galler Fans trauern Nater immer noch nach. (Bild: Urs Bucher)
Er traf gegen Spartak Moskau und Kuban Krasnodar: Marco Mathys. Der Mittelfeldspieler war in der Folge vom FCZ umworben, blieb in St.Gallen - und fiel unter Joe Zinnbauer ausser Rang und Traktanden. Er kickt mittlerweile für den FC Vaduz. (Bild: Urs Bucher)Er traf gegen Spartak Moskau und Kuban Krasnodar: Marco Mathys. Der Mittelfeldspieler war in der Folge vom FCZ umworben, blieb in St.Gallen - und fiel unter Joe Zinnbauer ausser Rang und Traktanden. Er kickt mittlerweile für den FC Vaduz. (Bild: Urs Bucher)
Der Kämpfer auf dem Flügel: Matias Vitkieviez im Heimspiel gegen Kuban Krasnodar. Der Leihspieler von YB kehrte später nach Bern zurück. Sein aktueller Verein: Servette Genf. (Bild: Michel Canonica)Der Kämpfer auf dem Flügel: Matias Vitkieviez im Heimspiel gegen Kuban Krasnodar. Der Leihspieler von YB kehrte später nach Bern zurück. Sein aktueller Verein: Servette Genf. (Bild: Michel Canonica)
Sébastien Wüthrich im Einsatz gegen Kuban Krasnodar. Wüthrich hinterliess wenige Spuren in St.Gallen. Mittlerweile spielt er für den FC Aarau in der Challenge League. (Bild: Urs Jaudas)Sébastien Wüthrich im Einsatz gegen Kuban Krasnodar. Wüthrich hinterliess wenige Spuren in St.Gallen. Mittlerweile spielt er für den FC Aarau in der Challenge League. (Bild: Urs Jaudas)
Aggressivleader und Heisssporn: Kristian Nushi. Zur Auswärtspartie gegen Spartak Moskau durfte er als Kosovare nicht mitreisen - Visaprobleme. Dass er später trotzdem Europa League spielen würde, hätte er sich kaum träumen lassen. Nach seiner Zeit beim FC St.Gallen schnürte Nushi die Fussballschuhe für Winterthur und kurze Zeit für Tuggen. (Bild: Michel Canonica)Aggressivleader und Heisssporn: Kristian Nushi. Zur Auswärtspartie gegen Spartak Moskau durfte er als Kosovare nicht mitreisen - Visaprobleme. Dass er später trotzdem Europa League spielen würde, hätte er sich kaum träumen lassen. Nach seiner Zeit beim FC St.Gallen schnürte Nushi die Fussballschuhe für Winterthur und kurze Zeit für Tuggen. (Bild: Michel Canonica)
Es war DER Moment in der noch jungen Karriere des Roberto Rodriguez: In der Europa-League-Qualifikation bei Spartak Moskau erzielte Rodriguez noch vor der Pause das vorentscheidende 3:1 für den FCSG. Im Streit mit Trainer Jeff Saibene verliess Rodriguez den Club später in Richtung Italien - und spielt mittlerweile für den FC Zürich. (Bild: MAXIM SHIPENKOV (EPA))Es war DER Moment in der noch jungen Karriere des Roberto Rodriguez: In der Europa-League-Qualifikation bei Spartak Moskau erzielte Rodriguez noch vor der Pause das vorentscheidende 3:1 für den FCSG. Im Streit mit Trainer Jeff Saibene verliess Rodriguez den Club später in Richtung Italien - und spielt mittlerweile für den FC Zürich. (Bild: MAXIM SHIPENKOV (EPA))
Die Arena bebte, als Goran Karanovic nach einem mustergültigen Konter in Unterzahl das kurzzeitige 2:1 gegen Sevilla erzielte. Karanovic schied im Sommer 2015 im Unfrieden vom FC St.Gallen und spielt aktuell in Frankreich bei Angers. (Bild: Urs Bucher)Die Arena bebte, als Goran Karanovic nach einem mustergültigen Konter in Unterzahl das kurzzeitige 2:1 gegen Sevilla erzielte. Karanovic schied im Sommer 2015 im Unfrieden vom FC St.Gallen und spielt aktuell in Frankreich bei Angers. (Bild: Urs Bucher)
Ein einziges Missverständnis: St.Gallens Alhassane Keita kam weder in der Europa League - hier gegen Swansea - noch in der Super League in die Gänge. Aktuell ist er in den USA bei Jacksonville Armada FC. (Bild: Michel Canonica)Ein einziges Missverständnis: St.Gallens Alhassane Keita kam weder in der Europa League - hier gegen Swansea - noch in der Super League in die Gänge. Aktuell ist er in den USA bei Jacksonville Armada FC. (Bild: Michel Canonica)
Marcel Herzog durfte beim bedeutungslosen letzten Spiel des FCSG gegen Swansea im Kasten der Espen stehen - er hielt ihn rein. Herzog sitzt bei den Espen nach wie vor auf der Bank - ein Vorbeikommen an Daniel Lopar gibt es für ihn nicht. (Bild: Urs Jaudas)Marcel Herzog durfte beim bedeutungslosen letzten Spiel des FCSG gegen Swansea im Kasten der Espen stehen - er hielt ihn rein. Herzog sitzt bei den Espen nach wie vor auf der Bank - ein Vorbeikommen an Daniel Lopar gibt es für ihn nicht. (Bild: Urs Jaudas)
Muhamed Demiri spielte nicht oft für den FC St.Gallen. Im Dezember 2013, im Heimspiel gegen Swansea, kam er zum Einsatz. Er ist aktuell vereinslos. (Bild: Michel Canonica)Muhamed Demiri spielte nicht oft für den FC St.Gallen. Im Dezember 2013, im Heimspiel gegen Swansea, kam er zum Einsatz. Er ist aktuell vereinslos. (Bild: Michel Canonica)
Auch Daniele Russo gehört zu jenen, die in der Europa League teils für den FC St.Gallen auflaufen durften. Als Russo keine Perspektiven mehr beim FCSG sah, wechselte er in die Challenge League zu Winterthur. (Bild: Michel Canonica)Auch Daniele Russo gehört zu jenen, die in der Europa League teils für den FC St.Gallen auflaufen durften. Als Russo keine Perspektiven mehr beim FCSG sah, wechselte er in die Challenge League zu Winterthur. (Bild: Michel Canonica)
Auch Marco Franin durfte im Herbst 2013 einige Minuten Europa-League-Luft schnuppern. Mittlerweile spielt er für den SC Brühl in der Promotion League. (Bild: Urs Jaudas)Auch Marco Franin durfte im Herbst 2013 einige Minuten Europa-League-Luft schnuppern. Mittlerweile spielt er für den SC Brühl in der Promotion League. (Bild: Urs Jaudas)
Mario Schönenberger konnte sich beim FC St.Gallen zu keiner Zeit einen Stammplatz erkämpfen. In der Europa League setzte ihn Trainer Jeff Saibene trotzdem als Teilzeitarbeiter ein. Schönenberger ist mittlerweile nicht mehr im Spitzenfussball aktiv. (Bild: Urs Jaudas)Mario Schönenberger konnte sich beim FC St.Gallen zu keiner Zeit einen Stammplatz erkämpfen. In der Europa League setzte ihn Trainer Jeff Saibene trotzdem als Teilzeitarbeiter ein. Schönenberger ist mittlerweile nicht mehr im Spitzenfussball aktiv. (Bild: Urs Jaudas)
22 Bilder

