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FUSSBALL: Jetzt ist es fix: Peter Zeidler ist neuer Trainer des FC St.Gallen

Der FC St.Gallen hat Peter Zeidler als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 55-jährige Deutsche folgt auf Giorgio Contini und soll bei den Espen für Spektakel, aber auch die nötigen Resultate sorgen.
Christian Brägger/Daniel Walt
Peter Zeidler ist der neue Trainer des FC St.Gallen. (Bild: KEYSTONE)

Peter Zeidler ist der neue Trainer des FC St.Gallen. (Bild: KEYSTONE)

Ein Duo war zuletzt in der Pole Position um die Nachfolge von Ex-St.Gallen-Cheftrainer Giorgio Contini gewesen. Einer davon war der Tübacher Roger Stilz, seines Zeichens Nachwuchschef von St.Pauli. Der zweite: Peter Zeidler, bisher Cheftrainer des französischen Clubs Sochaux.

Nun sind die Würfel gefallen, und zwar zugunsten von Zeidler. Wie aus mehreren Quellen verlautet, ist der Vertrag zwischen dem FC St.Gallen und Peter Zeidler mittlerweile unterzeichnet und soll über drei Jahre laufen. Der 55-Jährige soll der Öffentlichkeit schon bald präsentiert werden.

In Sion entlassen

Bereits als Peter Zeidler am vergangenen Mittwoch beim Heimspiel der St.Galler gegen Luzern im Kybunpark gesichtet worden war, hatte einiges darauf hingedeutet, dass der Deutsche wahrscheinlich den Trainerposten in der Ostschweiz übernehmen würde. Nun haben sich die St.Galler also für Zeidler entschieden – einen Trainer, der in der Schweiz kein Unbekannter ist. Während dreiviertel Jahren, von August 2016 bis April 2017, trainierte der Mann aus Schwäbisch Gmünd den FC Sion. Dort war er dem umstrittenen Präsidenten Christian Constantin nach einem 0:1 daheim gegen Lausanne nicht mehr genehm. Dies, obwohl der FC Sion zu jenem Zeitpunkt auf Platz 3 der Tabelle stand und sich für den Cupfinal gegen Basel qualifiziert hatte.

Der Klub begründete die Trennung von Zeidler damals mit der mangelnden spielerischen Attraktivität der Mannschaft. In der Vorrunde hatten die Walliser unter Zeidler zunächst im Schnitt 2,8 Tore pro Spiel erzielt. In der Rückrunde sank dieser Wert auf nur noch 1,1 Treffer pro Match. Zeidler äusserte sich in der Folge enttäuscht über die Massnahme Constantins. Es gehe ihm schlecht, er sei traurig, gab Zeidler dem «Blick» zu Protokoll. Am meisten weh tue ihm, dass sein Traum von der Teilnahme am Cupfinal gegen Basel geplatzt sei. Zudem habe er sich gewünscht, mit dem FC Sion international zu spielen – «jetzt darf ich das nicht erleben», so Zeidler damals.

Constantin seinerseits sagte nach dem verlorenen Cupfinal und dem trotz des Trainerwechsels verpatzten Abschluss der Meisterschaft: «Der Präsident hat alles falsch gemacht, wenn er den Cupfinal verliert und wenn das Team Platz 3 an eine Mannschaft wie Lugano abgibt.»

Erfolgreich und attraktiv

In St.Gallen wird auf Peter Zeidler die Herausforderung zukommen, just mit einer attraktiven Spielweise wieder mehr Zuschauer in den Kybunpark zu locken, aber auch gute Resultate einzufahren. Die neue Führung unter Präsident Matthias Hüppi hat wiederholt betont, der FC St.Gallen solle offensiven, spektakulären Fussball bieten, der den Fans Freude mache. Auch Sportchef Alain Sutter vertritt diese Haltung immer wieder öffentlich.

Dem vor kurzem entlassenen Giorgio Contini war vorgeworfen worden, teilweise zu wenig attraktiven Fussball spielen zu lassen. Zudem hatten atmosphärische Störungen zwischen Contini und der Führungsriege um Hüppi und Sutter für das vorzeitige Aus Continis als Cheftrainer in St.Gallen gesorgt. Interimistisch übernahm in der Folge Boro Kuzmanovic die Mannschaft.

<em>FC St.Gallen - deine Trainer: Wer bei den Espen seit dem Meistertitel 2000 an der Linie stand.</em>

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