Deutlicher Sieg
Der FC St.Gallen schiesst sich mit einem 7:2 bei Chênois in die nächste Cuprunde – dort wartet der FC Chiasso

Vor einer Woche geriet der FC St.Gallen bei Servette in der Meisterschaft unter die Räder. Nun schossen sich die Ostschweizer an praktisch gleicher Stelle im Cup bei Chênois den Frust vom Leib.

Daniel Walt
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FC St.Gallen 7, Chênois 2: Das tönt nach einer Machtdemonstration der Ostschweizer beim Verein aus der 1. Liga. In der Tat bestand kaum je der geringste Zweifel am Ausgang dieser Cuppartie. Abgesehen vielleicht von den ersten paar Minuten der Partie, in denen die St.Galler Defensive eher wacklig auftrat und Chênois zum einen oder anderen gefährlichen Angriff kam.

Der vierfache Schubert und Zeidlers Ärger

Zu schnell ging der Favorit durch Fabian Schubert nach acht Minuten in Führung, als dass sich der Unterklassige echte Hoffnungen auf eine Sensation hätte machen können. Derselbe Fabian Schubert traf zwischen der 29. und der 45. Minute weitere drei Mal, sodass die St.Galler mit einer beruhigenden 4:0-Führung in die Pause gehen konnten. Nach dem fünften Tor durch Basil Stillhart steckten die Espen dann deutlich zurück. Zu deutlich: Chênois kam innert weniger Minuten zu zwei Toren und traf gar um ein Haar ein drittes Mal, was einen Wutausbruch von Espen-Trainer Peter Zeidler an der Seitenlinie auslöste.

Als nächster Gegner wartet der FC Chiasso

In der Folge sorgten Euclides Cabral und Alessio Besio dann dafür, dass die letzten Eindrücke – und sie sind es bekanntlich, die haften bleiben – positiv sind. Der FC St.Gallen hat schon viele Cup-Blamagen erlebt. Heute qualifizierten sich die Ostschweizer letztlich ungefährdet für den Cup-Achtelfinal. Im K.O.-Wettbewerb sind sie somit in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Im Achtelfinal spielt der FC St.Gallen auswärts gegen den FC Chiasso. Der Tessiner Verein spielt ab der Saison 2021/22 in der Promotion League, der dritthöchsten Spielklasse der Schweiz.

Bleibt abzuwarten, ob ihnen das auch in der Meisterschaft gelingen wird. Am Mittwoch kommt Basel in den Kybunpark.

Trainer Peter Zeidler sprach nach der Partie von einem konzentrierten Auftritt des FC St.Gallen: «Die frühen Tore haben geholfen.» Zu den beiden Gegentoren sagte der Trainer, mit einer guten defensiven Mentalität beginne erfolgreicher Fussball. Insgesamt zeigte sich der Deutsche aber zufrieden mit der Reaktion seiner Mannschaft auf das 1:5 bei Servette.

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