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FUTURE CHAMPS OSTSCHEIZ: Die U21 muss auf Trainersuche

Im wichtigsten Nachwuchsteam des FC St.Gallen entsteht wieder eine Vakanz: Trainer Hakan Yakin verlängert seinen auslaufenden Vertrag nicht und hört bei der U21 auf.
Christian Brägger
Hakan Yakin ist nicht mehr Trainer von St.Gallens U21. (Bild: KARL MATHIS (KEYSTONE))

Hakan Yakin ist nicht mehr Trainer von St.Gallens U21. (Bild: KARL MATHIS (KEYSTONE))

Wenn es nicht gerade junge Spieler sind, von denen man sich trennt, sind es vor allem Trainer, die bei der U21 des FC St.Gallen Thema sind – diesmal Hakan Yakin: Aus privaten Gründen verlängert der frühere, 87-fache Schweizer Nationalspieler den zum Ende des Jahres auslaufenden Vertrag nicht. Eine nicht unwesentliche Rolle soll dabei die Belastung des langen Arbeitsweges vom Wohnort Zug zum Arbeitsort St.Gallen spielen.

Im Sommer erst übernahm Yakin die U21 von Boro Kuzmanovic, nachdem jener mit dem Nachwuchsteam aus der Promotion League abgestiegen und in die U18 versetzt worden war; seit Januar dieses Jahres hatte Yakin neben dem Job als Stürmercoach bei Future Champs Ostschweiz FCO jene U18 mittrainiert.

Acht Spiele lang unbesiegt
Yakin leistete gute Arbeit mit der U21 in der Vorrunde, die Spieler mochten ihn. Nach durchzogenem Start blieb das zweite Team des FC St.Gallen zuletzt acht Spiele lang unbesiegt, es überwintert in der 1. Liga Gruppe  3 auf dem zweiten Platz, der zu den Aufstiegsspielen berechtigt. Der frühere Profi brachte insbesondere die jungen Offensivspieler Boris Babic und Noah Blasucci einen Schritt weiter.

Für die Trainernachfolge jenes Teams, das Talente an die erste Mannschaft heranführen soll, könnte Kristijan Djordjevic bereitstehen, Yakins bisheriger Assistent bei der U21. Vielleicht würde die Personalie des U21-Trainers nicht so hoch gehängt, wenn dieser Posten nicht die so wichtige Schnittstelle zum Super-League-Team wäre. Und wenn da nicht die Geschichte um Armand Bennecker aus dem Frühsommer 2015 wäre, der im Zuge der personellen Umwälzungen in FCO entlassen worden war. Der Holländer trainierte damals die U21, man war drittbestes Rückrundeteam der Promotion League. Nach zwei Auslandsangeboten, die er ablehnte, wurde ihm kurz darauf gekündigt. Benneckers Wut darob wurde mit der Stelle des Scouts für den FC St.Gallen abgefedert. Heute arbeitet er für Manchester United.

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