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Die Hoffnung lebt: Der vierte Rang ist für den FC St.Gallen noch in Reichweite

Die direkte Qualifikation für die Europa League ist verpasst. Nun strebt St. Gallen den vierten Rang an. Mit dem Schlussprogramm – heute gegen Sion und am Samstag gegen Lausanne – scheint dieses Ziel erreichbar.
Eric Hug
Die St. Galler bejubeln einen Treffer gegen den FC Luzern – am Ende resultierte eine Niederlage. (Bild: Benjamin Manser (St. Gallen, 9. Mai 2018))

Die St. Galler bejubeln einen Treffer gegen den FC Luzern – am Ende resultierte eine Niederlage. (Bild: Benjamin Manser (St. Gallen, 9. Mai 2018))

Mitte März schwebte man in der Ostschweiz noch auf Wolke sieben. Der 2:0-Auswärtssieg im St.Jakob-Park gegen den FC Basel war der Startschuss zu einer Siegesserie von fünf Spielen, die den FC St. Gallen auf den dritten Tabellenrang brachte. Diese Platzierung wäre bei einem Cupsieg der Young Boys gleichbedeutend mit der direkten Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League. Acht Spiele und sieben Niederlagen später haben die St.Galler die gute Ausgangslage aus den Händen gegeben. Den dritten Platz sicherte sich Luzern mit dem Auswärtssieg vom Mittwoch, der FC St. Gallen rutsche durch die 2:3-Heimniederlage gar hinter den FC Zürich auf den fünften Rang zurück. Verliert das Team von Boro Kuzmanovic die restlichen Spiele, wäre es sogar möglich, bis auf Platz sechs abzurutschen. Dort liegt derzeit der FC Lugano mit einem Rückstand von vier Punkten.

Zürich noch gegen Basel und Lugano

Doch im Lager der St. Galler wird das Saisonziel deutlich beim Namen genannt. «Wir wollen unbedingt Vierter werden», so Interimscoach Kuzmanovic an der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Sion. Diese Zielsetzung scheint trotz des Formtiefs realistisch. St. Gallen hat mit dem Auswärtsspiel heute in Sitten und mit dem abschliessenden Heimspiel gegen Lausanne ein auf dem Papier leichteres Schlussprogramm als Zürich. Die Zürcher empfangen im Letzigrund noch den wiedererstarkten FC Basel. Anschliessend reisen sie am letzten Spieltag nach Lugano.

Was hätte es für den FC St. Gallen für Konsequenzen, wenn der vierte Rang nicht mehr erreicht wird? Die Fünfjahreswertung der Uefa regelt die Verteilung der Plätze für die Europacupsaison. Da die Schweiz auf dem zwölften Rang liegt, ergibt sich für die Vereine der Super League folgende Ausgangslage: Die Young Boys und Basel bestreiten die Qualifikation zur Champions League. Luzern hat als drittplatzierte Mannschaft zwei Qualifikationsrunden zu überstehen, um die Gruppenphase der Europa League zu erreichen. Der Viertplatzierte der Schweizer Liga muss sogar drei Runden überstehen, bis er zur Teilnahme an den Gruppenspielen berechtigt ist.

Der Spezialfall Schweizer Cup

Unsicherheiten gibt es immer wieder aufgrund des nationalen Cupwettbewerbs. Die Regeln der Uefa besagen: Der Cupsieger zieht direkt in die Gruppenphase der Europa League ein. Gewinnen die bereits als Schweizer Meister feststehenden Young Boys den Schweizer Cupfinal gegen den FC Zürich, erbt der Drittplatzierte der Meisterschaft den direkten Europa-League-Startplatz. Die weiteren europäischen Plätze verschieben sich entsprechend einen Rang nach hinten. Bei einem Berner Erfolg wäre damit also auch der Fünfplatzierte der Meisterschaft noch europäisch vertreten.

Nicht zu kümmern braucht diese Rechnerei den FC Sion. Die Walliser kämpften in dieser Saison mehrheitlich gegen den Abstieg und sind weit vom prall gefüllten Geldtopf der europäischen Wettbewerbe entfernt. So machte der Club primär neben dem Platz ungewollte Schlagzeilen – und für einmal nicht nur wegen zahlreicher Trainerwechsel: Mit der Ohrfeige gegen Teleclub-Experte Rolf Fringer lieferte Präsident Christian Constantin Gesprächsstoff. Sein ursprüngliches 14-monatiges Stadionverbot wurde nachträglich auf fünf reduziert. Aus Sicht von Constantin die Rettung für den Club. «Ohne meine Anwesenheit im Stadion steigt der FC Sion ab», hatte Constantin einmal gesagt. Letztlich liegt es aber an seinen Spielern, mit den Leistungen auf dem Platz den Klassenerhalt zu schaffen – zum Beispiel heute im Heimspiel gegen einen angeschlagenen FC St. Gallen.

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