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FUSSBALL: FCSG-Trainersuche: Zeidler und Stilz wohl in der Pole Position

Noch vor Ende Saison will der FC St.Gallen den neuen Trainer präsentieren. Laut Präsident Matthias Hüppi ist der Kandidatenkreis mittlerweile "sehr klein". Zwei mögliche Kandidaten weilten offenbar zuletzt in St.Gallen.
Ralf Streule
Im Rennen um St.Gallens Cheftrainer werden Ex-Sion-Trainer Peter Zeidler und der Tübacher Roger Stilz heiss gehandelt. (Bild: Keystone/Bildcombo: sgt)

Im Rennen um St.Gallens Cheftrainer werden Ex-Sion-Trainer Peter Zeidler und der Tübacher Roger Stilz heiss gehandelt. (Bild: Keystone/Bildcombo: sgt)

Wer wird St.Galler Cheftrainer? Die Liste mit Namen, die in Medien zuletzt genannt wurden, ist lang. Die Clubführung hält dicht – ausser der zuletzt fallen gelassenen Bemerkung von Matthias Hüppi, man habe "eine Granate" in petto. Laut dem Präsidenten ein "Small-Talk-Begriff", der sich schnell verbreitet habe. Und Erwartungen geschürt hat. "Eine Granate heisst nicht, dass der Neue dreimal die Champions League gewonnen haben muss", sagt Hüppi mit einem Lachen. "Sondern, dass er in unser Konzept passen muss." Urs Fischer, Marcel Koller, René Weiler, Christian Gross? Gross hat in Ägypten ein Engagement angenommen, dürfte ohnehin wie Koller in der Preisskala zu weit oben angesiedelt sein. Wie wohl auch Weiler, den es dem Vernehmen nach nicht zurück nach St.Gallen zieht. Und wie Urs Fischer, der von seiner Art, Fussball spielen zu lassen, keine Option sein dürfte.

Hüppi sagt nur: "Wir haben sehr viele Gespräche geführt zuletzt, der Kandidatenkreis ist mittlerweile sehr klein." Und man habe weiter das Ziel, den Trainer noch vor Saisonende vorzustellen. "Es wird eine sehr gute Lösung sein."

Zeidler wohl in Sochaux vor dem Abgang

Möglich, dass Peter Zeidler in der Endauswahl steht. Der ehemalige Sion-Trainer wird weiter als Kandidat gehandelt. Er dürfte von seiner Spielphilosophie her den Wünschen von Hüppi und Sportchef Alain Sutter entsprechen. Und offenbar steht Zeidler in Sochaux, das unmittelbar vor einem Besitzerwechsel steht, trotz bis 2019 laufendem Vertrag vor einem Abgang. Zudem ist von mehreren Seiten zu hören, dass er kürzlich in St.Gallen gesichtet worden sei. Weshalb sollte der Sochaux-Trainer mitten im Saisonendspurt in der Ostschweiz unterwegs sein?

Auch Roger Stilz, der Tübacher, der bei St.Pauli in Hamburg als Nachwuchschef arbeitet, stattete St.Gallen offenbar einen Besuch ab. Er wurde am Sonntag von mehreren Personen beim Spiel gegen Basel gesichtet. Das ist insofern überraschend, als dass sich St.Pauli am selben Tag gegen Bielefeld den Ligaerhalt in der zweiten Bundesliga sicherte. Ein Spiel, das sich Stilz wohl nicht ohne triftigen Grund hätte entgehen lassen.

Stilz ist wie Zeidler ein ausgewiesener Kenner, er war Co-Trainer beim HSV, schloss die höchste Fussballlehrer-Ausbildung in Deutschland unter anderem mit Hoffenheim-Trainer Julian Nagelsmann ab. Sein Manko: Der einstige NLB-Spieler war bisher auf hoher Stufe nie Cheftrainer. Was für St.Gallen eine Unwägbarkeit wäre, aber zur Aufbruchstimmung passen würde.

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