Als der FCSG noch Freude machte


Keine Standing Ovation
St.Gallen ist am Sonntag noch nicht abgestiegen, aber die Lage ist in dieser Woche besonders ungemütlich. Am Montagabend findet in Gossau die Generalversammlung mit den angemeldeten Aktionären statt. Von diesen sind aufgrund bisheriger Erfahrungen nicht allzu viele kritische Einwände zu erwarten. Aber von der Standing Ovation für das leitende Gremium wie noch vor drei Jahren dürften die Teilnehmer ziemlich weit entfernt sein. Am Donnerstag wartet dann der FC Zürich daheim auf den Cupmatch und die Revanche für die Niederlage im vergangenen Frühjahr. Am Sonntag kommt schliesslich der FC Thun, der aus dem Cup schon ausgeschieden ist, und sich nach diversen Erfolgen mit frischem Schwung auf die Partie im Kybunpark vorbereiten kann.

An der Qualität des St.Galler Kaders liegt es nicht. Dieser ist zumindest besser besetzt als jener von Vaduz und Thun. Mit Haggui, Wittwer und Ajeti ist er seit Meisterschaftsbeginn nochmals aufgewertet worden. Diesbezüglich hat das Trio Stübi, Zinnbauer und Früh solide Arbeit geleistet.

St.Gallens Silvan Hefti im Spiel gegen Luzerns Joao Oliveira. (Bild: Keystone)St.Gallens Silvan Hefti im Spiel gegen Luzerns Joao Oliveira. (Bild: Keystone)
Luzerns Tomi Juric (r.) schiesst das 1:0 für den FC Luzern. St.Gallens Karim Haggui kommt zu spät. (Bild: Keystone)Luzerns Tomi Juric (r.) schiesst das 1:0 für den FC Luzern. St.Gallens Karim Haggui kommt zu spät. (Bild: Keystone)
Kämpfen um jeden Ball: Luzerns Tomi Jurict gegen Espe Karim Haggui. (Bild: Keystone)Kämpfen um jeden Ball: Luzerns Tomi Jurict gegen Espe Karim Haggui. (Bild: Keystone)
St.Gallens Roman Buess. (Bild: Keystone)St.Gallens Roman Buess. (Bild: Keystone)
Luzerns Tomi Juric feiert sein Tor mit den Fans. (Bild: Keystone)Luzerns Tomi Juric feiert sein Tor mit den Fans. (Bild: Keystone)
Die Luzerner, hier mit Jerome Thiesson gegen St.Gallens Silvan Hefti, waren am Ende das stärkere Team. (Bild: Keystone)Die Luzerner, hier mit Jerome Thiesson gegen St.Gallens Silvan Hefti, waren am Ende das stärkere Team. (Bild: Keystone)
Lässt sich feiern: Luzerns Tomislav Puljic, der Schütze zum 2:0. (Bild: Keystone)Lässt sich feiern: Luzerns Tomislav Puljic, der Schütze zum 2:0. (Bild: Keystone)
Per Kopf erzielt Tomislav Puljic für Luzern das 2:0. (Bild: Keystone)Per Kopf erzielt Tomislav Puljic für Luzern das 2:0. (Bild: Keystone)
Freude herrscht bei Tomislav Puljic. (Bild: Keystone)Freude herrscht bei Tomislav Puljic. (Bild: Keystone)
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St.Gallen blamiert sich in Luzern


Vertrauenskrise
Selbstverständlich tragen auch die Spieler Schuld an der Misere. Es spricht für sie, dass sie vergangene Woche in Klausur gegangen sind, um die Fehler bei sich zu suchen. Doch die Selbsthilfegruppe ging, wie das Spiel in Luzern deutlich machte, keineswegs gestärkt daraus hervor. Zu sehr haben sie jedes Vertrauen verloren – in sich selber und wahrscheinlich auch in den Trainer. Dass sich jeder Spieler, der gefragt wird, verbal zurückhält oder den Coach sogar lobt, liegt in der Natur der Sache. Welcher Angestellte in der Berufswelt äussert sich öffentlich negativ über die Chefetage?

Wie der FC Zürich
Manches erinnert beim FC St.Gallen dieser Tage an den FC Zürich der vergangenen Saison, der den finnischen Trainer Sami Hyypiä schalten und walten liess, bis es im Frühjahr zu spät war. Noch ist es nicht Frühjahr. Und auch ein früher Trainerwechsel in der Saison – auch hier ist der FC Zürich das Beispiel, als er Urs Meier entliess – bietet noch keine Garantie für eine Verbesserung der Lage. Aber eines ist sicher: Schlechter wird es ohne Joe Zinnbauer bestimmt nicht.

Aufgefallen

Vor ein paar Tagen ist wieder das Kicker-Sonderheft mit allen Teams der neun europäischen Top-Ligen erschienen. Ein wunderbares Hochglanzmagazin und ein übersichtliches Nachschlagewerk zugleich, bei dem nicht wie im Internet die Daten erst mühsam Klick um Klick zusammengekratzt werden müssen. Auch der FC St.Gallen ist wieder mit einer halben Seite vertreten. Albin Ajeti, Karim Haggui und Andreas Wittwer sind auf der Kaderliste nachgeführt. Diese verrät auch, wer am meisten Super-League-Spiele (Stand Anfang Oktober) total bestritten hat: Steven Langmit 238 - surprise, surprise. Lang ist erst 29-jährig, aber keinesfalls erste Wahl. Es folgen Wiss (26/227), Mutsch (32/198), Lopar (31/189), Wittwer (26/166), Toko (25/149), Herzog (36/130) und Tafer (25/108). Bunjaku mit 96 Spielen dürfte die Hunderter-Marke ebenfalls bald überschreiten. Auffallend auch hier: Routine lässt nicht in jedem Fall auf regelmässige Einsätze in der Startformation schliessen.

Andreas Gabalier wird nächsten Sommer (16. Juni) nach den Toten Hosen, Elton John und Herbert Grönemeyerein weiterer Musikstar sein, der die Arena des FC St.Gallen füllen soll - und aufgrund des bisherigen Vorverkaufs auch füllen wird. Bemerkenswert ist, dass der 31-jährige Österreicher erst vor zwei Jahren an der "Nacht des Ostschweizer Fussballs" aufgetreten ist - vor 850 Besuchern in der Olma-Halle. (th)

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